Nach Polen - Warschau auswandern?

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3 Antworten

Hallo,

schwierig. Ich teile deine Einschätzungen bezüglich der
Abschlüsse, da du ja mit dem Germanistikstudium aus PL im Falle einer
Rückkehr nach D. nicht unbedingt eine Anerkennung dieses Abschlusses
bekommst.

Kurze Anmerkuing, wenn Deutschland und Lehrer, dann
viel lieber Latein. Das hast du korrekt erkannt. Geschichte kann deine
Einstellungschancen total runterreissen.





Ich sehe es, wie deine Freundin. Schau mal, wäre es wirklich verlorene Zeit?

Nicht wirklich, denn du hast etwas gemacht und ausprobiert, Erfahrungen gesammelt ...

Probiere es erstmal, du kannst deine Polen- Erfahrungen sicher auch einsetzen, falls du nach D. zurückkehrst.



Nachtrag. Es kann sich übrigens Einiges ergeben in deinem Leben. Das kann man nicht wirklich steuern. Und: es gibt immer einen Ausweg, wenn es nicht mit einem Plan klappt.

Pozdrowienia;-)

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@Gugu77

Hallo!
Vielen vielen Dank für deine Antwort, die mich wieder anregt in Polen zu bleiben.
Mein Plan ist der und mich würde es interessieren, was du darüber denkst:
Ich war gestern bei einem B2-Polnischkurs, der allerdings wirklich viel zu schwer war. Ich habe die meisten Wörter in den Texten verstanden, aber nicht den Sinn des Textes und die anderen drei Kursteilnehmer aus der Ukraine sprechen viel viel besser Polnisch als ich. Das hat mich gestern wirklich frustriert und bin mit dem Gedanken am Spielen doch in Potsdam studieren. Potsdam ist schön und bietet meine Kombi für meinen Beruf in D an. Gestern habe ich aber dann gemerkt, dass ich doch gerne in Polen, wie z.B. Krakau studieren möchte. Mit der Uni dort hatte ich schon kommuniziert, die mir sagten, dass ich auch für Germanistik das Sprachniveau B2 nachweisen muss. Als Deutscher für Germanistik würde aber auch einfach ein Nachweis des Besuches des B2-Kurses reichen. Soll ich jetzt weiterhin zum Kurs gehen um den Nachweis zu bekommen oder soll ich es ´sein lassen, weil er viel zu schwer ist. Ich weiß aber dass der Kurs die einzige Möglichkeit wäre die Chance zu bekommen doch noch in Polen zu studieren.
In Krakau habe ich ein Freundin, die mir auch helfen würde mit Zimmersuche etc... Hier in Warschau habe ich von allen Seiten Unterstützung.
In Krakau würde ich vermutlich auch bleiben wollen. Definitiv für das Studium (3-5 Jahre). Aber zur Sicherheit würde ich doch noch in Potsdam Latein und Polnisch studieren. Dabei weiß ich allerdings nicht, ob das so gut ist. Ich hätte dann 10 Jahre studiert bevor ich so richtig ins Berufsleben einsteigen würde.
Ich könnte natürlich auch ein Auslandsjahr im Studium (von Potsdam aus) in Krakau oder Warschau machen, aber ob ich dann wieder mit Polnisch und Latein einen Job in Polen bekommen würde ist eher fraglich. Ich bin echt überfragt und weiß nicht wo mich mein Weg hinführen soll. Ob Polen oder Deutschland...

Der Wunsch in Krakau/Warschau zu bleiben und dort auf einer staatlichen Schule als Deutschlehrer zu arbeiten ist da, aber im Hinterkopf denk ich immer daran, dass es schief laufen kann mit dem Studium im Ausland. Ich dann nach D zurückkehre und in Potsdam studieren wollen würde um irgendwann auch mal anfangen sollte Geld zu verdienen.
Ich würde am liebsten in Potsdam und Krakau/Warschau gleichzeitig studieren. Ich glaube du verstehst meine Zwickmühle recht gut.

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@deupolrene

 Hmm...

Du machst dir viel zu viele Gedanken!!

 Es fällt auf, dass du zu viel nach vorne schaust und Szenarien entwirfst. Was wäre wenn? Zeitgleich suchst du nach der perfekten Lösung ohne Risiko und Verlust. Das gibt es nicht. Du solltest dich einfach damit abfinden, dass das Leben nicht planbar ist. 

Schreibe dir das alles noch mal auf einzelne Zettel auf - mit Vor- und Nachteilen. Auch das Bauchgefühl und Mut gehören dazu.

Aber zur Sicherheit würde ich doch noch in Potsdam Latein und Polnisch
studieren. Dabei weiß ich allerdings nicht, ob das so gut ist.

Das ist dann wohl der Plan?

Ok, kann man machen. Auf keinen Fall gleichzeitig.  Das ist aber Zukunft- viel zu weit nach Vorne gedacht. Klar, du hast Angst. Wie ich dir  aber schon schrieb: Man weiß nie was kommt.  Eins nach dem anderen und dann kann man noch reagieren... So einen langfristigen Plan aufzustellen, halte ich für unsinnig- aus meiner Erfahrung.

Soll ich jetzt weiterhin zum Kurs gehen um den Nachweis zu bekommen oder soll ich es ´sein lassen, weil er viel zu schwer ist.

Ob du da weiter machst, hängt m.M.n. davon ab, ob du dich für Polen entscheidest. Willst du dort studieren und es bedarf nur eines Nachweises. 

Ich würde aber auf jeden Fall weitermachen. Auch weil du so schwankst.  Dann hast du den Nachweis.

Wenn Polen, dann ist für mich die Sache klar. Du ziehst es durch, weil das für die Aufnahme des Studiums notwendig ist. Und dann bleibst du bei deiner Entscheidung und lebst im Jetzt.

Hinterkopf denk ich immer daran, dass es schief laufen kann mit dem
Studium im Ausland. Ich dann nach D zurückkehre und in Potsdam studieren
wollen würde um irgendwann auch mal anfangen sollte Geld zu verdienen.



Ja, und. dann ist es eben so. dann hast du etwas risikiert.

 Für das  Lehramt ist nicht so schlimm, wenn du so lange studiert hast. In der freien Wirtschaft ist das natürlich etwas anderes.

Klar will man kein Ewigstudent bleiben.

Ich fürchte, das auch ich insgesamt  überfragt bin...

Wenn mir noch etwas einfällt, dann melde ich mich.

Sag mal, kannst du nicht den Steffen Möller kontaktieren, der lebt doch in Warschau. Vielleicht hat er Zeit für Dich und kann weiterhelfen Du kennst ihn doch sicherlich. Das ist ein Deutscher, der nach PL ausgewandert ist und Bücher darüber schreibt.

Eine Idee noch- um dich komplett zu  verwirren;-)

Du könntest Lehrer in Polen werden, wenn du hier studierst hast, aber nur für eine bestimmte Dauer: http://www.brlv.de/fileadmin/downloads/Infos_und_Mehr/Lehrer_im_Ausland_-_Bewerber-Info_31-03-2011.pdf

Ich hoffe, du siehst bald etwas Klarer!

LG

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Lebe deinen Traum.. Man lebt nur einmal..und zu dem finanziellen.. Natürlich kann man Deutschland mit Polen nicht vergleichen..da die Sitten da auch anders sind!

Verwirkliche deinen Traum und lebe lieber das was du willst.

Wenn es schief geht ist ja nicht alles verloren

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