Nach wie vielen Jahren Reitunterricht ist man frühestens bereit für ein eigenes Pferd?

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17 Antworten

Es kommt auf das Pferd und die Umstände an. Außerdem hat die Anzahl des Reitunterrichts nicht viel damit zu tun.
Ich kenne übrigens eine Frau, nett und sehr lieb zu ihrem Pferd, die seit 20 Jahren reitet und trotzdem grauenvoll reitet. Sie wiederholt halt seit 20 Jahren immerzu wacker das erste Jahr. Sie zieht am Zügel und klopft. Glücklicherweise ist ihr Pferd eine Seele von Pferd.

Ein eigenes Pferd zu haben, bedeutet wesentlich mehr als es zu reiten. Selbst, wenn das Pferd in teuerster Vollpension steht, sollte man so viel Ahnung haben, um zu beurteilen, dass die Haltung, Fütterung auch gut ist. Ich kenne da Vollpensionsställe, wo mehr auf die Brieftasche des Stallbesitzers geachtet wird als auf die Tiere. Und da sind Pferdewirtschaftsmeister drunter, die es besser wissen sollten.

Dazu eine ganz lustige Geschichte:

In unseren Offenstall-Reitstall stellte ein junger Mann sein ehemaliges Turnierpferd unter. Er wollte ihm was Gutes tun. Dass er das Pferd weitestgehend selbst versorgen musste, nahm er in Kauf. Er liebte halt sein Pferd.
Reiten konnte/kann  er besser als jeder von uns. Er war vielfacher M und S-Sieger, Springen, Kaderreiter, etc... Dressurlich sicher auf gutem L-Niveau. Von Pferdehaltung hatte er keine Ahnung.

Ich gebe zu, wir Einsteller, simple Freizeitreiter haben oft heimlich Tränen gelacht. Zu Anfang teilte er seinem sehr großen Warmblüter eine Meerschweinchenportionn Heu zu.

"Ähem," fragte in eine andere Einstellerin: "Lebt der Diät?" Nein, war die Antwort. Sie hat ihm dann gezeigt wieviel Heu er dem Pferd geben solle. Er war bass erstaunt. Er hatte nämlich noch nie im Leben selbst gefüttert.
Auch beim Misten haben wir uns heimlich kaputt gelacht, so ungeschickt benutzte er die Mistgabel. Gröhl.

Er war allerdings sehr nett, sehr kontaktfreudig und hatte keine Probleme zu fragen. So holte er schnell auf und nach ein paar Wochen musste er auch nicht dauernd mit harmlosem Ton in der Stimme gefragt werden: "Meinst du, dass das richtig ist? Willst du das wirklich so machen?" So kaufte er sich als erste Maßnahme mal große Heunetze und eine neue Schubkarre. Vorher hatte er nur einen kleinen "Eierbecher", mit dem er 100 mal hin und her laufen musste.

Wie gesagt, natürlich sollte man kein Anfänger beim Reiten sein. E Niveau sollte man schon haben. Und das Pferd muss passen. Ein Vollblutpferd frisch von der Rennbahn braucht mehr Fähigkeiten als ein 20 j bestens ausgebildeter Tinker. Aber auf das Reiten alleine kommt es nicht an.

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:48

Ok, vielen vielen Dank! :) Die Geschichte 😂😂

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Das kommt auf das alter und den Fortschritt an. Ich würde sagen man sollte mindestens Reiterpass Niveau sein oder zu mindestens das können. Pferde führen, putzen, satteln, schritt, trab, Galopp, kleine Hindernisse und das Wissen. Außerdem sollte man sich über die Kosten im klaren sein (Tierarzt, Hufschmied, Einstellplatz, Zahnarzt,...)

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 23:18

Ok vielen Dank :)

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Du brauchst keinen Reitunterricht, um ein Pferd zu haben.

Viel wichtiger ist Wissen um Fütterung, Haltung, Gymastizierung, Biomechanik, Giftpflanzen etc. 

Auf jeden Fall sollte man schon eine RB gehabt haben, um zu wissen, wie der Alltag mit Pferd aussieht. 

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:17

Okay vielen Dank :D

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Ich denke das du das selber einschätzen musst ob du dazu bereit bist oder nicht. Gut reiten zu können ist aber nicht alles was man für ein eigenes Pferd tun muss, denk dran das du dich mit der Fütterung mit der Haltung usw auch auskennen musst. Außerdem ist ein eigenes Pferd sehr zeitaufwendig und du musst bei jedem Wetter hin um den Stall zu misten. Die Kosten sind natürlich auch nicht gerade niedrig, spreche am besten mal mit deinen Eltern über das Thema! Viel Glück ☺️

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:53

Danke für deine Antwort, war hilfreich :)

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Kommt darauf an, was du alles sonst gelernt hast und wie deine Möglichkeiten sind. 

Du solltest ja zumindest probereiten können, ob das Pferd wirklich zu dir passt - denn wenn du so fragst, möchtest du ja auch drauf reiten. Und dann kommt es darauf an, wie Du es hälst. Wenn du es in einem Reitbetrieb stehen hast, wo stets Fachleute ein Auge drauf haben, kann man eher eines kaufen,  als wenn es irgendwo in einer kleinen Stallgemeinschaft stehen soll, wo du vielleicht tageweise allein ( auch noch für die anderen!) verantwortlich bist.

