Nach Widerspruch gegen Mahnbescheid - seltsamer Brief von RA

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12 Antworten

Auf keinen Fall liegn lassen oder ignorieren. Zuerst einmal ist das einen Mahnung oder ein Mahnbescheid? In letzterem Fall solltest du ohnen wenn und aber einen Rechtsanwalt beauftragen deien Interessen warzunehmen. Da können 700 € zu einer lebenslangen Falle werden. Bei Vorlage einer Mahnung sollte die Antwort möglichst knapp ausfallen. " Ich habe zu keinem Zeitpunkt Waren bei Neckermann bestellt oder von diesem erhalten, oder Dienstleistungen (z.B. Reisen) in Anspruch genommen. Die Forderung ist also uneberechtigt.

Den bloßen Anwaltsbrief kann man in dem Fall ignorieren - Gerichtspost natürlich nicht! Ist keine Abmahnung, wo bei Ignorieren eine einstweilige Verfügung droht!

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NIEMALS ignorieren. Schreib einen Brief zurück und begründe deinen Widerspruch. Ruf nochmal bei Neckermann an und lass dir bestätigen, dass du dortz nicht als Kunde geführt bist, das sollen die dir bitte schriftlich zu kommen lassen. Nimm dir einen Zeugen dazu bei dem Telefonat. Neckermann muss eine Auftragsbestätigung auf deinen Namen haben, wenn sie eine Forderung gegen dich haben, ist dem nicht so, gibt es auch keinen Vetrag. Für gelieferte Ware (von der Post) hättest du unterschreiben müssen, können die das nicht nachweisen, hast du auch nichts erhalten. Keine Panik, das wird sich schon aufklären, aber nicht ignorieren

Hast du alle Beweise vorgelegt und den Anwalt beharrt auf die Forderung, wende dich an den Verbraucherschutz oder erstatte selbst Anzeige. Aber NUR, wenn du wirklich Beweise hast, dass die Forderung unbegründet ist

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Ruf nochmal bei Neckermann an und lass dir bestätigen, dass du dortz nicht als Kunde geführt bist, das sollen die dir bitte schriftlich zu kommen lassen.

Das soll gefälligst der Anwalt machen - nach obiger Begründung wird das auch das erste sein, was er macht.

Oft ist es so, dass der ursprüngliche Schuldner inzwischen unbekannt verzogen ist. Dann kann es passieren, dass ein Namensvetter plötzlich Post im Briefkasten hat. Das ist keine böse Absicht, sondern einfach falsch recherchiert.

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Das ist ein Anwalt-Trick. Damit sollen Info´s herausgelockt werden welche die Anwälte gerne zum Nachteil verwenden bzw. damit wird eine sog. Beweislastverschiebung vorgenommen. Ich unterstelle dass in dem Widerspruch bereits das als Begründung enthalten ist, was der Frage zu entnehmen ist. Ich würde auf meine Begründung, siehe Widerspruch, hinweisen.

Keinesfalls das Anwalt-Schreiben ignorieren.

Dieser Anwalt, Peter.M.J.Neumeyer ist ein Massenverarbeiter von Mahnungen. Alles was kommt sind vorgefertigte Textbausteine. Also keine Angst! Es ist unwahrscheinlich das je eine Klage kommt. Diese Art von Anwälten scheut richtige Anwaltsarbeit, wie der Teufel das Weihwasser.

Wenn doch eine Klage kommt:

Wenn du geantwortest könnte es evt. gegen dich verwendet werden. Wenn du nicht antwortest müssen die Anwälte dem Gericht beweisen, dass der Anspruch besteht. Das sollte sehr schwer sein, wenn du nichts bestellt hast!

Und noch was: Mit dem gegnerischen Rechtsanwalt musst du nie sprechen. Es gibt kein Gesetz, das dich dazu verpflichtet und Schweigen ist in diesem Fall nicht nur Gold sondern auch dein gutes Recht.

Was du nie ignorieren solltest sind schreiben vom Gericht. Aber das hast du ja schon richtig gemacht mit deinem Widerspruch.

Ich bin mir über die folgende Sache nicht sicher, aber es kann sein, das alleine deine Antwort eine Anwaltsgebühr auslösen könnte, die du zu zahlen hast (wg. der bearbeitung). Das könnte der ganze Hintergrund sein.

Ignorieren oder drauf antworten?

Ich würde genau das antworten, was Du oben schon geschrieben hast:

Da ich aber noch nie bei Neckermann bestellt habe, auch nie Ware erhalten habe und die mir dort nach Anruf mitgeteilt haben das "ich nicht im System stehe und man mir keine weitere Auskunft geben kann"

Du kannst Dir diesen Satz natürlich auch für eine spätere Gerichtsverhandlung aufheben. Aber warum sollte man es darauf ankommen lassen?

such dir am besten einen anwalt, ich würde so etwas nie allein durch ziehen... hole dir also einen anwalt der sich mit so etwas auskennt... der wird es für dich schon richten können

Die angefragte Auskunft kann man noch ohne Anwalt erteilen, denke ich.

