Nachbarn verbieten Schlagzeug vorrübergehend durch Eigentümerversammlung!

5 Antworten

Naja, wenn du die Ruhezeiten einhältst (stimmt, Mittagsruhe gibt's nicht mehr, aber da muss man ja trotzdem nicht unbedingt spielen), dann können sie eigentlich nichts dagegen tun. Aber bleibt nicht so stur, sondern versuch denen auch ein wenig entgegen zu kommen, z.B. dass ihr Zeiten vereinbart, wann du spielen kannst.

Auch wenn du das vmtl. nicht hören willst: Am sinnvollsten wäre es, dir einen Übungsraum zu suchen. Oder besorg dir dämpfende Matten. Auch wenn du im Recht bist, ist es im Sinne einer Gemeinschaft nicht immer das Beste, auf ein Recht zu bestehen.

Gemeinschaft in unserem Haus gibt es nicht... die einzige nachbarin aus dem haus mit der wir wirklich kontakt haben wohnt neben uns und ist auch ne gute bekannte von uns, zu den anderen nachbarn hat man hier eher selten kontakt, dass heisst ich scheiß auf gemeinschaft xD übungsraum ist so ne sache. da bin ich so eingeschränkt und kann auch nur 1, 2 mal die woche rein, und bei den räumen hier in essen sind die billigen preise ungefähr von 8-10 uhr morgens und danach wirds teuer, da zahlt man mindestens 15 euro die stunde... mit meiner band hab ich zwar einen sehr günstigen raum, für 5 euro/monat, aber da ist soweit ich weiss nichts mehr frei... und matten bringen nichts wenn mans nicht richtig macht, und teuer ist es auch...

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@sum41

Dann ist das natürlich blöd. Ich würde mal versuchen, ob du dich mit den Nachbarn auf eine Zeit einigen kannst, zu der es für sie okay wäre, wenn du übst, wobei ich (aus musikalischer Sicht 2x30min pro Woche eh etwas wenig Übungszeit finde). Ist halt immer eine Gradwanderung. Einerseits möchte man auch als Nichthausbesitzer seinen Hobbies nachgehen können, andererseits... wenn man sich vorstellt, der eine im Haus spielt Schlagzeug, der nächste übt Trompete, dann kauft sich einer einen Dudelsack... ;)

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Wie Sie schon sagen, ein absolutes Musizierverbot ist unzulässig. Das häusliche Musizieren gehört verfassungsrechtlich zu dem geschützten Bereich der freien Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 2 Abs. 1 Grundgesetz). Ein solches Verbot verstößt gegen das "Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkender Menschen" und damit gegen § 138 Abs. 1 BGB. Die Wohnungseigentümer haben evtl. eine eingeschränkte Vorgabemöglichkeit, z. B. durch Regelungen in der Hausordnung. Diese können und sollten dann eine zeitlich zulässige Begrenzung vorsehen, die auf einer angemessenen Interessenabwägung beruht. Vorsorglich auch: Eine die persönliche Musikausübung einschränkende Regelung, die Zimmerlautstärke vorschreibt, ist normalerweise wegen verbotsähnlicher Wirkung und des damit verbundenen Eingriffs in die Eigentumsrechte nicht wirksam mehrheitlich beschließbar. Aus Ihren Schilderungen kann ich nicht genau erkennen, was nun ggf. beschlossen wurde und ob die Gemeinschaft die Sache z. B. durch einen Rechtsanwalt prüfen lassen will, oder ob man sich auf bestimmte Zeiten oder Termine einigen kann bzw. wie der Sachstand genau ist.
Gesetzlich ist der Sachverhalt in einer Wohnungseigentümergemeinschaft insbesondere ein Thema des § 14 Wohnungseigentumsgesetz, ggf. auch noch ergänzend mit einer örtlichen Lärmschutzsatzung oder Regelungen des Nachbarschaftsrechtes, des Baurechtes (vorhandener Schallschutz) usw.

  • Alle Angaben ohne Gewähr -

danke! da bin ich erleichtert

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Tierhaltung Eigentumswohnung ,verbietbar?

Hallo,

ist es möglich die Tierhaltung in einer Eigentumswohnung zu verbieten? Es geht um ene 60 m² Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus . In der Hausordnung steht dass Tierhaltung nicht erlaubt sei, aber das ist doch normal nicht rechtens. Es wurde bisher auch 5 Jahre kein Kommentar gegeben dazu dass meine Mutter in ihrer Wohnung 2 Katzen hällt und ich mit meiner Hündin ab und zu auf besuch bin.

Die Katzen und die Hündin sind sauber und still . Es gibt also eigentlich keinen Grund für eine Beschwerde .

Ist es dennoch möglich das Tierhaltungsverbot duch zu setzen? Es hat sich anscheinend jemand beschwert und die Tierhaltung steht bei der nächsten Eigentümerversammlung zur Debatte .

LG

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Ruhestörung durch Schlagzeug spielen?