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Kommentar von Dahika
28.03.2016, 14:56

auch Fachleuten trau ich nicht von der Wand bis zur Tapete. Wenn man etwas anders haben möchte, bekommt man höchstens die arrogante Antwort: "ich bin Pferdewirtschaftsmeisterin, ich weiß das."
Ja, vor allem, wie man das Bankkonto füllt.
Vor ein paar Jahren war das Heu knapp wegen einer sehr schlechten Heuernte. Meine RL, die ihr Pferd in einem Turnierstall hielt, gab mir Unterricht und fing dann plötzlich an zu heulen. Den Unterricht mussten wir abbrechen.
Der Grund war, dass sie zufällig herausgefunden hatte, dass die Pferde von der Pferdewirtschaftsmeisterin abends gar kein Heu bekamen. Sie war dabei, einen neuen Stall zu suchen. Ich war konsterniert und fragte sie, ob denn die anderen Einsteller da nicht auf die Barrikaden gingen. "Die wissen das gar nicht," sagte sie. "Die Pferde werden abends gefüttert, wenn der Stall geschlossen ist." Sie selbst war auch nur rein zufällig noch bei ihrem Pferd gewesen, sonst hätte sie auch nichts davon gemerkt.

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:51

Danke @Urlewas und danke @Dahika ☺😘😀

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Unterschiedlich. Einer lernt schnell, einer langsamer, einer garnicht (aka eine Freundin von mir. Beide reiten seit Oktober 2014. ich reite selbständig die GGA und kann klare Hilfen an das Pferd geben, die hängt immer noch am Leichttraben und die Lehrerin verzweifelt langsam😅). Aber natürlich muss man auch neben der Praxis Theorie können ;) (wieder Vergleich ich und meine Freundin: eine gemeinsame Freundin hat gefragt was ein Pelham ist. Meine Freundin: äh...äh... Keine Ahnung... Ich: Ein Stangengebiss.). Also jeder ist anders. Aber klar ist finde ich das man ein paar RBs gehabt haben sollte oder eine für lange Zeit um zu wissen was sie Verantwortung für ein Pferd bedeutet. Ob du vom reiterlichen können her gut genug bist ist, finde ich, eher irrelevant da es Anfänger geeignete Pferde gibt aber frag mal deine RL ;)

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Kommentar von kklszjklm
30.03.2016, 13:29

Ok danke :)

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Reitunterricht interessiert nicht. Erfahrung mit Pferdehaltung interessiert.

Es kann jemand ein Pferd halten und Arbeiten, der noch nie auf einem Pferd gesessen ist.

Es kann jemand der "nur" reiten kann unfähig sein, ein Pferd auch zu halten.

Man braucht mehrere Jahre Erfahrung im Umgang mit Pferden um ein eigenens Pferd zu halten. Reiten lernen kann man dann auch auf dem eigenen Pferd.

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:44

Okay danke :) Stimmt. Was soll man vor einem Pferdekauf alles im Umgang mit Pferden wissen/können?

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:53

Danke 😊

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Das kommt nicht auf i welche Reitstunden an. Sondern auf das was man vor, in und nach der Stunde lernt. Um ein Pferd halten zu können, sollte man sehr viel mehr als reiten können. Würde mal behaupten das das reiten können das kleinste Hinderniss ist. Man muss vorallem das Pferd verstehen können, es einschätzen können und wissen, was man, wann wie zu tuen hat. Was nützt einem wenn man gut reiten kann, aber weder mit dem Pferd am Boden klar kommt, noch i welche Gefahren oder Krankheiten erkennen kann. Man sollte sehr viel Wissen ansammeln bevor man sich ein Pferd anschafft. Viele Fehler die man in Haltung, Umgang, Fütterung und beim reiten macht, können dem Pferd erheblich schaden. Sei es das Falsche Futter, der Sattel der nicht passt, der falsche Umgang mit dem Pferd oder die falsche Haltung. Ich würde sagen dass man mindestens 10 Jahre braucht, gerade wenn man jung anfängt zu reiten um genügend Erfahrung zu sammeln, gerade wenn die Eltern keine Pferdemenschen sind.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:23

Okay danke :)

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Kommentar von Dahika
28.03.2016, 14:49

oder man braucht gute Helfer, die einem beratend zur Seite stehen und die man fragen kann. Und die sich auch nicht scheuen, einen auf Fehler aufmerksam zu machen. (s.meine Geschichte weiter unten (oder oben) )

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:37

Dankeschön ☺😊

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Ich denke so kann man die Frage nicht Formulieren, man sollte sich erst einmal im klaren sein was für Kosten ( Tierarzt, Futter, Standplatz, Hufschmied) auf einen zukommen und ob man sich das Leisten kann.

Reitunterricht ist die eine Sache und ich denke man kann die Stunden nicht mit Erfahrung und können gleichsetzen, denn es ist immer die persönliche Einschätzung ob man dafür bereit ist. Denn manche lernen schneller manche langsamer und es soll auch welche geben die es nie lernen.

