Nach Kauf einberufung der Wiederufsrechts?

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Das Ergebnis besteht aus 4 Abstimmungen

Kunde hat Recht 75%
Verkäufer hat Recht 25%

4 Antworten

Verkäufer hat Recht

So leid es mir tut, aber ausgehend davon wie du den Fall geschildert hast war der Verkäufer noch im Recht. Zumindest was die Reklamation an sich zu diesem Zeitpunkt angeht.

Wird dir ein mangelhafter Artikel verkauft, so ist der Verkäufer lediglich 2x zur Nachbesserung verpflichtet. In deinem Fall hat er dir jedoch erst einmal eine neue Ware gegeben als du das Geld zurückgefordert hast. Er hätte dir aber noch einmal eine neue Lichterkette mitgegeben können oder die defekte reparieren lassen können. Erst wenn dieser Versuch auch fehlschlägt hättest du das Recht vom Kauf zurückzutreten (§ 440 BGB). In diesem Fall, also nach nur nur einmaligem Versuch der Mangelbeseitigung, war dir der Verkäufer mit dem Gutschein sogar noch entgegengekommen.

Nicht richtig wäre es gewesen, wenn dir der Verkäufer nach dem zweiten missglücktem Versuch der Mangelbeseitigung nur einen Gutscheinschein angeboten hätte. Hier hast das Recht auf Erstattung des vollen Kaufpreises.

Die Aussage, dass jeder Laden seine eigenen Regeln macht ist auch nur bedingt richtig. Viele Dinge kann ein Händler in seinen AGB frei festlegen. Gesetzliche Bestimmungen bleiben hiervon jedoch unberührt. Räumt der Laden beispielsweise ein "Rückgaberecht" ein (kein Recht im gesetzlichen Sinne, sondern lediglich eine Serviceleistung!) und du bringst die Lichterkette zurück weil sie dir nicht gefällt, so kann der Händler die Voraussetzungen und die Art der Erstattung (Gutschein) dafür selbst festlegen.

Im von dir angesprochenen § 355 BGB heißt es: "Wird einem Verbraucher durch Gesetz* ein Widerrufsrecht nach dieser Vorschrift eingeräumt (...)". Wird es in diesem Fall aber nicht. Dieses Recht gibt es z.B. bei Haustürgeschäften oder Onlinebestellungen (* Fernabsatzgesetz).

Allerdings scheint mir der Verkäufer, anhand deiner Schilderung) selbst auch nicht so fit zu sein was die gesetzlichen Bestimmungen angeht, da er sie dir sonst einfach hätte erklären können und die Sache wäre gut gewesen.

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Kunde hat Recht

Jeder Laden kann eigene Regeln machen, diese dürfen auch von den Gesetzen abweichen; zu Gunsten des Kunden.
Von den Mängeln der Ware mal abgesehen warst du ja auch eindeutig in der 14 Tage Frist.

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Kunde hat Recht

Er kann als gewerblicher Verkäufer die Gewährleistung nicht ausschließen ......

Frag ihn mal ob er schon mal kontakt mit dem Verbraucherschutz hatte ....und ob er den will

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Kunde hat Recht

Wenn die Ware mangelnder Qualität ist und du Unwissend der Qualität bist bist du sie prüft hast du ein Recht die Ware innerhalb eines Jahres wegen Mängeln zu widerrufen. Wenn der Verkäufer in arglistiger Absicht versucht die Mängel zu vertuschen, darfst du es innerhalb 3 Jahren zurückgeben. Der Verkäufer hat nicht das Recht die Reparatur oder Mängelbeseitigung abzulehnen.

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