Unser Nachbar spielt seit einigen Monaten fast jeden Tag (vielleicht 1x in der Woche nicht) Schlagzeug (auch sonn- und feiertags). Er spielt in einem alten Anhänger, der unweit unseres Hauses aufgestellt ist. Am Anfang hat er oft von 24 bis 4 Uhr morgens gespielt. Danach haben wir uns 2x bei ihm beschwert. Die Spielzeit beträgt jetzt meistens täglich 2 Stunden, von 20 bis 22 Uhr. Es kommt vor, dass er schon nachmittags 1-2 Stunden spielt und abends dann noch einmal 2 Stunden. Bei unserer Gemeinde wurde uns gesagt, dass er von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends machen kann, was er will. Das kann ich mir beim besten Willen so nicht vorstellen. Es ist eine absolute Zumutung, jeden Abend durch dieses penetrante Getrommel gestört zu werden. Selbst wenn wir die Jalousien unten und den TV auf volle Lautstärke gestellt haben, hören wir das Schlagzeug immer noch. An Lesen oder Schlafen ist gar nicht zu denken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich sowas 7 Tage die Woche gefallen lassen muss. Vielleicht kann mir hier jemand einen Tipp geben, welche Schritte man noch gehen kann oder welche Möglichkeiten man generell hat?

Vielen Dank im Voraus!

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Rückschlagventil in Wasser-Zuleitung unseres Hauses

Hallo,

auf dringendes Anraten unseres örtlichen Wasserversorgers wurde in die Zuleitung unseres Hauses (direkt hinter dem Wasserzähler) ein sog. Rückschlagventil eingebaut. Seitdem hört man im ganzen Haus, wenn irgendwo Wasser genommen wird (Spülmaschine, Dusche, Waschmaschine). Was vorher allenfalls Nachts zu hören war (da es dann besonders ruhig ist), hört man jetzt bei jeder Gelegenheit: Ein lautes Rauschen (Strömungsgeräusch) ist in allen Wohnungen und Räumen zu hören.

Ist da etwas falsch installiert worden? Und wieso benötigt man in der Zuleitung ein Rückschlagventil? Ich dachte immer, dass wäre nur etwas für das Abwasser, damit dies nicht wieder zurückdrückt.

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Mieter kündigen, was ist zu beachten, wer hat Tipps?

Folgende Situation:

Wir haben einen Studenten und einen Azubi bei uns im Haus in einer Wohnung eingemietet.

Es gibt für beide einen einfachen Mietvertrag für die 3ZKB Wohnung.
Heißt: Beide haben einen eigenen einzelnen Mietvertrag der meines Wissens die Nutzung der Waschküche, ein Schlafzimmer und der Küche regelt. Kein Untermietervertrag oÄ. Es gelten 3 Monate Kündigungsfrist und der Vertrag beinhaltet sozusagen nur das allernötigste. Nämlich das Mietverhältnis.

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Muss hier ein Kündigungsgrund vorliegen oder kann ohne großes hin und her das Mietverhältnis mit der 3 monatigen Kündigungsfrist gekündigt werden ? Bedarf es zuvor Abmahnung oder sollten diese trotzdem geschrieben werden um Einsprüche abzuwenden ?

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Eigentümerversammlung mehrmals verschoben, Verwaltung erfüllt Pflichten nicht

Ich brauche eure Hilfe. Ich bin Eigentümer einer Neubauwohnung mit 18 Einheiten. Wir haben große Probleme mit unserer Hausverwaltung. Unsere letzte Eigentümerversammlung war im Sept 2010. Die Versammlung in diesem Jahr wurde auf mehrmaliges Nachfrage auf einen bestimmten Zeitpunkt angedacht, wurde aber immer wieder verschoben. Gründe lagen in fehlerhaften Abrechnungen und Unstimmigkeiten bei den Verteilerschlüsseln. Unsere Verwaltungsbeiräte haben bereits alle Unterlagen zur Rechnungsprüfung erhalten und mussten die Ordner bereits zweimal wieder zurückgeben, da Fehler zu finden waren. Die ordentliche Versammlung ist jetzt im Januar 2012 angedacht. Eine Einladung habe ich jedoch noch nicht erhalten. Außerem bin ich mit der Verwaltung nicht zufrieden, da man auf schriftliche Anfragen oft keine oder sehr spät eine Antwort bekommt. SIe kommt nicht ihren Pflichten nach und kümmert sich nicht um Baumängel (Überwachung des baulichen Zustands, Überwachung von Arbeiten und Abnahme von Arbeiten).

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Stromversorgung über Dachständer und geplanter Dachbalkon

Hallo an die Elektro-Fachleute und Dachdecker,

demnächst werden wir die Neueindeckung unseres Daches in Angriff nehmen und planen in diesem Zuge auch einen Ausbau des Dachbodens sowie den Bau eines Dachbalkons. Was die Planung des Dachbalkons zu Nicht machen könnte, ist die Tatsache, dass der Stromanschluss des Hauses über einen Dachständer erfolgt. Dieser befindet sich zwar nicht unmittelbar in dem Bereich, wo der Dachausschnitt geplant ist, aber die Leitung würde über die freie Fläche des Balkons hinweg verlaufen. Weiß jemand, ob so etwas grundsätzlich genehmigt oder eher abgelehnt wird und welche Mindestabstände zur Leitung gelten. Vielleicht kennt sogar jemand die VDE-Richtlinie. Ich komme zwar selber aus dem Elektrobereich, habe aber mit Hausinstallation nichts zu tun. Details kläre ich gerne mit dem Netzbetreiber, aber eine vorläufige Einschätzung der Sachlage würde mir erst einmal genügen. Vielen Dank.

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