Hoffe konnte ein wenig helfen.

Lg

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:04

Klar, vielen Dank!! :D

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Kommentar von kklszjklm
28.03.2016, 18:52

Danke nochmal 😘

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Man muss überhaupt nicht reiten können. Wer glaubt, Reiten sei das Maß aller Dinge, der sollte zuerst mal laufen lernen.

Das Wissen um Pferde und die dazugehörigen Tugenden müssen vorhanden sein, dann kann man ein Pferd kaufen.

Eine Tugend ist z.B. Zuverlässikeit.

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Kommentar von kklszjklm
30.03.2016, 13:31

Ok vielen Dank :D

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Ea kommt auf den Reiter drauf an, reiten ist ja nicht einfach nur drauf setzten, Zügel in die Hand und sein Pferd laufen lassen.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:02

Ok danke ; )

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Kommentar von princessinlila
27.03.2016, 22:04

Da habe ich andere Erfahrungen.

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Kommentar von Caballero14
27.03.2016, 22:10

Gerne :) @princessinlila wenn du dich einfach nur drauf setzt, ist es kein richtiges reiten!! Dann kann das/dein Pferd ja machen, was es will, was falsch ist, es soll ein MITEINANDER sein, du nimmst und teilst dir die Freiheit des Pferdes. Natürlich, kommt es auch drauf an, wie schaut es aus, mit der Pferdekenntniss, Geld, Zeit, usw.

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Wie meinst du das mit einem eigenen Pferd? Ein eigenes Pferd an der Ranch oder zu Hause? Du solltest jedenfalls ein großes Interesse haben, die finanziellen Mittel und das nötige Wissen, da kommt es auf den Unterricht nicht nur an.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:05

Danke:) Ja das zusätzlich, aber ich meine jetzt grade nur vom Unterricht allein aus gesehen! :)

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Dazu gibt es keine Jahres Anzahl. Wenn du dich sicher auf dem Pferd fühlst in jeder Situation und einfach bereit dazu bist und die Zeit dazu hast dich um ein Pferd zu kümmern.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:01

Ok danke :)

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das kommt 1. aufs alter an und 2. darauf,ob man dann weiter reitstunden nehemn könntest.

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Kommentar von bliblablupsi
27.03.2016, 22:01

und auch darauf, ob noch jemand anderes in der familie sich mit pferden auskennt.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:01

1. So in dem Alter 14-15 2. ja wenn man könnte und vorher so 1× die Woche außer in den Ferien ca. 3×

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:04

Danke :)

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Kommentar von bliblablupsi
27.03.2016, 22:11

da hier noemand so richtig altersangaben machen kann: bin 14, hab grade ein pferd bekommen,meine mutter kennt sich mit pferden aus, ist auch eine reitbeteiligung drauf. ich hatte seit ca 4 jahren keine regelmäßigrn reitstunden, und ich glaube auch nicht, dass das soo ausschlaggebend ist.
es geht so viel über intuition, und wenn es jemand gibt der einen da unterstützt und der einem dinge erklärt, dann ist das alles kein problem.

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Das hängt nicht von den Jahren absolvierten Reitunterrichts ab. Entscheidend sind das Talent und die erreichten Fertigkeiten. Weiterhin hängt es ab vom Lebensalter und der Reife (einschließlich der Fähigkeit und dem Willen, Verantwortung und Pflichten zu tragen). Außerdem müssen die finanziellen Mittel verfügbar sein.

Lass mich raten: Du möchtest deine Eltern zu einem eigenen Pferd überreden.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:09

Danke. :) Nein hätte mich nur prinzipiell interessiert! ;)

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Kommt drauf an ob du dich auch immer um die Pferde mit gekümmert hast oder bloß geritten bist :)

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:03

Geputzt, gesattel, gezäumt und so schon. Und zusätzlich noch ab und zu zu Pflegepferde und mit ihnen gearbeitet :)

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:06

Okay vielen Dank :D

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Ich habe reiten so gelernt. Ich weiß das klingt unglaublich. Aber meine beiden Brüder die waren da etwa 11, 12 und ich war 10. wir hatten Pferde bekommen, haben selber gelernt sie zu satteln und zu zäumen. Und dann sind wir geritten. Die Pferde waren da noch nicht mal gezähmt.

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Kommentar von kklszjklm
27.03.2016, 22:08

Danke!! Hahaha, boah, was alles so möglich ist. Respekt! ;)

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Kommentar von princessinlila
27.03.2016, 22:10

Danke, das war wirklich so. Aber wir würden auch ein paar mal abgeworfen. Wir haben noch nie im Leben Reitunterricht genommen und sind sehr gut in reiten.

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Kommentar von Boxerfrau
27.03.2016, 22:47

genau.... Und die Pferde werden gesund geritten, gesund gehalten und Krankheiten werden frühzeitig erkannt... im Wilden Westen hatten die auch keine Reitstunden und auch keine Ahnung von Pferden. Da war das Durchschnitts Alter des Pferdes auch nicht so Hoch wie heute

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