Nach Insolvenz, Haus erfolglos zur Versteigerung freigegeben. Insolverwalter gibt Haus aus Masse frei, Amtsgericht beschließt einstweilige einstellung?

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4 Antworten

Die Bank ist Herr des Verfahrens. Das Zwangsversteigerungsverfahren kann nach § 30 ZVG zweimal einstweilig eingestellt werden. Nach der dritten Einstellung wird das Verfahren von amtswegen aufgehoben. Die Bank müsste dann ein neues Verfahren beantragen. Das ist relativ unproblematisch und auch dann nicht besonders teuer, wenn das Gutachten aus dem vorhergehenden Verfahren wieder verwandt werden kann.

Die Freigabe durch den Insolvenzverwalter bedeutet nur, dass das Haus außerhalb des Insolvenzverfahrens versteigert werden kann.

Du kannst das Haus nur behalten, wenn sich weiterhin niemand findet, der ein Gebot abgibt, mit dem die Bank zufrieden ist.

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Es hat wohl die Bank nach § 30 ZVG die Einstellung bewilligt. Das Haus kannst du nicht behalten. Das Haus wird oft aus der Masse genommen, aber der Erlös aus der Versteigerung geht natürlich an die Anmeldungen in der Insolvenz. Wenn die völlig überschuldet bist, brauchst du gar nichts machen.Wenn du möglichst lange im Haus bleiben willst wende dich an die Schutzgemeinschaft für Bank und Sparkassenkunden. Da gibts gute Infos und Hilfe

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Ich verstehe das so, dass die Bank ab Zustellung dieses Beschlusses sechs Monate Zeit zum Widerspruch hat. Danach darfst du dein Haus entgültig behalten. Jetzt gilt dies auch schon - die Bank hat es bewilligt - aber nur einstweilen also unter Vorbehalt.

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Kommentar von lesterb42
17.11.2016, 16:41


"Danach darfst du dein Haus entgültig behalten."

Das ist leider falsch.

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Schreiben vom Amtsgericht und dem Insolvenzverwalter.

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