Nach Studium arbeitslos melden trotz 400-Euro-Job?

9 Antworten

Hallo, das ist ein typisches Problem vieler Studenten, du stehst also keineswegs alleine da. Am Besten ist es dennoch, dich arbeitslos zu melden, natürlich wird deine Krankenversicherung übernommen, du hast ja keinen Job über 450 Euro, wo dein Arbeitgeber dies übernimmt, und in D gilt krankenversicherungspflicht. Auch wenn du kein Geld bekommst, bekommst du Essensmarken, das ist sozusagen das wenigste, was dir zusteht wenn du kein Geld mehr bekommst.

So haben es jedenfalls viele gemacht und erzählt, die ich kenne und schon fertig sind mit ihrem Abschluss. Für 2-3 Monate haben sie sich arbeitssuchend gemeldet.

Es gibt bei der Arbeitsagentur spezielle Berater für Akademiker, und da deine Situation ja bekannt ist und im Jahr ein paar tausend mal vorkommt, musst du dir keine Sorgen machen, dass sie dich sofort zu Maßnahmen zwingen, denn du suchst dir ja deinen Job. Die kennen das schon! Ich würde zumindest mal einen Termin mit dem Berater für Akademiker vereinbaren.

Genau das ist, das: man muss sich ARBEIT SUCHEND melden, nicht arbeitslos. Dann bekommt man zwar kein Geld, aber die Krankenkasse gezahlt, udn es zählt für die Rente!

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@Blindi56

"Zeiten der Arbeitslosigkeit werden von der Arbeitsagentur an den Rentenversicherungsträger gemeldet und können als beitragsfreie Anrechnungszeiten berücksichtigt werden. Zeiten, in denen Sie nur arbeitsuchend gemeldet sind, werden nicht angerechnet. "

So steht es bei der Agentur für Arbeit! Und die Krankenkasse bekommt man nicht gezahlt, wenn man auch keinen Anspruch auf Hartz IV hat und den habe ich nicht, weil mein Freund (mit dem ich zusammen lebe) für mich aufkommen muss!!!

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@ised0102

Du bist leider wirklich falsch informiert, sprich doch mit den Leuten, dazu sind sie da. Natürlich wird deine Krankenkasse übernommen, und ebenso deine Bewerbungskosten und u.U. hast du auch Anspruch auf Wohngeld. Wenn du dich aber nicht arbeitssuchend melden WILLST, MUSST du das auch NICHT.

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@Lichtpflicht

Anspruch auf Wohngeld, Hartz IV habe ich definitiv nicht. Das wurde bereits geprüft. Weiterhin wurde mir gesagt, wenn ich darauf keinen Anspruch habe muss ich auch meine Krankenkasse selbst tragen! Bewerungskosten werden selbstverständlich übernommen. Woher hast Du deine Informationen? Das würde mich interessieren!

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@ised0102

Naja, ganz einfach, dann bist du eben die Ausnahme, auf dich trifft das dann halt nicht zu. Ich kann dir nur sagen, was ich weiß, a) von einem Verwandten der bei der Arbeitsagentur arbeitet und b) von ehemaligen Mitstudenten, denen die Krankenkasse nämlich gezahlt wurde. Ich bin nicht die Arbeitsagentur, du brauchst also nicht aggressiv sein, wenn ich deinen speziellen Sonderfall jetzt nicht aus dem Effeff kenne. Deswegen musst du dich selbst bei der AA informieren, und nicht hier, wir können nur allgemeine Aussagen treffen aus eigener Erfahrung.

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Rat ist schwer, weil sich die JobCenter ganz auf die Verwaltung verlegt haben, keine Arbeitsstellen mehr vermitteln. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass man da einfach die Quote für Behinderte erreichen will. Leider sind wir in sehr vielen Berufen mittlerweile auf Meldung bei JobCentern angewiesen, weil viele Firmen selbst, keine Prognosen (JobCenter verlangen solche), für das nächste Jahr abgeben können. Dadurch sind sie gezwungen, Freiberufler, die auf Rechnung arbeiten, zu beschäftigen. Der bürokratische Aufwand wird dadurch nicht weniger, obwohl das FA Personal abbaut,

Beiden, sowohl den Firmen als auch den freiberuflich beschäftigten, entsteht dadurch ein Mehraufwand. Die Gewinner sind die St.-Beratungskanzleien.

Suche Dir so schnell wie möglich, Deine Profession hast Du hier ja nicht erwähnt, eine feste Anstellung.

Du musst Dich Arbeit SUCHEND melden, nicht arbeitslos. Das ist ein Unterschied. Soweit ich weiß, wird dann die Krankenkasse gezahlt. Und Du musst nachweisen, dass Du Dich bewirbst, mehr nicht. Unsere Tochter musste nur per Email jeweils die Adressen und Daten ihrer Bewerbungen hinschicken. Falls Du noch im Kindergelalter bist, würde das auch weiter gezahlt. Und rentenversicherungstechnisch würde das dann als "Überbrückungszeit" angerechnet, wenn es zu einem Job führt.

Werden durch den 400-EUR-Job keine Rentenversicherungsbeiträge gezahlt? Das ist doch neuerdings so?

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