Nach Scheidung wieder "Sie" und bleibt "Du"?

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21 Antworten

es kommt dabei darauf an, wie die exen das wollen. wenn einer der beiden auf das unpersönliche sie besteht, dann wird der andere sich daran halten müssen.

im englischen ist es nicht einfacher. da wird auch aus vorname xy schnell wieder mr und ms x y auch da kann man darauf bestehehen.

Im

 Normalfall wäre dies eine Angelegenheit der ehemaligen Eheleute, während rechtlich gesehen zu Unterscheiden ist, ob zum Beispiel Beleidigungen im vertrauten Du oder im neutralem Sie erfolgen, gleich denen, die keine Eheleute sind oder waren.

Da sich z.B.sehr viele Frauen beschwert haben bezüglich der Gleichstellung zwischen Mann und Frau, könnte es im Einzelnen zu Schwierigkeiten kommen, wenn der jeweilige Partner auf die sich daraus ergebenen Formalien wert legt.

Allerdings hat rechtlich gesehen jede Person, ausser Personen unter 14 Jahren, einen Anspruch darauf mit z.B. "Sie"angeredet zu werden, so diejenige Person darauf besteht, was für sämtliche. Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens gilt.

Liebe Grüße

Sie sagt man, wenn man die Person nicht kennt oder diese eine Respektsperson ist (der Chef etc.) oder man Abstand halten möchte. Es ist auch eine Form der Höflichkeit. 

Eheleute, auch ehemalige kennen sich ja bereits, also duzen sie sich weiterhin. Und höflich wollen viele ja auch nicht sein um Umgang miteinander.

LG

Das hat weniger mit der deutschen Sprache zu tun als mit den allgemein in der jeweiligen (Sprach-)Gesellschaft vereinbarten Regeln und Vereinbarungen, also der Semantik die dahinter steckt. Eine Rückkehr vom vertrauten Du zum distanzierten Sie wäre ein gewaltiges Signal der Abgrenzung und Ablehnung, schon fast ein aggressiver Akt. Ob eine Scheidung dies nahelegt hängt davon ab wie sie abgelaufen ist. M.E. könnte allenfalls ein Rosenkrieg ein derart starkes Signal rechtfertigen.

Natürlich können auch im englischsprachigen Raum Menschen derart auf Konfrontationskurs gehen, da geht man dann eben wieder zur formellen Anrede über oder als ultimative Steigerung, man spricht nur noch in der dritten Person. Eigentlich ist das aber alles schon eher ''Kindergartenniveau''.

Es gibt überhaupt keinen Grund warum sich geschiedene Eheleute nach der Scheidung nicht auch weiter mit Du respektive mit dem Vornamen anreden sollten, alles andere wäre schlicht und einfach nur lächerlich. Das gleiche trifft übrigens auf einstige Freundschaften zu und natürlich auch auf einstige Bekanntschaften. Etwas anderes hingegen wäre, wenn einer der Protagonisten oder beide auf dem " sie " bestehen würden. Das müsste dann halt akzeptiert werden.

Man bleibt in der Regel beim Du.
Das Siezen würde als Agression und Beleidigung verstanden ("Ich kenne Dich nicht mehr!") und kommt wohl selbst bei sehr unerfreulichen Trennungen kaum vor.

Nichts ist lächerlicher als Leute, die sich mal geduzt haben und sich plötzlich wieder siezen. Das gilt für beendete Ehen genau so, wie für beendete Freundschaften oder Bekanntschaften.

Das ist keine Frage der Sprache, sondern eine Frage persönlicher Souveränität.

Nichts ist lächerlicher als Leute, die...

Etwas mehr Einfallsreichtum hätte ich Dir schon zugetraut.

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Eine Scheidung kann einvernehmlich geschehen, dann bleibt man bei "Du".

Die Scheidung kann aber auch zum Krieg ausarten, dann liegt in ganz schweren Fällen das "Sie " auf der Hand. Für mich ist diese Gruppe Menschen sehr bedauerlich.

Ich verstehe das Problem dahinter nicht.
Warum solltet ihr euch jetzt siezen? Ihr wart mal verheiratet, da, finde ich, erübrigt sich die Frage.
Deine Freunde oder auch manch andere Leute duzt du doch auch, ohne vorher mit dieser Person verheiratet zu sein.
Wie dem auch sei, ich würde meinen Ex-Mann duzen wie ihr es macht müsst ihr entscheiden. Wie es euch halt angenehmer und lieber ist.
Ich finde, dass Sie stößt ein immer weg. Es ist halt unpersönlicher. Wenn ihr das so wollt, dann tut das.
Es gibt hierbei kein richtig oder falsch und die deutsche Grammatik kann euch hierbei auch nicht helfen.

Ich kenne keine Geschiedenen, die sich siezen.

Ich würde weiterhin beim Du bleiben.

Man redet ja auch andere Leute mit "Du" an, mit denen man auch nicht verheiratet ist.

Alle Geschiedenen, die ich kenne, dutzen sich immer noch. Auf einmal Sie sagen wäre doch eigenartig.

Die persönliche Anrede mit "Du" hat ja nichts mit dem Ehestatus zu tun. Ein Paar wird sich auch vor der Hochzeit schon gedutzt haben und etliche Menschen duzen. mit denen man nicht verheiratet ist.

genau genommen entscheiden es die Betroffenen jeweils selbst. Es gibt durchaus frühere Paare, die alleine durch das "Sie" wieder zu einem halbwegs normalen und respektvollen Umgang kommen. 

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Klar bleibt man beim Du wieso nicht

die antwort ist einfach: ein du bleibt, auch wenn man sich nicht mehr verträgt. es ist in d nicht üblich von einem du auf ein sie zurück zu gehen.

annokrat

Nach der Scheidung bleibt man natürlich beim "Du",wenn man sich überhaupt noch was zu sagen hat.

Wäre sehr unsinng sich dannach wieder zu sietzen, weil man sich ja eigetlich, sehr persönlich und intim kennt.

Ich kenne keine geschiedenen Ehekleute, die sich siezen. Alle, einschliesslich ich, duze mich mit meiner geschiedenen Frau.

Für einen neuen respektvollen Umgang würde ich wieder mit Sie beginnen.

Das würde dann bei normalen Menschen für einen auflockernden Lacher sorgen, der die Lage zusätzlich entspannt.:)

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@Utyos

Sie..sie  wo ist denn mein trockener humorvoller Text geblieben :-)

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Wenn sich zwei Menschen nach der Scheidung nichts mehr zu sagen haben, ist es egal. Wenn sie noch mitmenschlich miteinander reden, wäre "Sie" affig.

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