Nach welchen Kriterien habt ihr euren Beruf ausgewählt?

13 Antworten

Ich hab mein Studium gewechselt, also das Fach. Hatte eine ähnliche Prägung durch Schulfächer, wie Du es beschreibst. Bin durch Erfahrungen und "das Leben an sich" zur neuen Richtung gelangt. Sich nur einmal im Leben fest zu entscheiden ist nicht bei allem möglich und gesund. Aber ich denke, Du solltest auf jeden Fall Deinen Bachelor machen...! Ich kenne diese Perspektive auf ehemalige Auszubildende, die jetzt "ach so glücklich" sind... bei denen ist auch nicht alles eitel Sonnenschein...

nein bei den "ausbildungsmenschen" :) ist nicht alles wunderschön. viele müssen für ihr hab und gut schwer arbeiten :)

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@Ziehsow

aber sie haben ihr Geld und können sich etwas aufbauen. Studenten müssen das später erst noch machen..:) und ob dann soviel mehr Geld als mit ner Ausbildung verdient wird, ist auch fraglich...

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@Chubi

Kommt auf die Studienrichtung an. Studiert der Fragesteller Kunst, kann er es gleich bleiben lassen. Studiert er in einem naturwissenschaftlichen Fach oder ein Fach in Richtung Ingenieurwesen, dann hat er/sie eine recht gute Zukunft vor sich.

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@Bonsai82

Es gibt eben auch andere Ideale, als Geld zu scheffeln. Zum Glück.

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@HektorPedo

Klar ist Geld nicht das wichtigste. Auf jeden Fall sollte der Beruf Spass machen. Alles andere ist ein Nebeneffekt ;-)

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...hmmm....überschlag doch mal deine ausgaben, vermehre sie um das spielgeld und runde mit dem aspekt aufbau/ausbau ab...den wert vergleichst du dann mit deinen fähigkeiten und wunschbeschäftigungen und mixt sie mit reflektion und realität....sodann sollte sich wenigstens eine sparte ergeben, die bei umfassender recherche im netz und umfeld besagter sparte, nach ablauf einer nicht allzu fern gezogener deadline für klarheit und zielausrichtung sorgt...ist das ziel erst sichtbar gehe direkt darauf zu und freue dich auf die zukunft...

Bei mir wars eher ein Vorbild! Da kam ein alter Knacker mit Bierbauch und Bauarbeiterhose, wo man so hübsch in die Ritze schaun konnte, und hat das Modem ausgetauscht- bekam seinen Arbeitsnachweis unterschrieben und war der Held der Surfgemeinde im Haus :P Jetzt mach ich das auch^^

aber das mit der ritze machste hoffentlich nicht, oder?

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@diemeggie

Nein, das nicht. Als Frau kannste das Klischee sowieso nich erfüllen, da brauch ich mich auch nicht an Ritze und Bierbauch halten^^

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Grundschullehramt als Zweitstudium sinnvoll/möglich?

Ich hatte mich in einem anderen Beitrag schon vorgestellt, würde aber gerne nun mit einer etwas unpräzisieren Frage wieder eure Hilfe in Anspruch nehmen.

Zu meiner Situation: Ich bin 19 Jahre alt und habe letztes Jahr mit einem Schnitt von 1,9 mein Abitur gemacht. An sich wollte ich immer schon Psychologie machen, da mich das breite Berufsfeld und die Arbeit mit dem Verhalten und der Denkweise des Menschen sehr interessiert. Da ich das mit meinem Schnitt jedoch sehr schwer finde, an eine Uni zu kommen, habe ich mich letztes Jahr entschieden, Lehramt Grundschule oder Pädagogik zu studieren. Ich mag Kinder sehr gerne und viele haben mir auch gesagt, dass ich wirklich gut mit Kindern umgehen kann. Da ich mir aber sicher sein wollte, habe ich ein FSJ in einer Grundschule und der Nachmittagsbetreuung begonnen.
Zu Anfang hat mir die Arbeit großen Spaß gemacht, aber nun merke ich immer öfter dass mir die Arbeit gerade mit frecheren, verhaltensauffälligeren Kindern schwer fällt. Ich habe das Gefühl dass ich oft zu streng bin bzw meine Frustrationsgrenze zu niedrig ist. Auch zweifle ich direkt an mir, wenn Kinder mir mal auf der Nase rumtanzen, obwohl ich inzwischen weiß, dass Kinder einfach immer aufs neue versuchen, Grenzen auszutesten. Sowas lernt man eben auch durch Erfahrung, niemand war nach 6 Monaten ohne Studium der perfekte Lehrer oder der perfekte Pädagoge. Einerseits macht mir die Arbeit Spaß, ich stelle mir den Beruf des Lehrers auch sehr spannend vor, wenn man es gut macht. Aber leider gibt es ja nur diese Berufsmöglichkeit, und ich habe etwas Angst davor, dass ich nach meinem Studium da sitze, Lehrer bin und den Beruf dann aber nicht richtig lebe. Ich denke schon, dass ich mit dem Beruf zufrieden werden könnte, da es viel gibt, was ich an dem Job wirklich toll finde. Aber 100% sicher bin ich mir halt auch nicht. Kann sein, dass es die beste Entscheidung ist, kann aber auch die schlechteste sein, ich weiß es nicht. Nun überlege ich, erstmal etwas anderes zu studieren und mich nach dem Bachelor zu entscheiden, ob ich einen Master mache oder mich doch für Lehramt entscheide, eine Kollegin von mir ist nun 30, hat schon andere Sachen auf Master studiert und gearbeitet, und ist nun im ersten Semester Lehramt. Ist das problematisch? Ist man dann zu alt?

