Nach Umzug zu spät umgemeldet und jetzt sind sämtliche Briefe (Vollstreckungsbescheide, Dokumente, Rechnungen, etc.) irreversibel verschwunden?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  1. Schritt: Auskunfteien abfragen (Schufa, Bürgel, Infoscore...) Einmal jährlich ist die Selbstauskunft kostenlos
  2. Schritt: Sämtliche zentralen Mahngerichte (meist eines pro Bundesland) abfragen. Da jeweils der Geschäftssitz des Gläubigers zuständig ist, kann es also jedes der Mahngerichte sein.
  3. Schritt: Das beim alten Wohnsitz zuständige Amtsgericht und das beim neuen Wohnsitz zuständige Amtsgericht.

Zusammen mit der eigenen Erinnerung und der übrigen Post ergibt das einen guten Gesamtüberblick, wo alles Schulden zusammengekommen sind.

Danach sieht man weiter, wie man vorgeht. Das kommt natürlich auch auf die Gesamtsumme an und was sie sich zur Schuldentilgung leisten kann. Wichtig ist, dass man direkt Titel für Titel schaut, was los ist, und zwar sobald man ihn erstmals sieht und noch am selben Tag und zudem, bevor man Gläubiger/Inkassos anschreibt.

Man kann gegen einzelne Titel, die falsch zugestellt wurden, eventuell vorgehen. Aber: Da sie bestellt hat, kann sie nur gegen erfundene Sachen vorgehen (Kostendopplungen von Anwalt+Inkasso usw.). Geht sie dagegen vor, ist aber zeitgleich jeglicher Weg für eine vernünftige Einigung blockiert, denn Inkassos werden halt sauer.

Ggf. kannst dich nochmal per Freundschaftsanfrage bei mir melden, wenn ihr einen Überblick habt bzw. erste Infos. Wir vom AK Inkassowatch helfen gerne bei der Prüfung einzelner Titel bzw. Inkassoforderungen. Aber eines ist mal klar: Das hier sind wohl alleine aufgrund der Masse (50 Titel???) so viel Sachen, dass hier wohl eher professionelle Hilfe angesagt ist. Damit meine ich einen gemeinnützigen Schuldnerberater.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Danke, die Antwort ist sehr hilfreich!

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Das hat sie ja auch selbst super hingekriegt und hat den Kopf in den Sand gesteckt jahrelang. Dass die Probleme und Schulden damit ständig anwachsen, war ihr ja wohl klar und es hat sie auch nicht interessiert.Warum denn jetzt plötzlich? Weil der GV sie endlich gefunden hat und sie sich nicht mehr verstecken kann?

Soll sie halt wieder umziehen und sich nicht ummelden, ihr Leben lang. Der Vermieter hätte die Post halt einfach zurück gehen lassen sollen. Aber dem war das irgendwann einfach zu viel und Schuld daran ist sie ja schließlich durch ihr Verhalten. Warum sollen die neuen Mieter sich damit herum schlagen, ist ja ihre Verantwortung.

Ansonsten, sollte sie es angehen wollen, dann ist das auch kein Problem. Sie weiß ja wohl, wo sie bestellt hat, dort nachfragen, ebenso kann man beim Amtsgericht nachfragen und beim Gerichtsvollzieher (alter und neuer Bezirk), was vorliegt. Die wissen von den Vollstreckungsbescheiden. Und irgendwann kommt der Rest von alleine per Brief.

Und schnellstens einen Termin bei der Schuldenberatung machen.Das ist das eigentliche Problem, die Schulden wegzubekommen. Die Forderungen kommen ihr eh alle ins Haus, die laufen ihr hinterher.

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Die ersten 2 Absätze hätten sie sich sparen können! Keiner hat eine Moralpredigt verlangt.. nur so btw

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Seit wann werden denn von der Post Briefe zugestellt, wenn der Name vom Briefkasten entfernt wurde? Das ist doch Quatsch!

Die Briefe gehen allesamt zurück an den Absender.

Deine Freundin sollte sich beim Amtsgericht melden und dort nachfragen.

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