Nachbar mit Behinderung - wie einen Riegel vorschieben?

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10 Antworten

Klingt ein bißchen wie Monk, oder Sheldon Cooper aus Big Bang Theory mit zu viel Kaffee...;-) Aber ich glaub gern, daß euch das so ziemlich jeden Nerv zieht. Wenn er ein Autist ist (und das läßt mich deine Beschreibung vermuten) kannst du es ihm schon versuchen zu erklären, aber ich denke nicht, daß er da groß aus seiner Haut kann.

Diese sich immer wiederholenden Rituale sind ein Teil der Krankheit. Wahrscheinlich wird er gar nicht verstehen, daß das vielleicht störend sein könnte. Ironie, Sarkasmus kommt bei solchen Leuten nicht an, die können damit nichts anfangen und tun sich generell schwer, Emotionen einzuordnen. Sie haben eine andere Art, ihre Umwelt zu betrachten.

Heißt aber nicht, daß man sich alles gefallen lassen muß. Wie alt sind die 2 Jungs denn und ist es mit beiden gleich schlimm? Gut wäre wahrscheinlich eine Übereinkunft mit allen Leuten im Haus. Sowas Ähnliches wie Sheldon mit seiner Mitbewohnervereinbahrung aufgesetzt hat. Ein Vertrag, wo das gegenseitige Miteinander geregelt wird - völlig sachlich. Mit ihnen und nicht über sie hinweg.



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Kommentar von CoraundderRest
16.02.2016, 21:52

Er ist kein Autist, Gefühle gibt's reichlich in dem ^^

Der Dauernervi ist 37, das Alter des anderen kenne ich nicht. Aber die Behinderung des anderen ist stärker ausgeprägt und demnach ist er nur zu Hause, mit ihm haben wir nie zu tun.

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zum einen sollte eure familie sich mit seinen eltern treffen und darüber sprechen, was euch stört und wie man damit umgehen sollte. sprecht offen aus, das es in eurer familie für unruhe sorgt.

ich weiss natürlich nicht, welche behinderungen er hat und ob er regeln versteht und wie er damit umgeht. das muss man klären.

vielleicht kann er sich aufgrund der behinderung nicht an regeln halten

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Das Problem ist wohl am ehesten die Nachsicht Deiner Mutter. Das müssen Deine Eltern machen, die können entweder mit mehr Autorität mit seinen Eltern reden oder die Polizei verständigen.

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"Ich möchte aber wissen, wie ich mit so einer Person Tacheles reden kann, ohne dass mich seine Eltern gleich anpöbeln." Du musst mit seinen Eltern reden, damit die das unterbinden. Das sind ja unmögliche Zustände. Ich wäre da schon lange ausgezogen. Stellt die Klingel ab und lasst die Tür zu, wenn er klopft oder Theater macht. Wie alt ist "der Kleine" denn?

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Warum redet ihr nicht mal mit den Eltern in aller Ruhe? Denen wird das auch nicht recht sein. Im übrigen müsst ihr den ja  nicht reinlassen und herum fahren müsst ihr ihn schon gar nicht. Manchmal muss man im Leben auch mal Tacheles reden und Nein sagen können.

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Ihr könnt ihm ganz normal sagen was euch stört. Ausserdem einen festen Tag mit ihm ausmachen, an dem ihr was mit ihm macht .Dann geht es euch allen besser. Ihr müsst euch dann aber auch dran halten, sonst geht es nach hinten los.

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Sprich mit den ELTERN Tacheles! DIE haben die Aufsichtspflicht! 

Aber im Ernst, solange er bei euch bekommt was er möchte... Selber schuld! 

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Kommentar von CoraundderRest
16.02.2016, 21:30

Es geht ja jedem hier auf dem Geist, aber meine Mutter, siehe oben. Wenn wir ihm dann mal die Meinung sagen, dann gibt es Drama vom Feinsten von der Frau. 'Hilf ihm doch, er ist behindert'.. usw

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Rede mit seinen Eltern und sag ihnen, dass es zu viel wird. Die haben vielleicht gar keine Ahnung, dass ihr Sohn stört.

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Kommentar von CoraundderRest
16.02.2016, 21:32

Zu seinen Eltern: Die bekommen das sehr wohl mit, sie WISSEN auch, dass es uns nicht wirklich Recht ist, aber diese sagten, ich zitiere: "Ach der Kleine ist nur neugierig, das ist doch nicht so schlimm." Und Tür war zu.

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Zu seinen Eltern: Die bekommen das sehr wohl mit, sie WISSEN auch, dass es uns nicht wirklich Recht ist, aber diese sagten, ich zitiere: "Ach der Kleine ist nur neugierig, das ist doch nicht so schlimm." Und Tür war zu.

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Ok zum Thema klingeln: verständlich aber was willst machen?  Rede mit ihm, mit seinen Eltern, notfalls klingel abstellen fertig. 

Zum Rest: etwas Toleranz kann man doch wohl erwarten?!  Dann sagt man "nein ich fahre nicht" "nein ich lese jetzt nicht" und fertig. 

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