Nachbar erlaubt Hund nicht?

10 Antworten

"der Vermieter erlaubt Hunde allerdings hat er auch gesagt ich soll alle Nachbarn fragen ob die was dagegen haben"

Es zählt am Ende nicht, was die anderen Mieter sagen. Wenn Du Dich nun wieder an den Vermieter wendest und Du erzählst ihm, welche zwei Nachbarn nichts dagegen haben und dass einer dabei ist, der das nicht will, kann es doch gut sein, dass er sagt, also hol Dir den Hund.

Es kommt doch auch sehr darauf an, welches Verhältnis der Vermieter zu den einzelnen Mietern hat. Das kann sehr unterschiedlich sein.

Handelt es sich bei dem Ablehnenden zufällig um einen, bei dem der Vermieter weiß, dass dieser sowieso bald ausziehen wird oder den er am liebsten los werden möchte, wird er sich kaum nach diesem Mieter richten.

Ist es aber der Mieter, mit dem er ein sehr gutes Verhältnis hat und der ihm die meiste Miete bezahlt und auch sonst in verschiedenen Angelegenheiten behilflich ist, wird er eher Rücksicht auf diesen Mieter nehmen und ist vielleicht geneigt, Dir die Hundehaltung zu versagen.

Also red jetzt nochmal mit ihm.

Es liegt allein in der Entscheidung des Vermieters, ob er dir den Hund trotz Ablehnung des einen Nachbarn erlaubt oder nicht. Eine Ablehnung muss er begründen. Das kann er durch die fehlende Zustimmung des einen Nachbarn und hundert anderer Gründe.
Wir wissen natürlich nicht, wie sich dein Vermieter entscheiden wird. Lehnt er die Hundehaltung ab, kannst du auf Zustimmung klagen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Klage nicht zwangsläufig von Erfolg gekrönt ist und dass das Verhältnis zum Vermieter dann unter einem verdammt schlechten Stern steht.

Lehnt er die Hundehaltung ab, kannst du auf Zustimmung klagen.

Ich bin echt froh, daß ich kein Vermieter bin...

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Wenn die Bedingung des Vermieters ist, dass alle Nachbarn einverstanden sind, und einer von denen ist dagegen, dann könnt ihr euch keinen Hund anschaffen.

Oder ihr sucht euch eine andere Wohnung.

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