Nachbarn laut, aggressiv und Kinder laut - was tun?

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7 Antworten

Du machst dir Sorgen, du fühlst dich  nicht wohl in  deiner Haut und lass dir gesagt sein, schweigen ist keine Lösung, auch Schweigen kann sehr laut sein...greife ein.

Erst mal geht ihr beide zu allen Nachbarn und stellt euch vor. seid freundlich und höflich, erkundigt euch nach den Einkaufsmöglichkeiten, erzählt bisschen was, was ihr arbeitet etc. Zeigt Präsenz und Interesse am Nächsten!

Notiere dir Zeiten, in denen es sehr laut ist, Beobachtungen, die du selbst machst, schreib auf und gib sie ans Jugendamt weiter., Dafür ist eine Behörde da, Hilfe anzubieten und das heisst nicht, dass die Kinder immer entfernt werden, es gibt unterstützung innerhalb der Familie, eine Hilfe mit Fachkräften,. die den Eltern Methoden zeigt, wie sie mit den Kindern umgehen könnten und wie es Sinn macht. Wer weiß, haben die keine Familie, die sie trägt und ihnen beisteht, und alles hängt an ihnen, du kannst nur mutmassen.

aber bleib dran. Menschen, die sich wegen Sorge um Kinder melden, sind keine Denunzianten und bleiben immer anonym.

Hallo ,

warum stellt Ihr Euch nicht gemeinsam bei allen Nachbarn vor ? Als Neue im Haus solltet Ihr das Anstandhalber machen.

Das ist absolut üblich und so lernt Ihr auch diese Familie kennen. Ostern steht vor der Tür. Besorg doch einfach 2 kleine Osterkörbchen und stell sie den Kindern vor die Tür:-))

Damit wäre das Eis gebrochen und Vielleciht kommen die Nachbarn dann gar nicht mehr so assi rüber? Als Aussenstehender bewertet man manche Situationen auch einfach über . Du weisst ja nicht , warum die Familie so drauf ist , aber mit dem Rauchen und Saufen hat das nicht unbedingt was zu tun.

Ich denke auch , dass dei jungen Eltern mit ihrer Familiensituation nicht ganz glücklich sind . Gleichzeitig aber überfordert sind , was zu ändern!

Es wäre keine Schande , dass Jugendamt darauf hinzuweisen. Ob sie eingreifen , wenn das sg. Kindswohl nicht gefährdet ist , weiss ich nicht? Es gibt aber für solche Fälle , wo die Eltern anscheinend überlastet sind , sg. Familienhelferinnen , die immer mal zur Unterstützung der Familie da sind . Sie versuchen eine normale Struktur in die Familie zu bekommen!

Erwähne doch einfach , was Dir aufgefallen ist. Das Jugendamt ist in der Pflicht was zu tun! Bitte unternimm lieber einmal umsonst was , als Dir später mal die Vorwürfe zu machen , nichts getan zu haben !

GLG , viel Erfolg und einen schönen , sonnigen Tag , wünscht Dir ,clipmaus :-))

Also wenn ihr in meiner Nähe wohnen würdet, würde ich mit denen mal reden. Aber ggf. das Jugendamt einschalten, sagen das die mal vorbeischauen sollen. Das Problem schildern und evtl vorher abklären das Ihr nicht damit in Verbindung gebracht werden wollt. Eigentlich dürfte das kein Problem sein. Aber ich habe auch laute Nachbarn über mir. ähnlich wie eure. Kinder schreien hampeln rum, eltern trinken rauchen ABER sie kümmern sich schon um die kleinen, deshalb kann und will ich nichts dazu sagen. na jedenfalls macht was. Denkt wenigstens an die Kinder, denn die können nichts dafür. Sagt dem Jugentamt das was ihr hier geschrieben habt. Ich denke mal wenn das Jugendamt sich einschaltet werden die eltern ganz schnell ganz ruhig.

Niemand hindert dich daran, mal beim Jugendamt vorzusprechen udn dort ganz unverbindlich um Rat zu fragen, ob du da was falsch bewertest oder ob du zu Recht ein Eingreifen befürwortest.

Biete der (ev. überforderten mutter) doch einfach mal ne Tasse Kaffee an und lern sie näher kennen! Vielleicht ist sie froh, wenn sie ihre Sorgen bei dir ausschütten kann...vielleicht braucht sie schlicht jemanden, bei dem sie mal abschalten kann geistig?

Wenn sie 20 ist und das Kind 2-3, dann ist sie sehr jung Mutter geworden. Da ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie psychsich/emotional unter starkem Stress steht und deswegen zB aggressiv rüber kommt, schreit etc. Da hilft eine freundliche Zuwendung und das (ehrlich gemeinte) Angebot der Entlastung.

Nimm ihr das Kind mal für 1.-2 stunden ab, hilf ihr ganz unverbindlich beim Besuch (indem du nach dem Kaffee ganz selbstverständlich beim Abräumen hilfst und ganz zwanglos fragst, ob du das eben abspülen sollst...so die Richtung.

KEINE wie auch immer geartete Kritik äußern, sondern nach dem kennen lernen ganz dezent helfen ist hier angesagt. Dann finden die jungen Eltern möglicherweise ganz von selber wieder in die richtige Spur, die drei haben was davon und du...bist nicht die "böse Nachbarin", die beim JA gepetzt hat, sondern eine nette Freundin, die im Notfall da ist mit Rat und Tat!

