Nachbarn geht nicht mit Hund raus, was tun?

10 Antworten

Klar tut es weh, wenn ein Hund nur auf begrenzten Raum gehalten wird und weitgehend von der Umwelt abgeschottet wird. Aber es gibt weitaus schlimmere Haltungsbedingungen. Z.B. wenn Hunde nicht oder kaum aus dem Zwinger kommen oder zum Lösen auf ein Katzenklo oder Zeitungsschnipsel gezwungen werden.  

Gehe davon aus, dass was der Hund nicht kennt, nur unterschwellig vermisst. 

In Deutschland ist Abschaffung von Kettenhaltung bereits ein enormer Erfolg. So auch, dass Zwinger eine best. Größe haben müssen. Das ist nicht überall innerhalb der EU so.   

So lange ein Hund regelmäßig gefüttert wird und halbwegs etwas Auslauf hat, schert sich kein Amt darum. Sich daraus entwickelnde Verhaltensstörungen interessiert max. die Halter.

Ich hatte jahrelang einen Schäferhund als Pensionsgast, mit Fahrdienst, damit er das Auto seiner Halter nicht verschmutzt. Der Hund kannte nichts anderes als seinen Zwinger und gelegentliche Freilassung im Hof, ca. 200 m². Der Hund galt als gefährlich, wurde vom TA nur durchs Gitter behandelt. Wenn er mein Auto hörte, ist der vor Freude ausgerastet. Autoklappe auf und er wie ein Blitz rein. Daheim bei mir habe ich ihn laufen lassen. Er hätte abhauen können, tat er nicht. Völlig verunsichert "darf ich da lang?" Ja, hau ab und lauf endlich, hier darfst du. Er konnte sich nicht weiter als max. 20 m entfernen und dies über viele Jahre. Will sagen, dass er seinen Käfig nicht ablegen konnte. Durch seine Isolation war er eine traurige Kreatur, aber nicht wirklich aggressiv. Seine Leute staunten nicht schlecht, wie manierlich er an der Leine durch die Stadt zur Tierklinik laufen konnte. Er musste dringend behandelt werden, was sein TA übersah und ich seine Halter dazu überredet habe. 

Ich frage mich oft, warum sich Menschen Tiere halten, denen sie nicht gerecht werden können/wollen. Haben wollen, alte überholte Traditionen, Mode, keine Bereitwilligkeit ein Tier als beseeltes Wesen anzuerkennen. Das stimmt zurecht traurig. Sie wissen es nicht besser und lassen sich nur schwer überzeugen. Als Tierschützer braucht man starke Nerven und es gilt das Schlimmste für Tiere zu mildern. Haltung im Hof und Garten ist nicht schön, aber es reicht. Leider. 

Ich verstehe Deinen Ansatz - mir würde da auch das Herz bluten. Aber es ist nun mal so, daß nicht jeder die gleiche Einstellung zum Hund hat und die gleiche Vorstellung von Hundehaltung.

Natürlich ist es sehr schade, wenn ein junges Tier so "verkommt".  Aber Du wirst da außer Reden nicht viel machen können.  Solange der Hund nicht offensichtlich mißhandelt und vernachlässigt wird, schreitet da auch kein Amtstierarzt oder das Ordnungsamt ein. Da hilft nur immer wieder versuchen die Nachbarn zur Einsicht zu bewegen. Du sagst ja sie haben jetzt schon keine Lust mehr auf den Hund. Vielleicht kann man sie überzeugen das Tier wieder abzugeben.

Ich persönlich bin da schon öfter einfach den pragmatischen Weg gegangen - ich würde versuchen den Hund zu kaufen.  Es ist erstaunlich wie ein bisschen Bargeld die Meinung vieler Leute ändert.  Natürlich muß man bereit sein, das Geld zu investieren - das ist dann eben weg.  Aber ich verbuche das unter "gelebter Tierschutz". Bevor ich irgendwo hin spende.....  Und dann würde ich den Hund ins nächste Tierheim verfrachten oder eben selbst einen guten Platz dafür suchen.

Kein Vetamt unternimmt da etwas.

Lt. dir bekommt das Tier Futter, ist draußen und bekommt Wasser.

Mehr braucht es in der Regel erst mal nicht. Ob jemand mit dem Hund laufen geht oder nicht, das interessiert nicht mal das Amt.

Ich möchte nicht wissen wie viele Chihuahua nur im Haus gehalten werden und gar keinen Auslauf bekommen (sogar eine Katzentoilette nutzen müssen). Diese wirst du niemals sehen und somit keinen Aufstand machen können.

