Nachberechnung Müllabfuhr für ein ganzes Jahr, obwohl ich erst im Juli eingezogen bin?

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9 Antworten

.... aber was kann denn eine Verwalterin dafür, wenn die ET solche aberwitzigen Kaufverträge abschließen, in denen solche wichtigen Details nicht geordnet wurden?

Heute haben wir 2017, also wird die Verwalterin jetzt bezahlen, und in 2018 der Eigentümer mit der Genehmigung der Abrechnungen.

Sind da ganz sicher?

Lesen Sie mal genau, was Sie da im notariellen Kaufvertrag alles so unrerschrieben haben!

Sie finden mit Sicherheit einen Passus, der den Übergang von Besitz, Nutzen, Gefahren und Lasten (Ihre Frage!) regelt.

Daraus schließen Sie dann auf die Verteilung der Kosten zwischen Ihnen und dem Verkäufer vor, bzw. nach Besitzübergang.

es war Neubau, also Erstbesitz

Ich muss quasi Müll bezahlen obwohl die Wohnung erst ab Juli 2017 bewohnt werden konnte.

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@isabellem

Sie zahlen ab dem Besitzübergang; bis dahin zahlt der Verkäufer, egal  ob Ersterwerb oder sonst was -
schauen Sie in Ihren Kaufvertrag und wenn Sie da etwas nicht verstehen,
dann lassen Sie sich das vom beurkundenden Notar mal erläutern!

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Hast Du einen Vertragsrechtsschutz? Denn in dem Fall würde ich mir das rechtlich ganz genau erklären lassen.

Ohne eine Überprüfung würde ich das auch nicht bezahlen!

Das könnte ohne Inanspruchnahme einer Rechtsschutzversicherung der beurkundende Notar, wenn man schon den eigenen Kaufvertag selber nicht aufmerksam gelesen hat bzw. dessen Inhalt deuten konnte!?!

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Die Nachberechnung ist für ein ganzes Jahr, dein Nutzungszeitraum in diesem betrug nur 6 Monate. Nur für diese dürfen  anteilig  (gemäß vereinbartem Umlageschlüssel) dir Kosten angerechnet werden.

Also: Wenn in der Abrechnung diese Forderung auftaucht, das selbst korrigieren und vom Nachzahlungsbetrag abziehen. Inhaltliche Mängel (ein solcher ist das) darf der Mieter selbst korrigieren.

Lege schriftlich Einspruch ein und lege deine Begründung und dein Handeln dar, so dass der Vermieter weiß,  warum du das tatest.

Ja, das ist korrekt.


Wie @Blindfuchs schon korrekt geschrieben hat, spielt es als Miteigentümerin überhaupt keine Rolle, ob du im Jahr 2012 wann was genutzt hast.

Entscheident ist hier, entgegen der anderlautenden Meinungen einiger User hier, wann die Nachberechnung der Stadt fällig war und wer zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Jahresabrechnung 2016 im Grundbuch eingetragener Eigentümer der Wohnung war.

Die Rechnung der Stadt ist 2016 gestellt und von der WEG bezahlt worden. Daher muss sie in voller Höhe in die Jahresabrechnung 2016 einfließen und entsprechend dem Kostenverteilerschlüssel auf alle Miteigentümer aufgeteilt werden. Dabei spielt weder eine Rolle, dass sich die Nachberechnung der Stadt auf das Jahr 2012 bezieht, noch ob und wann du in 2012 die Wohnung genutzt hast.

Selbst wenn du 2012 noch gar kein Wohnungseigentümer gewesen wärest und gar nicht dort gewohnt hättest, müsstest du die Kosten tragen.

Die Jahresabrechnung 2016 dürfte 2017 von der Wohnungseigentümerversammlung beschlossen worden sein. Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung (2017) warst du definitiv Wohnungseigentümerin und hast dementsprechend auch die Kosten anteilig zu tragen.
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Dein Kaufvertrag bindet nicht die Wohnungseigentümergemeinschaft, sondern lediglich den Verkäufer und Dich. Daher kannst du Ansprüche aus dem Kaufvertrag heraus auch nur gegen den Verkäufer geltend machen, sofern es hierfür im Kaufvertrag eine entsprechende Regelung gibt.

Ich gehe davon aus, dass Du 2016 Eigentümer bist oder warst.
Und dass es eine Wohnungeigentümergmeinschaft ist.

Die Stadt hat also im Jahr 2016 die Kosten nachträglich ab 2012 berechnet, fällig gestellt und sie wurden 2016 durch den Verwalter der WEG bezahlt.

