Nachgedacht über das Leben?

16 Antworten

Wer ist der "wir", von dem du sprichst? Doch wohl du. Solltest du wirklich Angst vorm Tod haben, so kann ich dich trösten: Die verliert sich nach und nach, weil du dem unweigerlich entgegengehst. Wenn du den Fakt akzeptiert hast, kannst du das in dein Leben packen, was du erleben willst, bevor du stirbst. Wüsstest du nicht um deine Endlichkeit, würdest du alles, was du planst immer wieder aufschieben und plötzlich merken, es ist zu spät.

Der Mensch wägt jede Entscheidung unter seinen Gesichtspunkten ab.

In wie weit lohnt es sich also über den Tod nachzudenken? Meines Erachtens ist es wichtig sich seiner Sterblichkeit bewusst zu sein, aber ein zu häufiges Nachdenken darüber schadet. Man kann nichts daran ändern. Jeder wird letzten Endes mit dem Tod konfrontiert. Ebenfalls ist es nicht wirklich möglich sich den Tod erträglicher oder Ähnliches zu machen.

Trotzdem denke ich schätzen wir das Leben wieder mehr, wenn wir uns Gedanken über den Tod machen.

Ebenso finde ich ist es interessant wieso wir leben. Denn das Leben und der Tod hängen schließlich direkt zusammen. Das Leben ist ein Geschenk. Niemand hat etwas dafür getan leben zu dürfen. Das sollte doch zu einer dankbaren Haltung führen.

Und so schließt sich der Kreis. Während uns der Tod die Freude und Wichtigkeit des Lebens zeigt, gibt uns das Leben doch gleichzeitig eine innere Dankbarkeit.

Für mich als Christ weiß ich an wen ich den Dank richten darf und habe zudem eine größere Hoffnung mit dem Tod einhergehend.

danke. sehr gut geschrieben. glg tobi

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Niemand hat etwas dafür getan leben zu dürfen

Natürlich, unsere Eltern haben was getan

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@Elefantenkot685

Hä uns was hast du dabei jetzt getan?

Konntest du dir raussuchen ob du Junge oder Mädchen wirst, in welchem Land du geboren wirst, in welcher Zeit?

Ich konnte das nicht und deshalb ist mein Leben ein Geschenk für mich. Natürlich gab es biologische und chemische Vorgänge die dazu geführt haben, aber die hab ich sicherlich nicht beeinflusst.

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@Finsterladen

Also das ist Zufall, das kann man nicht beeinflussen.

Für mich hat das nix mit gott zu tun.

Sondern Zufall

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@Elefantenkot685

Ja darfst du doch.

Und was genau war jetzt dein Problem? Oder wolltest du mir das nur mitteilen? xD

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Ich habe keine Angst vorm Tod, nur Angst vorm sterben.

Ich habe die feste Überzeugung dass unsere Seele unsterblich ist und immer wieder inkarniert.

Bildlich gesprochen, die Seele sagt zu Gott / dem Universum / wem auch immer:
Also, ich will das erleben, ich will diese Erfahrungen machen und diese Emotionen spüren.
Und schwub die wub gehts ab in das passende Baby welches gerade geboren wird.
Das funktioniert natürlich nur wenn die sterblichen Überreste keinerlei DNA mehr enthalten, welche die Seele in ihrem Gefäß halten.
Die allermeisten Kulturen verbrennen/verbrannten ihre Toten und ich nehme an, damit sie schnell wiederkommen können.

Dieser Gedanke macht (für mich persönlich) auch Sinn wenn man bedenkt dass Pharaonen, Könige & historisch bedeutende Menschen mumifiziert werden; solang der Körper nicht verrottet kann der „rechtmäßige“ Herrscher nicht mehr seinen Thron einfordern und jemand anders kann Gebieter spielen.

Klingt glaub ich wenig wirr, in meinem Kopf macht es Sinn^^

Liebe Grüße

Keine Angst.

In Wahrheit sind wir alle "tot" (Eph.2,5).

Aber in Christus haben wir ewiges Leben (Joh.14,6; Röm.6,23).

Deshalb:

freuen wir uns auf die Welt von Morgen (Offb.22,1-5) !

Wir können nichts zu unserer Errettung "tun",

das machte schon Jesu (Mt.1,21; Gal.2,16).

Woher ich das weiß:Recherche

Man denkt leider nicht zu oft darüber nach. Es ist wichtig, sich das ganze hin und wieder ins Gedächtnis zu rufen. Aber wichtig ist, dass man sein Leben gestaltet, wie man es für richtig hält.

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