Nach wievielen Jahren verjährt der Regressanspruch von Kfz-Schäden?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ohne Titel verjährt es nach 3 Jahren, mit Titel nach 30 Jahren. Wobei man den Titel auch verlängern kann.

Wenn Sie damals dachten, dass er einen Führerschein hatte, dann können die Versicherer das einfordern, da die Summe ja ungerechtfertigt gezahlt wurde. Normalerweise zahlen die doch nicht in so einem Fall...

Aber wie geschrieben, ich denke das eben nur. Antonschlecker: Unbedingt Expertenrat hohlen, sonst wird es eventuell nur teurer.

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@Welfensammler

Das stimmt natürlich, aber er sollte sich trotzdem lieber Expertenrat holen. Wenn die einmal fordern und man nicht reagiert, dann geht das sowieso vor Gericht. Die Gesetzeslage blicke ich hier nicht durch. Wär ja gut für ihn, falls Du recht hast. 12 Jahre sind ziemlich lang.

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Seh ich auch so. Das ist ein stinknormaler zivilrechtlicher Anspruch. Wichtig wäre dann, falls ein Mahnbescheid eintrudelt, dem Bescheid zu widersprechen und die Einrede der Verjährung anzumelden, richtig ?

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Wurde damals ein Titel erwirkt? Dieser gilt 30 Jahre.

Wenn es keinen Titel gibt, unterliegt der Regreßanspruch der Regelverjährung gemäß BGB, d.h. 3 Jahre zum Ende des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist.

Die Brombaerin hat recht - Verjährung erst nach 30 Jahren bei Personenschaden!

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Wie Bank in Regress nehmen?

Kurzfassung: Nach dem Tod meines Vaters verweigerte die Bank meiner Mutter den Zugriff auf das gemeinsame Konto ohne Vorlage eines Erbscheins. Dieser wurde beantragt, erwies sich aber im Nachhinein als unnötig, da die Bank eine entsprechende Erklärung des Verstorbenen nur verlegt hatte und vor Erteilung des Erbscheins wieder auffand. Es sind aber Gerichtskosten von fast 500 Euro angefallen und dafür will ich die Bank in Regress nehmen.

Langfassung:

Nach dem Tod meines Vaters bekam meine Mutter neben dem ganzen anderen unendlichen Behördentheater, das mit so etwas einher geht, auch noch Auskunft von der Bank, sie habe keinen Zugriff mehr auf das gemeinsame(!) Konto.

Das ist wohl soweit auch normal, falls der entsprechende Ehepartner keinen entsprechenden Bescheid hinterlässt, denn es könnte ja sein, dass er testamentarisch das Geld (oder ein Teil davon) jemand anderem hinterlässt, oder Nachkommen das Testament anfechten etc.

Das kann die Bank alles nicht wissen, also brauchen sie einen "Erbschein" vom Amtsgericht.

Teilweise reimte ich mir diese Erklärung aus den Einlassungen der Rechtspflegerin auf dem Amtsgericht zusammen, wohin ich meine 73 Jahre alte Mutter im Zuge dieser Nummer mehrfach begleiten musste. Im Zuge dieser Termine ließen wir einen reichlich informellen handschriftlichen Wisch meines verstorbenen Vaters als Testament eröffnen und beantragten auf dieser Basis den Erbschein.

Noch bevor es allerdings überhaupt zu dessen Ausfertigung kam, machte meine Mutter noch mal Druck bei der Bank. Und siehe da: Unster Vater hatte denen sehr wohl eine bindende Verfügung ausgestellt, dass meiner Mutter nach seinem Ableben der alleinige Zugriff auf das gemeinsame Konto einzuräumen sei. Diese Schriftstück hatte der Bankmensch nur die ersten paar Male wohl irgendwie nicht bei den Unterlagen gefunden. Jetzt tauchte es doch noch auf.

Mutter wurde also der Zugriff auf das Konto wieder gewährt.

Das dicke Ende sind die Gerichtsgebühren:

Mutter musste da schon so um die 100 Euro abdrücken und bekam jetzt noch mal eine Rechnung von an die 400 weiteren Euros. Sie ist deswegen super sauer und hat mich schon allen Ernstes angewiesen, deswegen meine vermeintlichen "Beziehungen" spielen zu lassen, denn im Zuge dieser Nummer stellte sich raus, dass ich mit dem zuständigen Amtsrichter seinerzeit jahrelang die Schulbank gedrückt und Abi gemacht hatte.

Ich finde selbstredend bereits den Gedanken daran super ätzend. Aus meiner Sicht ist die Bank Schuld und deswegen muss die auch diese Kosten tragen. Die können im Grunde froh sein, wenn ich denen nicht noch zusätzlich meinen Stundensatz für die beiden Vormittage auf dem Amtsgericht in Rechnung stelle.

Wie soll ich vorgehen?

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Hallo zusammen! Hoffe hier kann ich Hilfe bekommen! Und zwar haben wir unser Auto (Ford Focus Tunier Bj. 2001) zur Reparatur des Keil- und Zahnriemens in eine Meister-Werstatt gegeben. Das hat uns 320 € gekostet. Nach der Reparatur hat der Wagen nicht mehr die volle Fahrleistung. Wir also das Auto zurück. Da wurde gesagt das durch das biegen bestimmter Drähte (um an die Riemen dran zukommen) ein Kurzschluß verursacht wurde. Also Drähte und Zündkerzen erneuert (erneut 50 €), Er sagte das kann schon mal passieren, ist aber nicht seine Schuld, er hätte alles richtig gemacht. Auto wieder abgeholt und immer noch keine Leistung, Auto kommt kaum einen Berg hoch. Wie soll man jetzt weiter vorgehen? Wer würde eine Kfz-Sachverständigen bezahlen? Hafpflicht vom Auto oder Rechtsschutz. Bin wirklich dankbar für alle Tips und Hinweise. Danke und liebe Grüße

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