Nachehelicher Unterhalt bei Kinderloser Ehe

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3 Antworten

Der Anspruch Trennungsunterhalt besteht unabhängig von der Ausbildung o.ä. des unterhaltsberechtigten Partners. Er soll dem geringer verdienenden Ehepartner lediglich die Möglichkeit verschaffen, sich über einen angemessenen Zeitraum auf die veränderten finanziellen Bedingungen nach der Scheidung vorzubereiten, einzustellen.... Der Anspruch auf Trennungsunterhalt endet also mit der Scheidung.

Da davon ausgegangen wird, dass in der Regel beide Ehepartner nach der Scheidung selbst für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können, wird "nachehelicher Unterhalt" daher nur noch in Ausnahmefällen zugesprochen, wie z. B. "ehebedingte Nachteile" (einer hat seine Ausbildung/ Karriere für die Kindererziehung aufgegeben...)., Krankheit (die bereits während der Ehe auftrat/ bestand), Betreuung eines gemeinsamen Kindes unter drei Jahren, lange Ehedauer.....

Wie groß stehen ihre chancen damit durchzukommen?

Hier dürfte keiner dieser Gründe gegeben sein....

(Aber "selbstverständlich" wird der Anwalt der Frau erst einmal versuchen, solchen Unterhalt einzufordern - er ist im Interesse seiner Mandantin ja "verpflichtet", das Bestmögliche für sie herauszuholen.....)

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Welchen Job sie ausueben will und wieviel verdienen, ist ihre Sache. Eine andere ist es, ob ihr noch Nachehelicher Unterhalt zustehen wird, denn dazu reicht es schon, dass sie einen besser bezahlten Job ausueben koennte oder mehr Stunden im Taxi abkloppen (bzw. 400 Euro Job nebenher). Dies gilt es in der Verhandlung zur Scheidung von deinem Anwalt darzulegen und den Antrag auf Klageabweisung wegen des nachehelichen Unterhalts zu stellen.

Der Richter wird dann darueber verfuegen, ob ihr noch nachehelicher Unterhalt zusteht. Nach heutiger Rechtsprechung stehen die Chancen fuer sie dafuer eher schlecht, aber versuchen kann man es immer.

Du wirst wohl die Verhandlung in 4 Wochen abwarten muessen, dann weisst du es.

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So wie Du Deine Frau beschreibst, hat sie keinen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt. Sie hat eine Erwerbsobliegenheit. Du hast Dir hoffentlich einen Anwalt genommen.

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