Ich bin ein sehr empathischer Mensch, kann mich sehr gut in Menschen hinein versetzen und ihre Lage verstehen. Desweitern bin ich ziemlich fair. Themen wie Migration und soziale Ungleichheit interessieren mich sehr, weshalb ich auch Soziologie sehr interessant finde. Auch kann ich mich sehr gut als Mediatorin oder in Beratungsstellen sehen, wobei man dort ohne ein Psychologiestudium auch weniger verdient. Ich bin jemand, der gerne gefordert wird. Ich setze mich gerne hin und lerne, beschäftige mich mit Dingen die mich interessieren und löse neue Probleme, wobei ich auch unsicher bin, ob ich nach ein paar Jahren Lehramt nicht auch in dem Aspekt unzufrieden bin.

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Psychologie-Studium abbrechen - hilfreiche Tipps und Berufsvorschläge?

Hey ihr Lieben :)

Ich habe im Moment ein ziemliches Problem und hoffe, irgendjemand hat vielleicht einen schlauen Gedanken, der mich irgendwie weiter bringt. Ich habe im letzten Jahr Abi gemacht (1,4) und wusste eigentlich überhaupt nicht was ich nach der Schule machen wolle. Das lag nicht daran, dass ich mir keine Gedanken gemacht habe; ich hatte keine Ahnung was mir gefallen könnte und dachte dann, Psychologie wäre die richtige Wahl. Dabei war mir zwar eigentlich schon klar, dass mir die Berufsfelder nicht gefallen würden, aber ich dachte, wenn mich die Inhalte interessierten, würde es auch einen passenden Beruf finden.

Nun habe ich aber gemerkt, dass das Psychologie-Studium leider überhaupt nichts für mich ist. Eine Alternative dafür weiß ich aber trotzdem nicht... Ich bin die ganze Zeit am Überlegen; finde den einen Tag einen Beruf gut, der mir am nächsten schon nicht mehr gefällt.

Hier also meine Überlegungen:

Medizin interessiert mich schon super lange, allerdings schreckt mich das lange und anstrengende Studium ab. Blöderweise habe ich damals auch noch Physik und Mathe abgewählt und hatte auch Bio nur als Grundkurs. Außerdem habe ich Angst, als Arzt so viel Verantwortung tragen zu müssen. Ich interessiere mich vor Allem für Neurologie, da ich selbst einen Schlaganfall hatte. Ich könnte mir auch andere Bereiche vorstellen, wie z.B. Pädiatrie. Dann müsste ich mich jetzt schnell für den TMS-Test anmelden.

Jura finde ich auch interessant, da ich ein zweiwöchiges Praktikum im Amtsgericht und der Staatsanwaltschaft gemacht habe, was mir super viel Spaß gemacht hat. Auch hier habe ich vor dem Studium Angst, da ich von jedem höre, wie trocken und langweilig es sei und wie hoch die Prozentzahl der Studenten, die durch die Prüfungen fielen.

Lehrerin wollte ich eigentlich schon aus Prinzip nie werden, da mir jeder gesagt hat, wie gut es zu mir passe und da gefühlt die Hälfte meiner Familie aus Lehrern besteht. Dabei habe ich jetzt im Studium gemerkt, wie ich die Schule vermisse. Außerdem hat mir mein Englisch- und Französischunterricht immer sehr viel Spaß gemacht, weshalb ich mir die Fächer als Kombination vorstellen könnte. Da würde mir aber wahrscheinlich jeder Lehrer von abraten, da dies viel zu viel Korrekturarbeit bedeuten würde.

Außerdem würde ich auch gerne irgendetwas Kreatives machen. Ich hätte gerne ein eigenes Schmuckgeschäft oder ein kleines Café, was ich schön einrichten würde... Meine Eltern sagen dafür bräuchte ich eine kaufmännische Ausbildung oder ein BWL-Studium?

