nach schlaganfall linke seite gelähmt bzw. linker bein taub.....bitte um antwort und hilfe

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

meine mutter hatte vor einem monat einen schlaganfall bei ihr wars aber nicht so schlimm bei ihr ist alles relativ schnell zurück gegangen. Jetzt ist sie auf reha und an ihrem tisch sitzt eine frau sie 50 jahre alt ist und der geht wie deinem vaer nur das der arm betroffen ist die ist seit 3 jahren immer wieder auf reha und es ist auch schon besser geworden...... ich würde euch raten das ihr euren vater nochmal 4 wochen auf reha schieckt schaden tuts nie und wenns wirklich nichts bringt dann sieht er dort vllt. auch andere menschen im rohlstull und er lernt mit der sache umzugehen :)

ich hab nur noch 2 fragen an dich: Wo ist dein Vater auf reha und wie alt ist er ??

er ist 62 und er war in wiesbaden auf reha, und sehr unzufrieden.

0

Hi. Das ist nicht so einfach mit dem Umlernen. Manche schaffen es aber die meisten nur bedingt oder gar nicht. Die meisten die einen mittelschweren SA erlitten, da bleiben die Schäden ein Leben lang. Man kann das nur durch Ergotherapie, KG zumindest so halten wie es nun ist. Denn am Anfang ist ja alles schlapp, dann kommt der Spasmus. Und den zu lockern ist nicht so leicht. Er muss lernen entweder mit Rolator zu Laufen, und das gesund Bein mehr benutzen. Irgendwann kann er mit einem Gehstock Laufen, ist nur die Frage wie weit? Aber jeder Schritt ist eben ein Schritt.

Meine Oma hatte vor 10 Jahren einen SA, und die ganze linke Körperhälfte ist immer noch gelähmt. Von Reha über Ergotherapie, KG, Schwimmen und Massagen, Spritzen eben alles was man machen kann. Es hat sich nicht viel verbessert. Sie sitzt im Rolstuhl, kommt aber gut damit klar.

Bei ihr ist es nicht nr das Bein, auch der Arm - den kann sie wenig benutzen, nichts halten damit, hat auch Spraschstörungen. Dagegen bekommt sie immer noch Logopädie schon 10 Jahre lang. Etwas hat es gebracht, aber nicht wirklich viel.

Wenn zuviel im Hirn kaputt ist, können andere Hirnariale das nicht mehr mit übernehmen.

Aber nach 2 Monaten ist noch keine 100% Aussage möglich.

Er musst Geduld haben, viel üben, wenn er im Rollstuhl sitzt, die Beine vom Rolli abmachen, so kann er sich selbst mit den Beinen fort bewegen. Das ist auch eine gute Übung für das linke Bein. Und geht Schwimmen, er natürlich mit Schwimmreifen oder anderes. Auch Wassergymnastik zahlt die Kasse. Vielleicht das noch mit machen.

Trimmrad im Haus hilft auch, damit sich die Muskeln wieder aufbauen. Er kann mit rechts treten, sodass das linke Bein mit in die Runde kommt. Ist eben Kniebeugung und strecken. Man muss eben alles versuchen, nicht aufgeben. Aber ganz wird es wohl nicht wieder werden. Wunderheilungen gibt es einfach nicht. Autogurt

Bei einem Schlaganfall werden Hirnzellen geschädigt, bzw. zerstört. Dadurch kann es zu verschiedenen Ausfällen kommen. Das Hirn eines Menschen kann sich aber so umstellen, dass andere Partieen die Aufgaben der zerstörten Zellen übernehmen.

Aber das dauert seine Zeit und ist nicht mit zwei Monaten getan. Dein Vater muss regelmäßig trainieren, am besten mit einem Physiotherapeuten. Es kann sehr lange dauern, bis das Hirn umgelernt hat. Mit Ungeduld erreicht man hier überhaupt nichts und es gibt auch keinen Arzt, der da etwas machen kann. Es hilft wirklich nur Training, Training, Training.

super hilfreiche Antwort, denn genau so verhällt es sich.

Wer nach einem Schlaganfall aufgibt hat schon verloren. Nur Training der Areale, die die Umleitung übernehmen können, bringen einen Schlaganfallpatienten weiter, sofern kein neuer dazu kommt.....

2

es ist leider so, dass die zerstörung im gehirn nicht reparierbar ist, je nach schwere des schlaganfalls bleiben die folgen lebenslang. hatte einen onkel der mit 46 jahren einen schlaganfall erlitten hat (wurde zum totalen pflegefall), er hat sich und andere weitere 15 jahren gequält, eher er verstarb. warum das ganze? weil er sehr früh angefangen hat zu rauchen (es wurde ihm schon mit ca. 8-10 jahren beigebracht) und seine frau hat fast alles was sie "kochen" konnte immer im frittierenden öl schwimmen lassen...

2 Monate ist in so einem Fall wirklich noch sehr kurz. So banal es klingt, aber man muss Geduld haben und die Übungen, die man in der Reha gelernt hat, wirklich auch jeden Tag machen. Es bestehen gute Chancen, dass sich die Ausfallserscheinungen im Lauf der Zeit bessern, aber man kann es nicht erzwingen. Leider kann da auch kein "Wunderdoktor" helfen. Tut mir leid, dass ich nichts besseres sagen kann.

Leider wird da nichts draus,wirst da niemanden finden,sowas lässt sich nicht wieder Rückgängig machen.Ich weiss es liest sich gemein,aber es ist leider so,

Rückgängig machen sicher nicht, aber das menschliche Hirn kann umlernen und mit Trainingkann man da vieles verbessern. Es muss nur konsequent durchgehalten werden.

2

Was möchtest Du wissen?