Nach Schließung der WEG Eigentümerversammlung wurde noch was ins Protokoll aufgenommen .Ist das o.k.

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4 Antworten

Natürlich darf etwas hinzugefügt werden.

Aber genauso natürlich darf man einem Protokoll auch wiedersprechen, wenn man der Ansicht ist, dass ein Punkt aus dem Protokoll nicht in der Form besprochen wurde bzw. wenn etwas hinzugefügt wurde, mit dem man nicht übereinstimmt.

Ende ist Ende - und damit auch die Protokollierung. Möglich wäre ein Vermerk außerhalb des Protokolls.

Hierzu ist wichtig zu wissen, wann eine ETV als beendet gilt, nämlich: sobald alle vorgesehenen Tagesordnungspunkte abgehandelt sind und der Versammlungsleiter dies feststellt.

Hat der Verwalter die Beendigung festgestellt, läuft die ETV im Grunde noch bis heute (und morgen, und übermorgen....) - weil er in seiner Funktion eben nicht befugt ist.

Oder aber der Verwalter hält die Diskussion bzw. Beschwerdepunkte unter dem TOP 'Sonstiges' fest, evtl. hat er von den WEern auch Order erhalten, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, z.B. Dich als WEer u. Vermieter anzuschreiben - das ist schon legitim. Allerdings darf es sich hierbei nicht um Beschwerden handeln, die nach Versammlungsende noch vorgetragen wurden.

Aus Beweisgründen sollte das Ende unter Angabe der Uhrzeit festgehalten werden.

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war der Punkt denn als TOP in der Einladung vorgesehen??? Oder gibt es einen TOP Sonstiges??? Alles was unter sonstiges beschlossen wird ist nichtig. Ich bezweifle auch das dieser Punkt als TOP aufgeführt war. Also ist das als ob ein Sack in China umfällt.

Gem. Gesetz müssen alle Tagesordnungspunkte in der Einladung genau bezeichnet werden, sonst kann nicht abgestimmt werden. Hintergrund ist, das alle eingeladenen über die TOP informiert werden müssen.

Wenn alle Teilnehmer der Versammlung zugehört haben und es nicht einen Beschluß betrifft, sehe ich kein Problem.

OK ist es allerdings nur, wenn vermerkt wird, dass es nachträglich aufgenommen wurde.

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