Nach Trennung Kinder für sich beanspruchen?

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11 Antworten

Das ist immer eine bescheuerte Drohung. Niemand kann die Kinder jemandem wegnehmen. Jemand der so anfängt hat vergessen, dass die Partnerschaft die gescheitert ist nichts mit der Eigenschaft als Eltern zu tun hat. Worum geht es denn wenn man die Kinder "wegnimmt" nicht um das Wohl der Kinder, sondern darum dem ehemaligen Partner weh zu tun.

Wenn die Eltern ihrem gemeinsamen Sorgerecht nicht mehr gerecht werden können, weil sie sich ständig streiten und darunter das Wohl der Kinder leidet, dann muss sich ein Gericht darum kümmern und eine Entscheidung treffen. Diese Entscheidung wird immer zum Wohle der Kinder getroffen. Da ist es nicht wichtig welcher Elternteil mehr Geld hat, sondern wer den Kindern im Alltag besser zur Seite stehen kann.

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Kommentar von BellAnna89
11.09.2016, 10:54

Leider wird die Entscheidung nicht zum Wohle der Kinder getroffen. Man geht einfach fast immer davon aus, dass die Kinder bei der Mutter bleiben sollten, ob es den Kindern dort nun besser geht als beim Vater, sei dahingestellt. 

Ich kenne Väter, die reißen sich den Hintern auf, um für ihr Kind da zu sein, und tun alles Menschenmögliche, und die Mutter hängt in Kneipen rum oder ist ständig shoppen, vernachlässigt das Kind, und trotzdem bekommt der Vater nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht. 

Also als Mutter hat man wirklich fast nichts zu befürchten, da müsste man schon kriminell werden oder so.

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Schlicht und einfach, hier wird ein Familiengericht die Entscheidung treffen.

Und wahrscheinlich sogar zugunsten der Kindesmutter. Und er wird wohl entsprechend seinem Einkommen Kindes-, Trennungs- und nachehelichen Unterhalt bezahlen müssen.

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Erzähl das mal beim Jugendamt, die sind doch für das "Kindeswohl" zuständig. Die können dir sicher entscheidente Ratschläge geben.

Wenn´s nach mir ginge, die Kinder bleiben bei dir, in dem Alter brauchen sie unbedingt ihre leibliche Mutter !

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Das entscheidet ein Richter 

Normalerweise wird in solch einem Fall der Mutter das Sorgerecht und Bleiberecht zugesprochen, vor allem, weil die Kinder noch sehr klein sind. Reg dich mal nicht auf. LG Lilo 

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so leicht werden keine Kinder entzogen; da die Mutter nicht arbeitet werden die auch da verbleiben - der Vater zahlt für beide Unterhalt, 

ob er auch für die Frau Trennungsgeld zahlen muss ...

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Das muss ein Gericht entscheiden, wenn es zum Sorgerechtsstreit kommt. 

Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass das Gericht vermutlich zugunsten der Mutter entscheiden wird, sollten nicht gravierende Gründe (Drogensucht, Alkoholsucht o.ä.) dagegen sprechen.

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eltern haben mehr recht auf ihre kinder als großeltern auf ihre enkelkinder.

außerdem sollte man nicht vergessen: kinder haben recht auf ihre eltern.

entweder weiss das der mann nicht oder er denkt, dass er mit haltlosen drohungen die frau bei sich halten kann.

die frau sollte sich einen scheidungsanwalt besorgen und sich klamm heimlich informieren.

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Der Mann kann drohen wie er will. Besonders geschickt ist er ja nicht dabei ^^

Wurden die Kinder gewohnheitsmäßig von der Mutter erzogen, betreut, gepflegt usw? Was sollte dagegen sprechen, dass sich dies nun ändert? Ist die Mutter aus irgendeinem Grund nicht in der Lage die Kinder weiter angemessen zu versorgen?

Ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass der Kontakt zum Jugendamt - als Beratungsstelle - für mich ganz positiv war. 

Falls sich die Axt im Walde nicht beruhigt:

Das Familiengericht, das Jugendamt, die Verfahrensbeauftragen und Anwälte (die Mutter möge sich einen in Familienrecht nehmen) kennen derartiges Gebaren und können die Menschen ganz gut einschätzen.

Wenn die Trennung so explosiv ist ...So etwas ist eine entsetzliche Situation, der Elternteil, der mit dem Entzug bedroht wird, wird meist auch stark verunglimpft und auch sonst drangsaliert - neben den persönlichen Konflikten, welche mehr oder weniger "erwachsen" behandelt werden. So werden die Kinder nun auch als Kriegsmittel eingesetzt, um den anderen zu verletzen ... möglicherweise (weil nicht selten) sogar manipuliert - auch die Mutter kann sich davon  nicht freisprechen, selbst wenn sie es noch so sehr versucht das zu verhindern. Die Kinder leben in einer Zeit aus Verunsicherung, Zerrüttung und kommen in Loyalitätskonflikte ... das Urvertrauen wird angegriffen.

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Kommentar von ragglan
12.09.2016, 09:13

Ups

Was sollte dagegen sprechen, dass sich dies nun ändert?

Was sollte dagegen sprechen, dass dies so bleibt? War wohl eher gemeint ^^

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Es müssen schon triftige Gründe vorliegen, dass der Mutter das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht aberkannt wird (z.B. alkoholkrank, drogenabhängig)

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Die Frau sollte zum Jugendamt gehen....der Mann hat keine Chance, ausserdem wird er Kindesunterhalt (google: Düsseldorfer Tabelle) zahlen müssen. Wenn die beschriebene Drohung 'nachweisbar' ist, kann er nur auf den guten Willen der Kindsmutter hoffen, wenn der die Kinder noch einmal wiedersehen will.


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Ich hoffe, das Rechtssystem weist die Kinder der Mutter zu und nicht den Großeltern, damit diese nicht die Kinder gegen ihre ihre leibliche Mutter aufhetzen.
Aber Ahnung habe ich davon leider nicht......


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