Nachdem gerichtlichen Mahnverfahren?

4 Antworten

Er kann, er muss es aber nicht. 

Wenn du auf den Mahnbescheid nicht reagierst, dann kann der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid beantragen (er muss es aber nicht). Wenn du dann gegen den Vollstreckungsbescheid ebenfalls nicht reagierst, dann hat der Gläubiger einen vollstreckbaren Titel und kann einen Gerichtsvollzieher mit der Vollstreckung beauftragen (er muss es aber nicht).

Wenn du Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegst oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid erhebst, kann der Gläubiger Klage erheben (er muss es aber nicht).

Er muss nicht. Es ist dem Gläubiger freigestellt wie er verfährt.

Also am Besten so schnell wie möglich eine Einigung mit ihm finden denn jeder weitere Schritt wird teurer

[keine Rechtsberatung]

Der Schuldner kreuzt üblicherweise  "bestreite Forderung" an und damit braucht der Gläubiger eine Gerichtverhandlung!

Wenn diese stattfindet (kann auch wegen Geringfügigkeit abgelehnt werden) und zu seinen Gunsten entschieden wird, dann erst hat er einen Titel und kann diesen durch einen Gerichtsvollzieher volstrecken lassen!

Schulden - Ratenzahlung selbst bestimmen?

Hallo erstmal, mein Name ist Alex.

Ich habe bei einer Anwaltskanzlei Schulden und die wollen sich nicht auf eine Ratenzahlung einlassen.

Die haben auch schon mit einem gerichtlichen Mahnverfahren gedroht.

Jetzt hat mir ein Freund gesagt, wenn ich denen immer ein bisschen Geld überweise, also auch ohne deren Einwilligung in Raten zahle, hätten die rechtlich keine Möglichkeit ein gerichtliches Mahnverfahren oder eine Lohnpfändung zu veranlassen.

Jetzt die Frage. Stimmt das?

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Wer zahlt Kosten für gerichtliches Mahnverfahren?

Der zweite (sehr beliebte...) Eigentümer in unserer Immobilie (3 Wohnungen) zahlt seine monatlichen Nebenkosten sowie eine angesetzte Sonderumlage (um offene Rechnungen zu zahlen) nach mehreren Mahnungen durch die Hausverwaltung nicht.

Daraufhin wurde ein Anwalt eingeschaltet und nach negativer Antwort seitens des anderen Eigentümers ein gerichtliches Mahnverfahren angeraten.

Da nicht ausreichend Geld auf dem Gemeinschaftskonto vorhanden ist werden wir wohl in Vorkasse gehen müssen.

2 Fragen hierzu:

1) Die Gerichtkosten/Anwaltskosten werden bei dem Mahnverfahren mit eingeklagt. Ist das soweit korrekt? Dann erhalten wir unser vorgestrecktes Geld also wieder?

2) Was wäre, wenn wir die Kosten für das gerichtliche Mahnverfahren jetzt überweisen, der Nachbar aber noch vor dem Verfahren die Ausstände begleicht. Bleiben wir dann auf den Anwaltskosten sitzen?

Leider kann uns die Hausverwaltung hier nicht weiterhelfen, da sie so einen Fall bisher noch nicht hatte...

Danke!

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Gerichtliches Mahnverfahren möglich, wenn Gläubiger im Ausland?

Guten Morgen,

folgende Frage:

A schuldet B 250€, die er nicht zahlt, da seiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Diese kamen bei einem Auslandaufenthalt in Australien zustande.

A wohnt in Deutschland und erhält nach mehrmaligen Zahlungsaufforderungen durch B's Anwalt in Australien einen Brief von einem deutschen Inkasso-Unternehmen. Dieses droht nun mit der Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens.

Ist das überhaupt möglich? Australien liegt nicht in Europa und damit ist auch das Amtsgericht Wedding nicht für dieses Mahnverfahren zuständig.

Was hat A bei Nichtzahlung im schlimmsten Fall zu befürchten?
Kann ein Prozess überhaupt stattfinden, wenn der Gläubiger in Australien sitzt?

Der Fall ist rein fiktiv.

Danke!

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