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Bisher liegt ja nur dein Widerspruch vor - aber ohne schrifltiche Begründung. Also solltest du diese schriftliche Begründung nachholen:

nie etwas bestellt

nie etwas bekommen

auf Nachfrage auch keine Kundennummer...

schreib einen freundlichen Brief, in dem du erklärst, dass du bei Neckarmann noch nie bestellt hast und du dort kein Kunde bist und du deswegen wiedersprochen hast.

antworten musst du dem Anwalt schon.

Hast du eine Rechtschutzversicherug? Wenn ja, dann geh zu einem Anwalt und er soll das für dich erledigen.

Man muss dem Schreiben nicht antworten, erst vor Gericht muss man sich verteidigen.

Die Gefahr ist, dass man zuviel oder das Falsche schreibt, und einem das dann zum Nachteil gereicht, oder dass der alles mögliche versucht, um einen doch noch über den Tisch zu ziehen.

Man kann anrufen und sagen, dass man bei Neckermann nichts bestellt hat (nicht beweisbar), aber auch kein Wort mehr, vor allem keine Formulierungen wie "meine Bestellung"!

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@whiteTree

Bei einem Anruf kann bei der Gegenseite ein Zeuge anwesend sein! Da kannst du dich um Kopf und Kragen reden. Einen eigenen Anwalt brauchst du erst, wenn Klage eingereicht wird. So wie du es schreibst, scheint die Rechtslage eindeutig zu sein. Locker bleiben! Schreib doch per eMail einen Einzeiler an den Anwalt:

Geschäftszeichen der Sache und der Hinweis, dass du zu keinem Zeitpunkt eine einschlägige Bestellung beauftragt hast. Und bitte um eine schrifltiche Bestätigung, dass die Sache nicht weiterverfolgt wird.

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Du musst einfach drauf antworten und in den Brief einen Grund schreiben, warum du den mahnbescheid wiedersprichst. Also schreib einfach ein kurzen einzeiler in dem steht, dass du widessprichst, da du noch nie bei neckermann bestellt hast und die Firma auch deine Kontaktdaten nicht im system finden kann und es sich somit nur um ein missverständins handeln kann...

LG

muss man nicht!

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Sorry, aber das ist Quatsch. Wie bereits mehrfach erwähnt, hat der Anspruchsteller, also der der etwas haben will a) seinen Anspruch zu BEWEISEN!, b) ist der Gegner niemals verpflichtet der Gegenpartei eine Steilvorlage zu liefern. Überhaupt ist bei Briefen dieser unseriösen Anwaltskanzlei zu prüfen, ob der Anwalt eine Legitimierung besitzt. Ist dies nicht der Fall so kann man dennoch auf das Schreiben, das meist mit Textbausteinen zusammengeflickt ist erwähnen, das gem. § 174 BGB eine Legitimierung nicht erfolgt ist, und er diese in Original Vollmacht vorzulegen hat. Wenn dann nach einem Jahr ein weiteres Schreiben kommt, was eine Inkassobevollmächtigung von Neckermann ausweist, so ist dies noch lange keine Legitimierung zwischen Inkassobüro oder Neckermann i. Insolvenz ggü dem Anwalt. Ansonsten bitte LEUTE!!! Antwortet solchen Anwälten um Himmels Willen NIE NIE NIE! Solche Anwälte sind einfach absolut unseriös und glauben wenn sie einen Anzug und eine Krawatte tragen und die Nase bis zum Himmel hochstrecken, sie seien die Götter der Anwaltschaft. Ich habe selber diese Pamphlete dieses Anwalts zweimal! zurückgewiesen, bis heute kam KEINE!!! Klage. Dieser Anwalt arbeitet nur mit Drohungen, und wüsten Ankündigungen, Rechtsanwalt Neumeyer als Inkassoanwalt ist eine Schande für die gesamte Anwaltschaft!!

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Dann teile dem das doch so mit ...

nie Ware erhalten habe und die mir dort nach Anruf mitgeteilt haben das "ich nicht im System stehe

Ist obligatorischer Standartbrief welcher RAs bei MB Widersprüchen verschicken um an etwaige Infos zu kommen !

Eine reaktion darauf ist nicht nötig

Ich würde nicht darauf eingehen

Hast du die Gründe nicht im Wiederspruch mit angegeben ? Sonnst noch mal das selbe schreiben oder Fragen ob sie des Lesens nicht mächtig sind. Hast du eine Kopie die du noch mal kopieren kannst und sie dort hin schickst, Oft hoffen die , das du beim 2 Mal was anderes schreibst und die dich so kriegen. weil du dich wiedersprichst !

Hast du die Gründe nicht im Wiederspruch mit angegeben ?

Beim Mahnbescheid ist nur ein Kästchen das man ankreuzt, wenn man der Forderung widerspricht. Keine Begründung nötig.

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