Nachbarin beschwert sich andauernd, ist überempfindlich und belastet mich: Was kann ich tun?

15 Antworten

Was Du machst, auch nachts um 1 Uhr, ist der normale Gebrauch Deiner Wohnung. Niemand kann Dir das verbieten, solange Du den Geräuschpegel bei normalerweise Zimmerlautstärke hältst.

In so einem hellhörigen Haus ist vor allem der Vermieter gefordert, dem es nicht gefallen kann, wenn ständig Mieter wieder ausziehen. Ich würde Dir empfehlen, noch ein paar Mal solch absichtliches Getrampel zu notieren und dann einen Brief an den Vermieter zu verfassen.

Zu diesem Brief am besten noch die Bestätigung anderer Nachbarn, dass sie von Dir lärmmäßig nicht belastet werden. Sofern andere Nachbarn ebenfalls von ihrem Getrampel belästigt werden, sollten diese das gleiche tun.

Folge muss sein, dass der Vermieter dieser Dame eine Abmahnung zustellt, die im Wiederholungsfall die fristlose Kündigung androht. Macht er das nicht, könnt ihr Du und mehrere Nachbarn Eurerseits eine Abmahnung an den Vermieter schreiben, in dem ihr mit fristloser Kündigung droht und gleichzeitig eine Mietminderung ankündigt, sofern das böswillige Getrampel der Frau nicht aufhört.

Er kann sich dann überlegen, was ihm wichtiger ist: Die Dame, die permanent den Hausfrieden stört oder die anderen Mieter, die ggf. das Haus verlassen und nach Neueinzug die neuen Mieter, die vermutlich ebenfalls nach kurzer Zeit belästigt werden.

Mietminderung angekündigt und dann auch durchgezogen bedeutet, dass es dem Vermieter ans Geld geht. Er könnte die Differenz als Schadensersatz von der Frau einfordern.

Also erst einmal einen Brief mit der dringenden Bitte an den Vermieter, das abzustellen. Wenn er diesen Brief nicht schreibt oder die Frau setzt das Trampeln fort, dann am besten zu einem Anwalt, um Euch für die weitere Vorgehensweise gut beraten zu lassen.

Es gibt tatsächlich Urteile dazu, wie oft in einer Woche Sexgeräusche zu erdulden sind. Einmal in 5 Monaten kann da nicht zur Diskussion stehen.

Da Du Dich anscheinend rücksichtsvoll benimmst, liegt kein Fehlverhalten Deinerseits vor.

Die Ruhestörung Deiner Nachbarin von oben wird hingegen vorsätzlich begangen, um Dich zu schädigen! Das ist schon ein starkes Stück. Frag mal, ob das Schauspiel (absichtliches Trampeln, etc.) auch von anderen gehört wird und wende Dich damit mal an den Vermieter (Zeiten notieren schadet nicht, ggf. mal nen Mitschnitt mit dem Handy).

Hellhörige Häuser nachträglich akustisch zu verbessern ist wirtschaftlich nicht möglich. Sie wird also ausziehen oder mit Geräuschen leben müssen.

Da wird keine Änderung möglich sein. Es ist eine gute Übung, nicht ärgerlich zu werden und froh und freundlich bleiben, obwohl so eine Nachbarin mehr als nervig ist.

Vielleicht ist sie in gewisser Hinsicht "krank". Am ehesten lässt sich wahrscheinlich damit leben, dass du rücksichtsvoll bist, aber dich nicht über die Maßen einschränkst, dir ab und zu Zeit nimmst, dir verständnisvoll ihre Beschwerden anzuhören, und ansonsten alles zum einen Ohr rein, zum anderen rausgehen lässt und an dir abperlen lässt. Lass sie oben trampeln, ohne dir weiter drüber Gedanken zu machen.

Wird manchmal eine schwierige Übung sein. Aber dass sie unzufrieden und unausgeglichen ist, ist nicht dein Problem und nicht deine Schulde...

danke. bis jetzt mache ich es auch so, dass ich so gut es geht rücksicht nehme und freundlich bin wenn ich ihr begegne.

letzt hat sie ihr dreckiges wischwasser auf meinen balkon fließen lassen. als ich geklopft habe an ihrer tür hat sie nicht aufgemacht

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@86StylePolizei

Das ist schon mehr als grenzwertig. Es würde allerdings wohl auch nichts bringen, mit ihr drüber zu sprechen. Bei wiederholter und massiver Sachbeschädigung muss man sich allerdings überlegen, wie viel man hinnehmen will.

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