Nachbars Katze ständig in meiner Wohnung

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Ich würde den Nachbarn nachdrücklich auffordern, die Belästigung durch die Katze zu unterbinden. Wenn das nicht hilft, eine Beschwerde an den Vermieter - der kann in solchen Fällen eine Kündigung androhen.

Es kann nicht deine Aufgabe seiin, dich vor der Katze zu verbarrikadieren.

Ansonsten gibts noch Möglichkeiten der Selbsthilfe ... natürlich darf man der Katze keinen Schaden zufügen ....

Wir wollen das möglichst friedlich klären, aber es muss auf alle Fälle was passieren und ich bin auch der Ansicht, dass sich unsere Nachbarin etwas überlegen muss. Und ja, die Katze vom Dach schubsen ist natürlich keine Option :D

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@lydiadana

Von Hundebesitzern wird auch verlangt, dass ER jegliche Belästigung anderer wirksam verhindert - und das völlig zurecht. Ein Hund der andere nervt muss an der Leine bleiben.

Warum soll das bei Katzen anders sein? Katzen zwar prinzipiell eigensinniger und die Katzenfreunde finden das oft lustig, aber es ist keine zulässige Begründung für eine Belästigung.

Die Gitter muss die Nachbarin an IHREN Fenstern anbringen.

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@Georg63

Im Anfangstext wurde aber auch erwähnt, das die Katze an sich auf dem Dach nicht stört und ihren Freilauf gern haben kann.

Es ging ja darum eine Lösung zu finden, damit die Katze sich dennoch frei bewegen darf. Vielleicht kann man die Katzenbesitzerin fragen, ob sie das Fliegengitter bezahlt, aber ansonsten ist ja immernoch nicht das Ziel erreicht, alles so zu belassen, wie es derzeit ist.

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@fraenzi1998
Es ging ja darum eine Lösung zu finden,

Das ist auf jeden Fall Sache der Besitzerin und nicht des Belästigten. Ich würde mir meine Fenster nicht wegen einer fremden Katze verdunkenl lassen.

Wenn die Nachbarin Hilfe bei einer kurzfristigen Erziehungsmaßnahme braucht, um dem Tier einen dauerhaften störungsfreien Auslauf zu ermöglichen, würde ich sie unterstützen ... zB. Verscheuchen mit Wasser oder Tönen .... wenns nicht hilft ... Pech für die Katze

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Kann euch verstehen. Katzen sind aber von Natur aus sehr sehr neugierig. Ein Dach haben sie schnell erkundet. Fremde Wohnungen sind interessanter. Dulden müsst ihr den Eindringling nicht. Es gibt den direkten Weg zum Nachbarn mit der Bitte das Tier vor allem nachts nicht mehr herauszulassen od. sich an der Sicherung eurer Fenster zu beteiligen. Der Ton macht die Musik im Sinne einer guten Nachbarschaft. Der indirekte Weg wäre über den Vermieter, doch da verhärten sich ganz schnell die Fronten, was ihr auch nicht wollt.

Beispiel in grün: meine Hündin bevorzugt Nachbars Wiese ( nicht überall eingezäunt) abends vorm Schlafengehen. Die Hinterlassenschaft mache ich gleich morgens weg. Trotzdem möchte mein Nachbar verständlicher Weise kein Hundeklo vor der Haustür. Mir bleibt nur den Hund an die langen Leine zu nehmen und irgendwo langstolpern, da nirgends Licht ist und sie von der Taschenlampe irritiert wird. Würde ja eine Absperrung bezahlen, doch diese würde den Nachbarn optisch stören. Verzanken will ich mich nicht, also wird gestolpert. Katzen anleinen geht nicht, trotzdem ist der Halter in der Pflicht. Er könnte auch einen zweckmäßigen rundherum abgesicherten Katzenbalkon anbringen.

Und noch ein Beispiel. Meine Freundin hat eine riesige begrünte Dachterrasse (250 m²), was ihre Katze nicht hinderte über die Brüstung in Nachbars Wohnung einzudringen. Sie hat eine Barriere errichten lassen.

Eigentlich ist es eine Unart Katzen auf dem Dach "Auslauf" zu gewähren. Es besteht immer Absturzgefahr.

Wir werden jetzt ein Gespräch mit der Nachbarin in Angriff nehmen und sind gespannt, wie sie uns entgegen kommen wird.

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Im Baumarkt gibt es für ein paar € solche Fliegen "Netze" die man mit klettverschluss im Fensterrahmen befestigen kann. Kätzchen kann dann schon mal nicht mehr durchs Fenster hinein. Es kann dir allerdings schon passieren das sie dann das Kratzen anfängt 😚 .... Dann bleibt dir wenig anders übrig als sie zusätzlich mit ein sprühflasche mit Wasser zu verjagen 😚. Rede doch mal mit deine Nachbarn. Sag (ohne vorwürfen!!) das katzilein euch immer gerne besuchen kommt und das du grundsätzlich nichts dagegen hast "wäre es nicht das du (oder deine Mutter) to-tál allergisch auf die Katze reagierst" 😇..... Und dann kannst du fragen "wie lösen wir das Problem?!" Damit bist du höflich und nett und signalisiert das du keine Katzenhasser bist (darauf reagieren katzenbesitzer immer sehr allergisch 😛) aber legst du das Problem schon mal bei denen 😉!!

Ich wünsch dir viel erfolg! Obwohl ich Katzen gerne mag, kann ich mir gut vorstellen dass das ein lästiges Problem ist 😕....

Vielen Dank für deine Antwort! Wir sind tatsächlich auch keine Tierhasser ^^ aber wenn ich eine Katze haben wollen würde, dann würde mich mir eine eigene zulegen. Ich werde die Ratschläge bezüglich des Gesprächs mit dem Nachbarn anwenden!

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