Nach Joggen schmerzen im Kniebereich

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4 Antworten

Ich habe schon vielen das Joggen schmackhaft gemacht, Dazu gehört, dass man vernünftig trainiert und das regelmaessig. Kondition ist nichts anderes wie gestärkte Muskulatur und eine bessere Organkraft. Das bedeutet, dass dein Herz und die Lunge durch die Ausdauer Gradmesser wird und somit auch mehr Sauerstoff durch das Blut in die Muskulatur abgeben kann.

Als wichtigstes solltest du darauf achten, dass du gute Laufschuhe hast. Diese schonen deine Gelenke. Die restliche Bekleidung ist zweitrangig. Wenn du anfängst zu laufen, dann fange mit 1000 m an. 50 Schritte gehen, 50 Schritte laufen. Laufen heißt nicht sprinten. Laufen nur so schnell, dass man nicht außer Atem kommt. Die 2. Woche 100 m laufen 50m immer unter der Bedingung, dass du keine Atemnot hast. Ab der 3. Woche kannst du mal versuchen 300 m am Stück zu laufen. Wenn es geht, dann bist du auf dem richtigen Weg. Ab der 4. Woche solltest du die Gesamtdistanz auf 2000 m erweitern. Und auch die Intervalle ändern, so dass du 200 m läufst und 100 m gehst. Das alles, was ich dir schreibe liest sich sehr langwierig an. Da musst du darüber stehen. Du kannst nun auch mal probieren ob du 1000 m ohne Atemnot durchlaufen kannst. Merke dir eines Atemnot bekommt man deshalb, weil der Körper respektive die Muskeln durch die Bewegung mit mehr Sauerstoff versorgt werden müssen. Wenn du läufst kommt es nicht auf die Zeit oder Schnelligkeit an, sondern, dass du Trainingseinheit auf 5000 m ausdehnst. Die Gehpausen machst du je nach deinem körperlichen Befinden. Aber nicht nach den ersten Anzeichen gleich aufgeben sondern 100 m noch dranhängen. 7. Woche 8. Woche auch die Distanz auf 7, 8, 9 km erhöhen. Mache je nach deinem körperlichen Befinden ruhig Gehpausen. Du sollst dich nicht quälen, sondern das Laufen sollte dir Freude bereiten. Ganz kurz zu meiner Person. Ich habe mit 30 Jahren mit Rennradfahren angefangen. Da ich im Winter bei Radfahren mit meinen Bronchien Beschwerden bekam, habe ich mit Joggen angefangen. Durch eine guten Tipp eines Freundes habe ich mich nach einem Trainingsplans von dem Laueferpapst Dr. Ernst van Aaken, es empfiehlt sich nach ihm zu googeln, gehalten und war bereits nach 3 Monaten in der Lage 10.000 m am Stück zu laufen. Mit 33 Jahren wollte ich dann meinen 1. Marathon laufen, habe es aber schon ein Jahr früher geschafft und war in 3 Std. 2 Min 50 Sek im Ziel. Hätte ich nicht bei km 37 einen Kumpel fast 20 Minuten zum weiterlaufen angeregt, wäre das eine Zeit von 2h 45' geworden. Und diese Zeit kann sich durchaus sehen lassen. Und du wirst dich wundern wenn ich im November angefangen habe zu joggen, habe ich auch erst mit 1 oder 2 km angefangen, Trotz dass ich von März bis Ende Oktober immer so 20.000 km Radfahren in den Beinen hatte.

Hallo Kurt,

danke für deine ausführliche Hilfe! Da ich früher lange Leichtathletik gemacht habe und jetzt eine längere Pause dazwischen hatte, habe ich wohl zu schnell angefangen. Ich bin am ersten Tag gleich 1KM und an den nächsten Tagen immer nochmal einen Kilometer gesteigert. Das war wohl zuviel für meine Knie. Werde ich jetzt wohl pausieren müssen, bis es wieder weg ist. Kann ich wenigstens ein bisschen spazieren gehen wenn die Schmerzen nicht zu stark sind oder besser gar nix machen?

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@nexium40

Mein Tipp gegen die Linderung deiner Knieschmerzen stammt auch aus den 2 Büchern , die ich von van Aaken gelesen habe. Umwickle die schmerzenden Stellen mit einem Kaltwasser gedrängtem Tuch. Dies umhüllst du mit einer Plastiktüte und umwickelst das Ganze mit einem Handtuch. Ich hatte mit dieser Methode Erfolg. Das kalte Tuch zieht die Hitze aus dem verletzten Bereich und im 2. Schritt wärmt dann das erwärmte Tuch den schmerzenden Teil. Kostenpunkt, nichts!! Ich hoffe, dass diese einfache Methode auch bei dir Wunder wirkt.

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Da es im Inneren des Knies ist tippe ich mal einfach darauf, dass ein gewisser seitlicher Zug existiert, sprich deine Knie gehen beim Gehen/Laufen leicht nach innen. Kommt das hin?

Joggen ist eh schlecht für die Kniegelenke. Denk mal drüber nach ob du nicht lieber sprinten willst.

Hmmm das müsste ich beobachten beim nächsten mal. Aber wieso sprinten?

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@nexium40

Mach das auf jeden Fall mal. Vielleicht hast du auch platte Füße oder eine Hüftfehlstellung. Geh mal zum Arzt.

Sprinten weil du eine verhältnissmäßig geringere Belastung der Gelenke hast (jedenfalls geringer als joggen), du ne Menge Zeit sparst und es dazu auch sehr effektiv ist.

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@Sethiro

Bitte beachte den Kommentar von Sethiro nicht. das ist größter Unsinn. Beim sprinten werden die Gelenke wesentlich stärker belastet als beim Joggen, da du wesentlich größere Schritte machst. Außerdem gehst du in den anaeroben Bereich, das bedeutet, dass deine Muskulatur nicht mit dem Sauerstoff versorgt wird den sie benötigen und dein Puls weit über die 130 geht. Beim normalen Joggen sollte man darauf achten , dass man eben in diesem Pulsbereich bleibt.

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@KamalaKurt

Pass mal auf was du als Unsinn bezeichnest.

Fakt: Joggen ist ineffizient, da zeitaufwändig im Gegensatz zum Sprinten. Beim Joggen wirst du immer mehr und mehr Zeit aufbringen müssen - nicht aber beim Sprinten.

Beim Diäten hatte ich regelmäßig Probleme mit den Knien wenn ich joggen war. Als ich zu Sprints (und Hügelsprints) gewechselt habe, waren die vollkommen weg.

Was soll an einem Puls über 130 falsch sein? Es geht hier um Sport und Adaption, nicht um Gymnastik für Schwangere.

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Hallo,

Setz mal einen Tag mit dem joggen aus. Wenn die Schmerzen nachlassen, weißt du die Ursache. Langsame Steigerung des Joggens, anfangs nicht übertreiben.

das kann an den schuhen liegen

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