Nachforderung bei nachträglicher Grundsteuererhöhung

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4 Antworten

Nein nach 4 Jahren geht das nicht mehr. Aber davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen daß dies mehr als 10 Euro ausmachen wird. Wegen den paar Euro wird ein Vermieter doch keinen Rechtsstreit eingehen....?

Naja er forder über 200 € anteilig von uns. ER hat ja auch die Nachforderung nicht selbst verschuldet. Normal ist doch die Verjährung meiner Meinung nach 1 JAHR. Wie ist denn in diesem Fall die genaue Verjährungsfrist, das ist nämlich alles sehr undurchsichtig finde ich.

Toll übrigens das hier so schnell antworten kommen. Großes Kompliment an alle. :-)

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@ThiesenSylt

die 1 Jahresregelung gilt nur für selbstverschuldete Verspätungen, da hat der Vermieter schon recht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß die Gemeinde erst nach 4 Jahren die Steuern erhöt. Und schon gar nicht um 200 Euro pro Wohneinheit (das kostet eine ganzes Einfamilienhaus). Da würd ich mir die Nachforderung erstmal zeigen lassen. Die Nachforderung muß natürlich auf die Quadratmeter umgerechnet werden

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schau mal bei http://www.web-jur.de unter den Tipps und den Links, ob da was dabei ist. Da gibt es auch Anwälte zu Wahl.

Ihr solltet zum Mieterbund gehen. Ich kann mir das nicht vorstellen.

Naja die geben aber nur dann eine Auskunft, wenn man dort Mitglied wird.

Das die 1-Jahreregelung (Ausschlussfrist) nur für selbstverschuldete Verspätungen gilt ist soweit auch klar. Aber in diesem Fall ist unser Auszug ja am 31.12.2008 erfolgt und wir haben mittlerweile den 17.09.2008.

Wo steht denn die generelle Verjährungsfrist? Der Mieter kann doch nicht unendlich nachfordern denke/hoffe ich.

Ausserdem kam mit dem neuen Bescheid in dem die Stadt den Messebetrag von vorher 34,36 € auf satte 171,81€ angehoben hat (ich musste 2mal hinschauen um das zu glauben) eine Zusatzinfo mit folgendem Textauszug:

Das Finanzamt hat vor einigen Jahren den Grundsteuermessbetrag für Ihr Grundstück angehoben und Ihnen über die geänderte Festsetzung einen Bescheid (Einheitswertbescheid) geschickt. Gleichzeitig mit dem Bescheid anSie wurde auch eine Mitteilung über den geänderten Messbetrag an die Stadt xyxy abgesandt. Diese Mitteilung scheint jedoch verloren gegangen zu sein, so dass die Grundsteuererhebung bis jetzt auf der Grundlage des zu niedrigen Messbetrages erfolgte.

Wir gehen davon aus, dass Ihnen der Bescheid des finanzamtes vorliegt. Sollte dies jedoch nicht so sein, senden wir Ihnen gerne eine Kopie der uns vom Finanzamt zur Verfügung gestellten Bescheidkopie zu.

--Auszug Ende ---

Allein diese Erhöhung ist meiner Meinung nach schon der Hammer, aber die Aussage, das diese Mitteilung damals wohl verloren gegangen ist, macht mich sprachlos. Das haben die erste jetzt gemerkt????

Unter diesen Bedingungen habe ich sogar Zweifel, ob mein damalige Vermieter zur Zahlung verpflichtet ist.

Das war jetzt zwar eine Menge Text, aber evtl. hilft das alles ja dabei meine rechtliche Situation besser beurteilen zu können.

Ich habe echt Probleme damit das alles richtig zu bewerten.

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Grundsteuer darf auf den Mieter umgelegt werden.

Auch nachträglich? Die Leute wohnen doch schon über drei Jahre nicht mehr dort.

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Danke für die schnelle Anwort.

Das die Grundsteuer auf den Mieter umgelegt werden kann ist klar. Aber unser Auzug ist ja nun 4 Jahre her und ich vermute das die Forderung verjährt ist. Oder ist die Forderung immer noch zulässig?

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