Nach welchen Kriterien habt ihr euer Studienfach ausgewählt?

4 Antworten

Ich habe es von den Studieninhalten und den danach bestehenden Berufsaussichten abhängig gemacht. Dazu gibt es Bücher, Zeitschriften, Erfahrungsberichte online, Studienberatungen der Unis (ggf. auch Tag der offenen Tür) und sogar das Arbeitsamt als Quellen.

PS: Das Jurastudium erfordert vor allem Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. (In gewissem Maße tun das natürlich alle Studiengänge, aber zu anderen kann ich zu wenig sagen.) Frag am besten auch deinen Onkel nach seinen Erfahrungen und lass dich mit zu Gerichtsverhandlungen nehmen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe mich damals nach meinen Interessen entschieden:

  • Japanologie, da ich japanische Kultur (nicht Anime/Manga) schon lange interessant fand, und gerne mehr darüber wissen wollte.
  • Linguistik, da ich Sprache (nicht Literatur) besser verstehen wollte, und mir davon in der Schule viel zu wenig vermittelt wurde.
Woher ich das weiß:Beruf – Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Ich dachte mir halt, dass man nicht mit allem eine, Job bekommt. Wie sieht das bei dir aus?

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@Sesako

Das ist natürlich je nach Studienfach unterschiedlich einfach/geradlinig.

Ich arbeite in der englischen Linguistik an einer Uni - das ist aber sicherlich nicht für jede*n der passende Berufsweg.

Anders als bei Jura oder Medizin stehen hinter Japanologie und Linguistik keine "festen" Berufe. Viele meiner früheren Kommiliton*innen sind mittlerweile über viele verschiedene Berufe verstreut, da Geistes- und gerade Sprachwissenschaftler*innen ziemlich gefragt sind, z.B. für Projektmanagement.

Übrigens: Keine*r meiner ehemaligen Kommiliton*innen ist bisher als Taxifahrer*in geendet ;-) Auch, wenn Vorurteile das häufig über die Geisteswissenschaften behaupten.

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Ich hab etwas Bodenständiges, was damals noch als gute Grundlage für meinen gewünschten Beruf (Journalist) galt, mit etwas kombiniert, was interessant klang.

Hab dann recht schnell das Bodenständige geschmissen und das andere weiter gemacht. Journalist bin ich trotzdem geworden, wenn auch über diesen Umweg. Der war dafür sehr interessant und lebensbereichernd. Ich werde meinen Enkeln viel zu erzählen haben. 😁

Ich kann dir nur einen Hinweis geben: Ein "richtiges" Studium erfordert Leidenschaft. Im Studium sollst du in die Situation kommen dass du dich mit einem Thema beschäftigst, weil du es WILLST, nicht weil du es mußt. Nur so kannst du auch wirklich tief einsteigen. Wenn du das Studium (wie es viele angehende BWLer tun) nur als Mittel um einen Job zu finden ansiehst, wirst du zwar möglicherweise durch kommen, aber Spaß macht es keinen und wirklich gut und schön wird es auch nicht.

Danke :) Tatsächliche interessiere ich mich sehr für Medizin und Jura. Wirtschaft habe ich komplett ausgeschlossen, dafür interessiere ich mich überhaupt nicht. Sonst eventuell noch Mathe.

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@Sesako

Nun, ich habe Mathematik studiert und war sehr zufrieden damit :-).

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