Nachbar gestorben - Kondolenzkarte mit "Kranzgeld"?

6 Antworten

"KRANZGELD" war der begriff für eine "entschädigung" für den verlust der jungfräulichkeit, wenn dem mann mit hinblick auf eine spätere ehe der beischlaf "gewährt" wurde und der sich nicht (mehr) an dieses versprechen erinnern wollte. das hin-und herschieben von geldscheinen halte ich nicht für angemessen. abgesehen davon erwartet ja auch niemand von neu zugezogenen, dass sie sich ausgerechnet bei einem todesfall im dorf "bekannt machen". dazu gibt es andere und erfreulichere anlässe.

als "Kranzgeld" wird die "entschädigungszahlung" für einen von der verlobten gewährten beischlaf bezeichnet, wenn die ehe NICHT zustande kommt.

Kanntet Ihr die Nachbarn gut? Wohnt Ihr schon länger da?

Sonst würde ich kein Geld reintun. Was Du geben möchtest, hängt natürlich auch von Deinen Möglichkeiten ab. Alles zwischen fünf und zwanzig Euro ist möglich.

Es war ein netter Nachbar, wir haben uns gegrüßt und Pakete gegenseitig angenommen und uns auch unterhalten wenn wir uns auf der Straße getroffen haben. Privaten Kontakt hatten wir nicht.

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@dopsi

achso - wir wohnen seit vier Jahren hier

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