Nach Unfall Auto verkauft. Versicherung auszahlen?

7 Antworten

Kannst du auch deine Frage etwas deutlicher formulieren?

Habe nach einem kleinen Auffahrunfall beim Rückwärtsfahren einen „1000€“-Schaden verursacht. Davon sollte ich ab 1.11. 400-500€ 1 Jahr lang bezahlen. 

Schaden 1000,- EUR

Bezahlen sollst du aber 1 Jahr lang 400-500,- EUR?

12 x 400,- EUR = 4800,- EUR (Jahresbetrag)

Wie geht das denn? Und wozu hast du überhaupt eine KFZ-Haftpflichtversicherung wenn die nicht den Schaden reguliert sondern von dir verlangt das 5-fache der tatsächlichen Kosten zu bezahlen?

Handelt es sich eventuell um eine Teilkaskoversicherung? Aber auch dann ist die Selbsbeteiligung geregelt.

Sehr unwahrscheinlich finde ich auch die Angabe 400,- bis 500,- EUR

Entweder gibt es eine Zahlungsvereinbarung. Dann steht aber auch die Forderung fest. Oder es gibt keine.

Und natürlich musst du deine Versicherung unverzüglich darüber informieren, dass du dein Fahrzeug verkauft aber noch nicht abgemeldet hast.

Und selbst verständlich lösen sich berechtigte Forderungen nicht dadurch auf, dass dein Auto kaputt ist.

Deine Angaben sind leider zu ungenau um dir da etwas konkretes sagen zu können.

Ich habe einen Auffahrunfall gehabt. Der Schaden Betrug laut Gutachten 1000€. Wovon ich, trotz Haftpflicht und Teilkasko 400-500€ innerhalb des Jahres zurück zahlen soll. Weshalb sich mein monatlicher Beitrag von 90€ auf 135€ erhöhen sollte ab dem 1.11.17 bis 1.11.18!

Nun die Frage. Muss ich den Betrag nun voll bezahlen? Sprich, die 400-500€ oder muss ich Ratenzahlung machen? Oder merken die sich einfach den Schaden und übergeben die Kosten an die Ggf. nächste Versicherung beim nächsten Autokauf ?

Meinen Verkauf konnte ich noch nicht melden, da es Wochenende war und ich glaube, in der Zeit niemanden erreichen zu können bis Montag. :)

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@DerTypMitFragen

Bezahlen musst du auf jeden Fall. Der Schaden wurde festgestellt und reguliert. Die Schuldfrage ist auch nicht kompliziert gewesen, also ist die Forderung deiner Selbstbeteiligung gerechtfertigt.

Was ich nicht verstehe, dass du 400,- bis 500,- EUR in einem Jahr zurückzahlen sollst.

Das ist immerhin ein Preisunterschied von 25 %.

Auf jeden Fall ist es egal ob du bei denen noch versichert bist oder nicht. Die werden auch nicht lange fackeln, dann ziehen die das Mahn- und Vollstreckungsverfahren durch und wenn nichts zu holen ist, verkaufen sie den Titel. Viele warten aber auch gar nicht so lange. Da gibt's sofort Post vom Inkasso.Büro.

Und es ist immer besser, wenn du die Versicherung kündigst, als wenn dir dir kündigen, z.B. wegen offener Forderungen. Versicherungen untereinander führen Schwarze Listen ihrer Kunden. So warnt man sich untereinander vor Versicherungsbetrug oder zahlungsunwilige Kunden. Gehst du nun zu einer anderen Versicherung und du hast da interne Vermerke, wird man dich entweder nicht versichern oder nur zu schlechteren Konditionen.

Bei der EUROPA weiß ich, musste ein Fahrzeughalter die KFZ-Haftpflicht für ein Jahr im Voraus bezahlen. Die Versicherungen sehen auch, ob du überdurchschnittlich oft in Verkehrsunfälle verwickelt warst.

Man muss sich das ein wenig wie die SCHUFA vorstellen. Ich bin mir nicht sicher aber wahrscheinlich kann man auch sehen, wie viele Versicherungen dich eventuell abgelehnt haben.

Nach einem Autoverkauf aber die Versicherung zu kündigen ist plausibel. Wer durch den Versicherungswechsel Geld sparen will, sollte noch bis Januar warten. Dann geht wieder der Run auf die Beitragszahler los. Da macht man sicher den besten Deal.

Mein Tipp: Klär einfach mal was man ganz konkret von dir haben will und wofür. In dieser Aufstellung muss zu sehen sein, welchen Betrag der Unfallgegener bekommen hat, was der Gutachter in Rechnung gestellt hat, Was an Verwaltungsaufwand berechnet wurde. Eventuell Zinsen, die während eines Jahres anfallen usw.

Am Ende kommt eine Zahl heraus, aber niemals 400-500,- EUR

Und dann solltest  du auch bezahlen. Und wenn es mal nicht geht um Zahlungsaufschub bitten. Einfach nicht zu bezahlen wir teuer.

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Wenn du kein Auto mehr hast, musst du das der Versicherung mitteilen, mit dem Vermerk, dass der Vertrag abgerechnet werden soll.

Wenn du vereinbart hattest, den Schaden selbst zu tragen musst du das natürlich auch tun.

Bei einem neuen KFZ-Vertrag (egal bei welchem Unternehmen) musst du diesen Vorvertrag angeben und auch die Anzahl der gemeldeten Schäden.

Sonst fängst du überall in der Schadensklasse 0 an.

Ein Verschweigen wäre zudem eine "vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung" Damit würde jeder neue Vertrag "schwebend unwirksam"

.... wenn der Vertrag mit Hinweis Verkauf abgerechnet wird, benötigt meine Versicherung zuvor keine Kündigung.

Der Schaden sowie die SF-Klasse wird gespreichert.

Sollte es Ersatz geben, muß eben ein anderer VN her, der bekommt seine eigene Einstufung und alles ohne Unfallbelastung.

Und wer im Vertrag solche Laufzeiten bis Nov. vereinbart, sollte dann auch seinen "Berater/Makler" einbinden. Schließlich bekommt der üppigst bezahlt über die Beiträge.

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