Nach Unfall, Darf ich wieder Auto fahren?

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3 Antworten

Grundsätzlich bist du als Fahrzeugführer dafür verantwortlich, dass du selbst zum Führen eines Kfz geeignet bist. Die Eignung kann durch körperliche Verletzungen eingeschränkt sein. Wie stark du dadurch eingeschränkt bist, kannst regelmäßig du nur selbst feststellen/merken.

Eine eingeschränkte Eignung führt nicht unbedingt zum Fahrverbot. Auch ein Arzt kann dir diese Entscheidung nicht -immer- abnehmen. Er kann nur aufgrund seiner Erfahrung und der Art der Verletzung dir vom Führen eines Kfz abraten, oder auch zulassen (ähnlich wie der Hinweis auf Medikamentenzetteln, in dem bei den Nebenwirkungen darauf hingewiesen wird, dass das einzunehmende Mittel die Wahrnehmung beim Führen von Kfz einschränken kann). Ist dann der Arzneimittelhersteller schuld, falls es zum Schadensfall kommt?

Ähnlich ist das beim ärztlichen Rat zu sehen. Es ist ein Rat, entscheiden mußt du selber.

Im Schadensfall kann es dann sein, dass die gegnerische Versicherung prüft bzw. prüfen lässt, ob durch deine Verletzung der Unfall "mitverursacht" wurde und dementsprechend die -Mit-"Schuld festgestellt wird.

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Mir geht es darum, dass ich nicht automatisch eine Mitschuld bekomme, falls es zu einem Unfall kommt. Denn der Therapeut sagte wenn mir jemand hinten drauf fährt, während ich vor der roten Ampel warte und sieht das ich eine Altverletzung habe, ruft der Unfallverursacher die Polizei und ich bekomme sofort mindestens eine Mitschuld, solange mein Arzt das nicht abgesegnet hat.

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Wie er sagt liegt es in deiner Verantwortung ob du dich dazu in der Lage fühlst. Selbst wenn du ein Schreiben von Ihm hast wo drin steht dass du darfst wird er bei einem Unfall kaum haften ;)

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