Hat irgendjemand vielleicht einen Tipp für mich? Ich bin auch offen für neue Berufsvorschläge, falls es da noch eine Richtung gibt, die ich mit meinen Überlegungen noch nicht abgedeckt habe. :D

Schon einmal danke!!

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Berufswahl Richtung Büro, Beamter

Hallo,

habe noch kein ähnliches Thema gefunden, das meine Kriterien bei der Berfufswahl berücksichtigt, daher habe ich einen neuen Thread erstellt ;) Ich hoffe ihr könnt mir helfen :]

Ich habe letztes Jahr Abitur gemacht (zweiter Bildungsweg aber es ist ganz normales (Voll-)Abitur). Bin 28 Jahre alt, habe erst eine Ausbildung im Einzelhandel gemacht und gearbeit (ich erwähne mein Alter falls es bei einem Beruf eine Rolle spielt). Danach wie gesagt Abitur. Notenschnitt ist 3,1.

Ich weiß einfach nicht was ich studieren soll. Das Studium macht man ja letztendlich für den Beruf, ich möchte daher erst einen Beruf wählen und dann studieren falls es nötig ist.

Wenn ich mir die Studienfelder so ansehe interessiert mich keines davon besonders, so gesehen würden alle Studiengänge wegfallen. Ich habe auch kein Ziel was einen Beruf angeht und gebe langsam die Hoffnung auf was zu finden, was besonders interessant ist oder viel Spaß machen könnte (es wird ja immer gesagt man soll was machen was einen interessiert und Spaß macht aber diese Dinge finde ich nur privat und eines meiner Hobbies möchte ich auch nicht zum Beruf machen weil man damit nicht viel verdienen würde).

Daher denke ich mittlerweile ich sollte meine "Karriere" eher so angehen, dass ich nach folgenden Kriterien einen Beruf suche (und mich von meinem Idealismus verabschieden, dass es unbedingt Spaß machen muss oder ich mich mit der Arbeit identifizieren kann, im Endeffekt will man ja davon leben) :

  • Beamtenberuf (wegen den ganzen Beamtenvorteilen und Sicherheiten)
  • feste Arbeitszeiten (immer zwischen 8 und 16 Uhr zum Beispiel)
  • irgendwas im Büro, z.B. am PC, was körperlich leicht ist (falls ich es mit 65 noch machen muss...)
  • die Ausbildung oder das Studium sollte nicht all zu lang oder schwierig sein
  • ich möchte außerhalb der Arbeit absolut nichts davon wissen und dafür tun müssen :) . Lehrer wär daher z.B. schlecht weil man ständig etwas korrigieren oder vorbereiten muss
  • natürlich möglichst hohes Gehalt (wer will das nicht -.- )

Würde mich über Vorschläge freuen!

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Gute Gründe um Psychiater zu werden?

Ich muss eine Dokumentation zu meinem Wunschberuf(Psychiater) gestalten und einer der Kriterien ist es die persönliche Begründung zu der entscheidung zu schreiben. Nicht erlaubt sind Begründungen wie, weil es mir spaß macht..., weil es mich interessiert..., und ähnliche wie diese. Mein Problem ist aber, dass ich keine Gründe für meine Faszination von dem Beruf Psychiater finde. Darum frage ich euch welche Gründe man haben kann um unbedingt Psychiater werden zu wollen.

Danke im Voraus

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FAU Erlangen-Nürnberg oder HAW München für Master Maschinenbau?

Hallo, ich bin Student der OTH Regensburg: Bachelor Maschinenbau. Derzeit überlege ich, an welcher Hochschule/Uni ich meinen Master absolvieren könnte. Meine Wunschuni wäre die TU München, aber die Chancen dort aufgenommen zu werden, sind bei mir nahezu null (da "nur" FH Abschluss, Notenschnit 2,3). Daher fiehl meine Wahl entweder auf die HAW München oder FAU Erlangen-Nürnberg (ob drei oder vier Semester spielt keine Rolle für meine Entscheidung).

Im folgenden möchte ich mittels Bewertungskriterien deutlich machen, was mir wichtig ist und was nicht:

  • Studentenleben in der Stadt 5 %
  • "Ruf"/Qualität der Lehre 50 %
  • einigermaßes gutes Angebot an wählbaren Fächern (wenn möglich auch wirtschaftliche) 40 %
  • Kosten/Preise 5 %

Mich würde sehr interessieren was euere Meinung dazu ist. Ihr könnt auch gern noch andere Kriterien aufgreifen bzw. Hochschulen/Uni, die sich im Umkreis von ca 300 km um Regensburg befinden.

Vielen Dank bereits jetzt für euere Hilfe! Ich bin für jede Meinung, wenn auch kritisch, sehr dankbar.

Viele Grüße

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