Nach Unfall auf Parkplatz?

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7 Antworten

... Dir paßt also Dein Fehler nicht? Wenn eine Frau mit Kinderwagen käme würdest Du bezahlen?

 Na denn.

Und wer einen Beifahrer hat und den nicht zum Einweisen bei so einer dramatischen Lage einsetzt, gehört gleich fünffach zur Kasse gebeten, bevor es das nächste Mal Tote gibt.

Halte zudem den Ball flach. Wer nichts sieht, darf gar nicht fahren. Hier bei uns sagen viele: Die Sonne hat mich und der Staatsanwalt beantragt gleich die doppelte Strafe und die Richter spielen mit.

Ich habe geschrieben, dass ich mich vor dem Ausparken erkundigt habe, ob  Fahrzeuge in der Nähe sind. Ich habe keine Dame mit Kinderwagen gefunden.

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@smy7991

.... und wer hat gesagt: Da ist keiner? Suche den und haue ihm einige hinter die Ohren.

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Ich musste zudem noch 30 € Bußgeld zahlen.


Ganz ehrlich, sei froh das es so gelaufen ist und das Du auch gleich bezahlt hast. Damit ist die Sache verkehrstechnisch abgeschlossen, bleibt nur noch die Schadenregulierung.


Auch ich sehe Dich als Unfallverursacher der zuerst einmal die volle Schuld trägt. Dem Transporterfahrer kommt nur dann eine Teilschuld zu wenn man ihm ein Fehlverhalten nachweisen kann, und dafür sehe ich keinen Ansatzpunkt.
Selbst wenn das so wäre, die Hauptschuld bleibt definitiv bei Dir, es gäbe nur einen minimalen Unterschied für die Versicherung.

Normalerweise kostet das tatsächlich 100€ plus 1 Punkt plus 28,50€ Gebühren:

Sie ließen beim Rückwärtsfahren die Ihnen obliegende besondere
Vorsicht außer Acht. Es kam zum Unfall.
§ 9 Abs. 5, § 1 Abs. 2, § 49 StVO; § 24 StVG; 44 BKat;
§ 3 Abs. 3 BKatV; § 19 OWiG

Alles in Allem hast Du also sogar sehr kulante Polizisten vor Dir gehabt, das hätte auch anders ausgehen können.


Könnte man eine Beschwerde einreichen?

Nein, mit Zahlung des Verwarnungsgeldes ist das Verfahren abgeschlossen.



Alles richtig, DU! hast dich notfalls einweisen zu lassen, wenn du nichts siehst.

Du hast deinen Sohn dabei und bist trotzdem zu faul, dich einweisen zu lassen?

Und natürlich gilt auf Privatgelände nicht automatisch die Strassenverkehrsordnung, also das Rechtsfahrgebot - auch die Ausrede hättest Du dir schenken können - hast du aber an der Reaktion dann schon selbst gemerkt....

Zusammengefasst - Du bist ohne was zu sehen einfach rückwärts rausgefahren, hast dabei wenigstens nicht ein kleines Kind oder eine Schwangere übersehen und umgefahren, sondern nur dem vorbeifahrenden Verkehr geschädigt...

Wenn dir das so nicht passt wie es passiert ist, dann nimm dir einen Anwalt der für dich erwirkt, dass du IMMER ohne was zu sehen einfach rückwärts herausfahren darfst, sei es ein Parkplatz, sei es eine Grundstücksausfahrt, wo ein Gehweg und/oder Radweg ist. Muss dich nicht interessieren, du musst dich nicht an Gesetzte halten, schuld sind immer die Anderen! 

https://dejure.org/gesetze/StVO/9.html

5) Wer ein Fahrzeug führt, muss sich..... beim Rückwärtsfahren darüber hinaus so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist;erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.

Versuch so einen Anwalt zu finden der erwirkt, dass das für dich nicht gilt - viel Glück!

Und natürlich gilt auf Privatgelände nicht automatisch die Strassenverkehrsordnung,

Die StVO gilt überall dort wo es sich um öffentlichen Verkehrsraum handelt, egal ob Privat oder nicht.

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@Crack

http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rspr2593.php

Der Fragesteller schreibt nichts genaues, aber da wohl irgendwelche "Pfeile" auf den Boden gemalt waren, die irgendwas an Fahrtrichtung vorgeben sollten, kann es nicht amtliches gewesen sein, sonst hätten die Beamten dies ja berücksichtigt..

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Dein Sohn sitzt auf dem Beifahrersitz und du fährst trotzdem rückwärts ohne Einweiser raus?! Du wirkst hier schon wie ein uneinsichtiger Klugscheisser und das wird am Unfallort keinen Deut besser gewesen sein! Du hast den Unfall verursacht und ja, die Pfeile auf der Fahrbahn eines privaten Parkplatzes sind eine Empfehlung, keine Vorschrift. Du kannst für teuer Geld die Schadensregulierung über ein Zivilgericht entscheiden lassen. Schließlich wird man bekannter Maßen aus Schaden klug.

wenn es unübersichtlich ist, lässt man sich rauswinken

das hätte Dein Sohn doch machen können - anstatt auf dem Beifahrersitz zu sitzen ...

Wenn du eine Rechtschutzversicherung hast, wende dich am besten an die. Ansonsten erkläre mal deiner KFZ Versicherung die Sachlage.

.... was gibt es da zu klären? Ist doch schon vielfach durch den BGH ausgesungen worden.

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@schleudermaxe

ob eventuell nicht doch nur eine Teilschuld vorliegt wegen unangemessener Fahrweise des Unfallgegners.

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langsam rausgefahren kann nicht sein ,weil wenn du langsam rausgefahren wärst ,wäre es nicht zu diesem malär gekommen ,wahrscheinlich gas gegeben und kupplung gleich los gelassen ,tut mir leid aber du bist voll und ganz schuldig

Nein, die Fahrbahn ist für zwei Fahrzeuge auslegt. Der Fahrer des Transporters hat die linke Fahrbahn gewählt und war an den parkenden Autos dicht dran. Ich bin keinen Meter aus dem Parkplatz raus. 

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@smy7991

Es ist was dran an dem Argument über 60jährige darauf überprüfen zu lassen, ob sie noch sicher am Verkehr teilnehmen können...

Wenn einer seit 50 Jahren einfach so rückwärts herausfährt, auch wenn er nichts sieht, dann wird es höchste Zeit! - Besonders, wenn er das als ganz normal empfindet...

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@Lestigter

Es ist was dran an dem Argument über 60jährige darauf überprüfen zu lassen, ob sie noch sicher am Verkehr teilnehmen können...

Diese Pauschalaussage ist völliger Blödsinn.

Das was ich täglich auf deutschen Straßen erlebe wird von Menschen jeden Alters ausgelöst, nicht nur von Älteren.

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