Ginger1970 13.03.2014, 07:39

Sorry, aber mittlerweilen ist man aufgeklärt und sollte wissen, wie man verhindert so früh gleich MEHRERE Kinder zu bekommen. Auch mit 17!

Sicherlich kann man mit den Leuten freundlich reden, aber gleich Kindermädchen spielen, bei Leuten, die nur herumplärren? Nein, das würde ich auch nicht wollen... Außerdem wirst Du dadurch an deren Lebensweise und Erziehungsmethoden rein gar nichts ändern, selbst wenn Du ein Kind mal zwei Stunden nehmen würdest...

Da ist man wohl beim Jugendamt an der richtigen Stelle.

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Dea2010 13.03.2014, 07:52
@Ginger1970

Sorry, aber mittlerweilen ist man aufgeklärt und sollte wissen, wie man verhindert so früh gleich MEHRERE Kinder zu bekommen.

Ich hasse solche Moralapostel!

Hier ist der erhobene Zeigefinger längst zu spät und kontraproduktiv ist das auch.

Sicherlich kann man mit den Leuten freundlich reden, aber gleich Kindermädchen spielen, bei Leuten, die nur herumplärren?

Schon mal was gehört von Hilfe? Man muss nicht gleich die Nanny geben, aber ein freundliches Wort, ev. eine Tasse Kaffee auf gute Nachbarschaft...und wenn man sieht, wie man helfen kann, dann bietet man es dezent an. Rummotzen kann nämlich jeder... und auf Behörden verlassen ist ja so viel bequemer als mal selber zu fragen, ob man irgendwie helfen kann.

Ich habe auf die Weise mal bei einer Russischen Nachbarsfamilie gehandelt. Die Frau war überglücklich, einen freundlichen Kontakt zu bekommen...sie konnte nur sehr schlecht Deutsch, wurde überall schief angesehen.

Heute kann sie gut deutsch (habe mit ihr geübt) und als es mir letzten Sommer mal gesundheitlich richtig dreckig ging...da stand sie in der Tür, half mir im Haushalt, ihre Tochter flitzte für mich zur Apotheke...und ihr Mann hat letzte Woche meinem stotternden Roller eine Kur verpasst, die mir die Werkstattkosten erspart hat.

Ach ja, Tochter und Sohn "plärren" nicht mehr rum, sind fit in der Schule und mittlerweile gut integriert.

Wir kennen uns jetzt 10 Jahre und es ist eine gute nachbarschaftliche Freundschaft daraus entstanden.

Ich hätte natürlich auch das JA informieren können und den Vermieter informieren, dass der Müll nicht anständig getrennt wird, die Hausordnung nicht gemacht etc....alles Folgen der mangelnden Sprachkenntnis und Unwissenheit über hiesige Gepflogenheiten sowie bezüglich der damaligen Schreierei schlicht ein Ventil der gestressten Seele der Frau.

Noch Fragen?

Nein, ich bin kein Gutmensch, aber ich bin so erzogen, zu helfen wenn möglich statt sofort zu verurteilen und (hinterrücks) zu meckern.

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Ginger1970 13.03.2014, 13:42
@Dea2010

Zum Jugendamt zu gehen, hat nichts mit "hinterrücks" zu tun. Ich habe ja schließlich nicht ausgeschlossen, mit den Leuten zu reden. Aber wie schnell werden gute "Tipps" falsch aufgefasst und der "Helfer" ist am Ende der Böse... Hab ich im Übrigen auch schon erlebt.

Ich bin auch kein Moralapostel (den Moralapostel gibst ja eher Du), aber ich denke, zwei 18-jährige sind nicht in der Lage, da groß zu helfen - sie manövrieren sich da eher in etwas hinein, dem sie selbst gar nicht gewachsen sind.

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Dea2010 15.03.2014, 03:08
@Ginger1970

Ich bin auch kein Moralapostel

Doch, Ginger! Ich zitiere noch einmal:

Sorry, aber mittlerweile ist man aufgeklärt und sollte wissen, wie man verhindert so früh gleich MEHRERE Kinder zu bekommen.

DAS ist hier alles andere als hilfreich.

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An Deiner Stelle würde ich mal zum Jugendamt gehen oder dort anrufen (egal wie alt ihr seid - euer Name muss ja nicht erwähnt werden) und die Situation schildern. Die sollten diese Familie mal genauer unter die Lupe nehmen... Tägliches herumschreien gehört nicht zu den geeigneten Erziehungsmethoden.

Wenn du der Meinung bist, das es den Kindern dort nicht gut geht, solltest du das Jugendamt verständigen. Das kann man auch anonym machen.

Hier mein Rat, den Ihr besser befolgen solltet: Zieht wieder aus und sucht Euch eine ruhige Wohnung. Und schaut Euch nächstes Mal an, wo Ihr hinzieht. Wenn Ihr weiter dort wohnen bleibt, verwette ich meinen Hintern, dass Ihr dort kreuzunglücklich werdet und es bald vorbei ist mit der Ruhe und dem Glück :-)!

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