Gebührenschuldner ist in der Regel die Eigentümergemeinschaft, also nicht Du persönlich. Der Verwalter legt deshalb diese Kosten nach dem gesetzlichen (MEA) oder einem anderen beschlossenen Umlageschlüssel (m², Miteigentumsanteile etc.) um.

Der Kaufvertrag von 2012 ist für diesen Fall unerheblich.

Einzig, wenn die Kosten nach Perrsonen umgelegt würden, wäre anzuraten, diese Kosten, die das Jahr vor 2016 betreffen, nach Miteigentumanteilen oder m² abzurechnen, Das kann die Eigentümerversammlung beschließen.

Ihre Informationen sind verwirrend. Sie wohnen ab 2012 dort, schreiben aber später die Wohnung konnte erst Mitte 2017 bezogen werden. Was denn nun. 

Aber der aktuelle Eigentümer zahlt die aktuellen Forderungen. die Forderung ist 2017 entstanden und die Stadt/ Mülllieferant (alles öffentliche Hand) darf einige Jahre zurück  nachberechnen. Also müssen Sie und alle anderen Eigentümer das für die Vergangenheit nachzahlen. Ob die Bude da schon in ihrem Eigentum war oder nicht spielt keine Rolle. So sind die Spielregeln. 

Das sind unsere Politiker!!!!!!!!!!!!!!!!!

@Albatros - du weisst doch wies geht. Daher versteh ich deine Antwort nicht. Sie ist kein Mieter. 

Alles Gute

die Kommune hält sich an den gemeldeten Eigentümer. Im notariellen Kaufvertrag hättest du regeln müssen, dass Altlasten zu Lasten des Vorgängers gehen. Rubrik Lastenfreie Immobilie. Sonst zahlst du. 

es war ein Neubau, ich war der erste Bewohner

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@isabellem

Wann war die Fertigstellung, die Kommune berechnet zwar ein Jahr, da aber vor Einzug sicherlich keine Mülltonnen vorhanden waren, steht buchalterisch für die Vormonate 0.00 im Bescheid. Achte doch einfach auf spätere Rechnungen, wie diese im Verhältnis höher liegen. Tonnenpreise werden im Internet von deiner Kommune veröffentlicht. So kannst du selber errechnen, was euch der Restmüll, die Biotonne kostet, durch die Anzahl der Personen, errechnest du für dich deinen Anteil.

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@uwe4830

meine Nachbarn waren schon vor mir eingezogen, also Mülltonnen waren schon vorhanden. Die Rechnungen von 2013 usw. waren gleich hoch.

Es wird so sein wie in Ihre erste Antwort. Ich hätte es notariell regeln müssen

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@isabellem

erst einmal die Ansprache untereinander ist hier per du. Also kein Ding, ich werde dabei bleiben. Du schreibst, dass ihr eine Hausverwaltung habt, also hat diese für eine Tag genaue Abrechnung zu sorgen. Der Hausverwalter kann nicht aus Bequemlichkeit das ganze Jahr auf alle abwälzen. Er muss schon dahingehend sehen, wie viele Personen bis zu deinem Einzug am Müllbeitrag beteiligt waren. Müll wird immer auf Personen und nicht auf Quadratmeter umgelegt. Also ab zur Hausverwaltung und reklamieren. Das geht bei Erstbesitz ohne Probleme.

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@schleudermaxe

Müll auf Personen oder Gewicht. Du kannst nicht über Qm abrechnen. Stromverbräuche wie Hausflurstrom oder Aufzugkosten über Gesamt bzw Wohneinheiten. Also wo ist dein Problem?

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@uwe4830

Du kannst nicht über Qm abrechnen.

 

Wenn im MV vereinbart, sehr wohl nach Wohnfläche. Wenn kein US vereinbart, gilt das BGB>> Wohnfläche.

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@uwe4830

Müll wird immer auf Personen und nicht auf Quadratmeter umgelegt.

Das ist aber nicht geltendes Recht. Es kann Umlage nach Wohnfläche, Personen oder Verbrauch vereinbart werden (worden sein).

Ist nichts vereinbart, gilt lt. BGB immer die Wohnfläche (außer für Heiz- und Wassererwärmungskosten).

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@Tabaluga1961

richtig und das scheint albatros zu verwechseln. Ok eines kann man einräumen, dass es eventuell eine WEG Versammlung gegeben haben könnte und dort etwas anderes beschlossen wurde, aber das ist nur rein spekulativ.

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Alles nur zeitlich abrechenbar....

Das ist im Mietrecht so, nicht im WEG

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