Nachbarin kurz vorm Tod...

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8 Antworten

Ich kenne das. Ich fände es jedoch verlogen, jetzt auf einmal noch hinzugehen, und davor nie da gewesen zu sein. Vom Gefühl her würde ich deshalb nicht hingehen.

Wenn Du helfen willst, würde ich eher später für die Kinder da sein und ihnen wirklich mit Zeit und Tat helfen.

Als mein Papa damals starb (ich war 5) gab es ganz viele Leute, die gesagt haben "Ich helfe Dir, logisch!" und gemacht hat's dann kaum einer. "Talk is cheap" halt.

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Nun ja. Nun erlebst Du also dass neben unserer Geburt der Tod steht als Zwilling.

Da sind also zwei minderjährige Kinder. Anstatt rumzuheulen kannst Du der Frau und Mutter Hilfe anbieten. Die Kinder müssen ja versorgt werden. Findest Du Dich bereit für sie zu kochen? Das kann die Mutter enorm entlasten. Oder fällt Dir sonst eine der üblichen Aufgaben ein die Du anbieten kannst? Es spielt keine Rolle ob Ihr bisher großartig Kontakt hattet.

Natürlich kannst Du auch damit rechnen dass Du abgewiesen wirst. Ist mir hier und da passiert in solchen Fällen. Wir leben ja in Deutschland. Da holen sich manche Menschen lieber aus dem Ausland Hilfe als aus der Nachbarschaft. Alle Menschen sind zum Glück nicht so. Es kann durchaus lohnend für das ganze Leben sein sich ihr hilfreich anzubieten. Die Sorge um ihre Kinder wird ihre größte Belastung sein.

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Kommentar von himako333
25.08.2012, 12:15

DH m.l.G.h

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Weil du mittgefühl hast und auch die angst das der tot jeden treffen kann. Es ist normal das wir uns viele fragen stellen wenn ein mensch in unserer nähe stirbt. Oft vergessen wir nämlich das der tot uns allen gewiss ist nur eben die stunde nicht. Sei froh das du ein mittfühlendes wesen hast auch wenn es nicht immer leicht ist.

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Vielleicht wird Dir dadurch bewußt, wie extrem schnell es vorbei sein kann im Leben und Du projizierst diese traurige Situation unbewußt jetzt auf Dich selbst. Ich denke, es ist einfach diese Angst, selber sterben zu müssen. Das sollte man sich eigentlich öfter bewußt machen, es kann dazu beitragen, besser zu leben und viele Nichtigkeiten nicht mehr so ernst zu nehmen.Nimm es jetzt so hin für Dich das Du traurig bist und freue Dich, daß Du selber nicht betroffen bist! Grüße!

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kann ich gut verstehen, aber ich weiss nicht, ob es gut für sie ist, wenn du hingehst. ich denke, du würdest auch im krankenhaus weinen, und das kann ihr natürlich gut tun, weil mitgefühl, egal, von wem es kommt, sehr helfen kann, aber vielleicht belastet es sie auch?? da wäre ich auch ratlos. vielleicht gehst du zu den kindern und bringst ihnen irgendwas vorbei? und drückst dein mitgefühl aus? wenn sie irgendwas brauchen, können sie bei dir klingeln?

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Hey, bist dann wohl sehr sensibel. Aber durch die Situation, dass hier 2 kleine Kinder zurückbleiben, ist es ja nochmals besonders tragisch.

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Dann würde ich sie an deiner Stelle besuchen und ihr deine Anteilnahme aussprechen.

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Das ist hier eine Ratgeber Community. So etwas geht jedem nah, wär ja schlimm, wenns nicht so wär

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