Nachbarschaftslärm

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6 Antworten

Es ist den Mitmietern nicht gestattet, so laut zu kommunizieren. Hier zwei Auszüge aus dem Bereich des Rechts:

  • das Landesimmissionsschutzgesetz Berlin [LImSchG Bln] (in Anlehnung an das Bundesimmissionsschutzgesetz [BImSchG]) vom 05.12.2005 verordnet in Abschnitt 2 §5, „Tonwiedergabegeräte und Musikinstrumente dürfen nicht in einer Lautstärke benutzt werden, durch die jemand erheblich gestört wird“;

  • in §117 im zweiten Abschnitt des dritten Teils des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten [OwiG] (19.02.1987) wird zudem konstatiert, dass der Tatbestand des ordnungswidrigen Handelns besteht, wenn „ohne berechtigten Anlass oder in einem unzulässigen oder nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt [wird], der geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit eines anderen zu schädigen“

Auch wenn hier tw. von Tonwiedergabegeräten die Rede ist, gilt dies auch für Lärmbelästigung durch Brüllen oder sonstige laute Kommunikation. Auch ist es nicht mehr richtig, dass man bis 22 Uhr warten muss, um tätig werden zu können. In den Ruhezeiten soll lediglich verstärkt auf Ruhe geachtet werden, d.h. Bußgelder können gegebenenfalls höher ausfallen.

Anmerkung: Ich bin kein Jurist, habe jedoch Ähnliches (und Schlimmeres) selbst erlebt, woraufhin ich mich erkundigt habe (s.o.). Problematisch ist jedoch das 'Abstellen' der Situation. Dafür muss zumindest der Vermieter hinzugezogen werden, auf dass dieser die Einhaltung von Hausordnung und Recht einfordern kann. Der nächste Schritt ist eine Anzeige oder zumindest ein (anonymer) Hinweis beim Ordnungsamt.

Viel Erfolg.

Livingstone 14.10.2010, 13:37

Kopiert und keine Quellenangabe. Du bist kein Jurist, aber ein kleiner Angeber. Zumindest beachtet Du nicht das Urheberrecht.

Im Übrigen ist in der Frage nicht ersichtlich, dass es sich um Mietwohnungen handelt.

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Frank57 14.10.2010, 14:40
@Livingstone
  1. Kopiert ist nichts und Quellen habe ich angegeben. Es handelt sich um öffentlich zugängliche Gesetzestexte, die vielfach online oder in gedruckter Version jedem zugänglich sind. Aus diesen habe ich die Zitate entnommen, nachdem ich die Texte persönlich ausfindig gemacht habe. Jede Wortgruppe, welche nicht meinem Geiste entsprungen ist und mindestens aus 3-4 aufeinanderfolgenden Worten besteht, ist mittels Zitationszeichen kenntlich gemacht. Ich lasse mir keinen Plagiatsvorwurf machen.

  2. Dass es nicht ersichtlich ist, ob es sich um ein Mietshaus handelt oder nicht, ist mir bewusst. Daher auch der Verweis auf Ordnungsamt und Polizei.

Im Übrigen finde ich Ihre Wortwahl dreist. Auch in Foren die dem öffentlichen Meinungs- und Wissensaustausch dienen, sollte ein gewisses Maß an verbaler Höflichkeit nicht ausbleiben.

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Frank57 14.10.2010, 14:46
@Frank57

Gern hier für Sie Möglichkeiten zum Nachlesen:

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten, online bereitgestellt durch das Bundesministerium für Justiz:

http://www.gesetze-im-internet.de/owig_1968/index.html

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würde sie mal drauf ansprechen und sie bitten in normaler lautstärke zu reden und wenn das nichts bringt wurde ich die polizei anrufen!!

Versuche doch mal, mit denen ein vernünftiges Gespräch darüber zu führen.

Deine Argumente ( das Kind etc..) sind doch sehr gut.

Die einfachste, aber aufwändigste Variante wäre ausziehen und sich wo anders eine Wohnung suchen!

cyracus 15.10.2010, 02:11

Das ist keine Alternative!

Die Belästiger müssen aufhören zu belästigen, und nicht dass die munter weiter belästigen und die Belästigten müssen flüchten!

Außerdem:

Wenn nun also die Belästigten ausziehen ... in der neuen Wohnung würden sie wieder belästigt ... ausziehen ... dort würden sie wieder

DAS ist doch verkehrte Welt.

.

Zuerst ein Gespräch mit den Nachbarn,

wenn das nichts nützt, mit dem Vermieter,

wenn das nichts nützt, Anzeige.

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Ich würde die Nachbarn erstmal damit konfrontieren und versuchen das zu klären.

22 uhr ist nachtruhe kannst die polizei rufen

SehrGuteFrage00 14.10.2010, 13:21

lol, klar weil die nachbarn reden... die werden dir nen vogel zeigen. kannst denen doch nicht das reden verbieten. eher an den vermieter wenden.

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