Nachbars Kamin qualmt und stinkt ständig. Geruchsbelästigung?

Nachbars Geruchsbelästigung - (Recht) Schutzabstände Schornstein - (Recht)

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Schornstein könnte verlängert werden ...

Betrifft: Beschwerde über Rauchbelästigung gegen Familie X

Sehr geehrte Damen und Herren des Ordnungsamts,

Ich wende mich an sie, da die Rauchbelastung durch das gegenüberliegende Nachbarhaus (Einfamilienhaus) der Familie X in letzten 2 Jahren deutlich angestiegen ist und mein Alltag als Nachbar deutlich beeinträchtigt wird. Daher bitten ich sie tätig zu werden und der Geruchsbelästigung nachzugehen und diese zu verringern.

Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus, zweites OG rechts gegenüber des eingeschossigen Nachbarhaus und bin dem Rauch daher direkt ausgesetzt. Die Rauchbelästigung ist immens, da es sich um ein niedriges Nachbarhaus handelt. Mein Nachbar hat seit Frühjahr 2015 einen Holzkamin in Betrieb. Er verbrennt im richtig kalten Winter fast jeden Tag und Abend. Es ist insbesondere der starke Rauch, der über 2 Stunden tagsüber produziert wird, abends sogar länger.

Ich habe das Problem im Winter mindestens einmal pro Woche von den Nachbarn belästigt zu werden. Vorwiegend bei kalter Witterung liegt ein stark beißender, undefinierbarer Gestank in der Luft. Ich muss alle Fenster bei mir zulassen und kann tagsüber und Abends weder lüften noch mich draußen auf der Straße oder auf dem Balkon aufhalten. Ich kann keine Wäsche aufhängen und die Toilette nicht lüften.

Schornsteinfeger verweisen auf eine Beschwerde beim Ordnungsamt. Ich habe Fotos und Videos gemacht. Der Schornstein ist ca. 18 m von meinem Wohnzimmerfenster entfernt und die Mündung des Schornsteins ist auf fast gleicher Höhe mit der Fensterunterkante. Die Höhe des Kamins beträgt ca. 6 m und dessen Höhe über Dachkante 1 m. Die Verordnung, dass die Mündung des Schornsteins mindestens 1 m über Oberkante des Fensters sein muss, ist nicht eingehalten.

Beim Anzünden qualmt das Holz Grau, Bläulich und anschließend ist manchmal über dem Schornstein nur noch ein farbloses Flirren zu erkennen. Bläulicher Rauch verweist auf Öl und sonstige Fette sowie einer schlechten Verbrennung, der Rauch bleibt lang als Fahne und qualmt die Gegend ein. Hellgrauer Rauch bildet sich bei unvollständiger Verbrennung und Rußgehalt, dunkelgrauer bei stärkerem Rußgehalt sowie Anteil an Brennstoffen.

Der Rauch aus dem Kamin des Nachbarn zieht nur bei Wind direkt in meine Fenster. Ansonsten wird der Rauch nach unten bis auf die Straße gedrückt. Diese Rauchbelästigung ist offensichtlich durch die ungünstige Bebauung und der schlechten Holzverbrennung gegeben.

Zudem riecht dieser Rauch selten nach normalem Holz. Wenn der Qualm stinkt, ist oft Gift im Spiel. Es verteilt sich immer dicker stinkender Rauch ums Haus und ich befürchte eine Rauchvergiftung. Wenn ich mich in der Wohnung aufhalte, schmerzen teilweise meine empfindlichen Atemwege. Die Symptome einer Rauchvergiftung treten auf: Herz-Kreislauf-Beschwerden, Krämpfe, Kopfschmerzen, Benommenheit oder starke Müdigkeit aber auch Unruhe, Husten, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Verletzungen der Schleimhäute und andere Entzündungserscheinungen.

Ich belege die Vorfälle mit Nachbarzeuge: Herrn X

Es wäre hilfreich, wenn sie mich über den Status der Ermittlungen informieren könnten.

Anlagen: Nachweis Atemwegserkrankung

Ich bin für eine Schornsteinverlängerund oder/und eine behördliche Anordnung, einen offenen Kamin an nicht mehr als acht Tagen pro Monat für fünf Stunden zu betreiben. Bei dichter Bebauung kommt es vielfach zu erheblichen Belästigungen durch den Betrieb offener Kamine und deshalb zu Nachbarschaftsbelästigungen durch Rauch- und Geruchsemissionen. Der Betrieb offener Kamine kann daher nicht ständig, sondern nur gelegentlich zugelassen werden.

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@Harald2000

Ich habe mich beim Ordnungsamt über die Rauchbelästigung durch den Betrieb eines Holzofens der Nachbarn beschwert. Das Ordnungsamt sagte, wenn die Sicherheitsabstände eingehalten sind, kann man wenig machen und sie haben mich an das zuständige Umweltamt des Landkreises weitervermittelt.

Das Umweltamt sagte, der Schornsteinfeger hat das Holz, Abstände und den Kamin kontrolliert. Es ist alles in Ordnung. Dem Umweltamt sind die Hände gebunden.

Fazit: Ich muss das Heizverhalten des Nachbarn hinnehmen.

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Hallo.

Holz riecht oft sogar sehr schön.
Aber ich hab mir das Bild nochmals angesehen, Auf dem Bild ist ein Baum/Strauch.
Der ist grün. Ich hatte zu Hause auch mal einen Kachelofen. Da roh es wie beschrieben auch Nachbar haben sich nicht beschwert, aber hatten es aber auch nicht gerne.

Eines Tages hatte ich einen Bekannten zu Besuch.
Der sagte wenn ihr heizt, bei dem Baum, könnt ihr das aushalten.

Wir haben uns alle angeschaut, der Schonsteinfeger war noch dabei
und erzählte es währe alles o. K.

Nein sagte Bekannte der Schonsteinqualm und das Laub vertragen sich nicht.

Warte den Winter ab, bis Laub runter ist, dann wird es nicht mehr  riechen .

Weis den Namen des Baumes nicht mehr, aber es roch immer nur im Sommer.
Ich Winter haben wir den Baum mit der Kettensäge, platt gemacht, und alles ist seit dem alles o.K.

Allerdings müssen heute die Öffnungen des Schonsteinrohres 40 cm über Dachfirst sein.

''Den Kamin haben wir auch nicht mehr, weil ich da jetzt meine Wohnung habe.

--ohne Gewähr.--

Mit Gruß

Bley 1914

Hallo,

Kamine und Schornsteine müssen vom Schornsteinfeger zugelassen werden - und zwar gibt es dafür genaue Richtlinien.

Ist das der Fall, dann kannst du wenig machen ...

Ggfs. könnte besagter Schornsteinfeger noch einmal alles überprüfen und auch anhand der Berußung feststellen, ob das verheizte Holz ordnungsgemäß trocken ist - wenn er all dies bejaht, dann hast du schlechte Karten und wirst damit leben müssen

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