Ein Hofhund ist kein Hund, der auf einem Hof verkommt, die haben dort meist eine Aufgabe. Entweder um zu Schützen (einfach nur da zu sein).

Zeitweillige Hundehaltung in der Wohnung

Kurz zur Sachlage; wir wollen zeitweise einen Hund bei uns aufnehmen, der auf Grund von Renovierung nicht bei seinem ursprünglichen Halter sein kann. Im Mietvertrag steht nichts zur Tierhaltung, eine andere Mieterin hat ebenfalls einen Hund, welcher meines Wissens nach jedoch nur im Hof gehalten wird. Auf Nachrichten / Anrufe reagiert der Vermieter nicht und langsam drängt eine Entscheidung. Hat jemand eine Idee wie man weiter vorgehen könnte? Einfach den Hund zu sich holen oder lieber den Vermieter noch weiter kontaktieren? Die Rechtslage ist mir grundsätzlich bewusst; Tierhaltung ist, sofern nicht anders im Mietvertrag aufgeführt, erlaubt, dennoch würde ich ungern in Konflikte geraten.

( uns ist jedoch auf Grund der Stärke der Renovierungen nicht bewusst wie lange dieser Zeitraum denn auch nun wirklich ist )

Hoffe auf baldige Antwort und vielen Dank schon mal :)

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Tierhaltungsverbot Mietwohnung umgehen?

ich schildere kurz mal meinen Fall:

Vor ca 1 Jahr bin ich mit meiner Katze in meine jetztige Sozialwohnung (wohnraumgeförderte Wohnung) gezogen. Ich musste leider umziehen da die Miete für die alte Wohnung schon lange unbezahlbar war. Damals gab ich dem neuen Vermieter (Wohnungsgesellschafft) aus Angst die neue bezahlbare Wohnung nicht zu bekommen an das ich keine Haustiere besitzen würde. Nach der Zusage für die Wohnung habe ich ca 6 Monate Später eine Anfrage an den Vermieter für die Erlaubnis für die Haltung für einer Katze gestellt. Zum Vermieter (Wohnungesellschafft) ist zu sagen das dieser in meinen Ort mehere tausend Wohnung besitzt. In meinen Mietvertrag stand, dass man eine schriftliche Erlaubnis für die Tierhaltung vom Vermieter bräuchte. Heute teilte mir der zuständigen Mitarbeiter telefonisch mit das man keine Haustiere erlauben würde. Mich überraschte diese Antwort einwenig da viele seiner Mieter Tiere hier halten würden. Diese zogen sogar zeitgleich mit mir hier ein. Ich sprach ihn darauf an das in den anderen Wohungen und in den Nachbarswohnungen von ihm Tiere aller Art gehalten würden, z.B. Hunde, Katzen, Kaninichen. Ich sagte ihm das ich mit Tieren aufgewachsen bin, das ich selbst eine chronisch mittelschwere Depression besitze würde (alles Wahrheitsgemäß) und deshalb auch einen starken sozialen Rückzug entwickelt habe. Ein Bezugstier wäre mir dann doch schon sehr wichtig. Er sagte mir das er generell keine Haustiere erlauben würde, die anderen Mieter halten illegal Tiere. Er erlaubt keine Katze da es sein könnte das andere Mieter Allerigien gegen Katzen haben könnten. Er sagte mir wegen den Wunsch ein Tier haben zu wollen das ich doch ins Tierheim gehen sollte, dort könnte ich mir einen mir mal einen Hund zum gassi gehen ausleihen, die Katzen könnte ich mir dann dort auch ansehen. Mich machte diese Aussage richtig fertig. Ich will mir doch nicht nur ein Tier mal kurz ansehen, sondern ich wollte eine Beziehung zu einen Tier aufbauen. Es hörte sich aus seinen Mund so an das Tiere keine Lebewesen sind. Ein Besuch im Tierheim würd mich nur noch mehr fertig machen. Meine nun illigeal gehaltene Katze will ich nicht abgegeben. Ich würde untergehen wenn ich diese nicht mehr haben würde. Meine Katze ist jetzt schon seit 7 Jahren bei mir, sie spendet mir sehr viel Kraft. Eine neue bezahlbare Wohnung findet man als psychisch kranke EU-Renterin leider garnicht. Für meine jetztige Wohnung stand ich 7 jahre !!!! auf einer Warteliste. Selbst diese Wohnung habe ich nur mit einer Notlüge bekommen :(. In ständiger Angst zu leben die Wohnung zu verlieren oder die Katze abgegeben zu müssen macht mich nur noch mehr mehr krank.

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