Nach Herzstillstand wieder nach Hause?

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7 Antworten

Hallo Profinzkind,

das Ganze kligt höchst unwahrscheinlich. Ist das wirklich so passiert?!

Wegen so einer entzündeten Zyste könnte es zu Luftnot kommen, diese würde sich aber langsam entwickeln und sobald medizinisches Personal anwesend ist müsste diese auch kontrollierbar sein (durch Medikamente und schlimmstenfalls durch Beatmung oder  Intubation). Es sei denn es kommen noch andere Probleme dazu (z.B. andere Erkankung, Intubation nicht möglich).

Ein Herzstillstand durch Atemnot tritt auch erst nach einigen Minuten ein. Gerade junge Menschen und sportliche Menschen haben noch eine gute Chance auf einige Minuten.

Kommt es zu einem Herzstillstand könnten noch andere Gründe dahinter stecken als nur die Atemnot!

Bei einem Herzstillstand von 2 Minuten kann es schon zu Hirnschaden kommen. Optimale Versorgung durch mediinishces Personal verbessert die Chancen.

Dann müsste ja immernoch die entzündete Zyste behandelt werden. Vielleicht auch noch eine dahinter steckende andere Krankheit, denn eine Zyste entzündet sich auch nicht einfach so (z.B. Immunschwäche, bakterielle Infektion, Wunde).

Also Krankenhausaufenthaltsdauer und nachfolgende Behadlungen und Krankschreibungen hängen ab von...

Ursache Herzstillstand + Folgen des Herzstillstandes + Behadlung der infizierten Zyste + Behandlung der Ursache der Entzündung = völlig unkalkulierbar ;)

LG, Hourriyah

So pauschal kann das nicht beantwortet werden, da das von sehr vielen Faktoren abhängig ist.

Zum einen wie stark war der HI und wieviel Herzgewebe wurde geschädig. Gab es Verschlße bei der blutversorgung des Herzen. Welche weiteren Erkrankungen hast du.

Und letztendlich was wurde in der Zeit des Herzstillstandes wegen Blut - und Sauerstoffmangel im Gehirn an Hirnzellen in mitleidenschaft gezogen.

Das hängt ganz von einer möglicherweise zugrundeliegenden Erkrankung ab. Nach Hause wird man jedenfalls dann entlassen, wenn der Kreislauf stabil ist und die Herzaktionen unauffällig sind. Ein "Herzstillstand" von 2 Minuten sagt nicht viel aus, es kann sich dabei auch um eine Rhythmusstörung gehandelt haben und die muss abgeklärt werden (z. B. 24-Stunden-EKG usw.).

du willst ne ernst gemeinte antwort? die kannst du haben!

wenn bei dir eine Tracheotomie vorgenommen wurde, wovon ich ganz stark ausgehe, dann wird die Wunde in deinem Hals erst mal vernünftig heilen müssen, um folgekomplikationen wie einen Atemwegsinfekt vorzubeugen. also mit einer woche stationär musst du schon mal mindestens rechnen.... ne weitere, bis du wieder arbeitsfähig bist. 

WENN die heilung optimal verläuft und keine weiteren schäden festgestellt werden etc. ne Kollgein von meiner schwester ist mal mit ihrem Halstuch in eine Maschine geraten. die hat troz optimaler erstversorgung komplikationen bekommen und ist seither frührentnerin.

und NOCH bist du nicht übern berg. es wird wohl nicht so schlimm kommen wie bei ihr, aber aus den 2 wochen können problemlos 4, 6 oder auch 8 werden...

lg, Tessa

Würde nicht bereits der NA eine Koniotomie durchführen? Auch in der ZNA verläuft eine Koniotomie doch viel schneller ab als eine Tracheotomie,nicht? Wenn ich falsch liege, darfst Du mich gerne berichtigen:)

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Ich behaupte einfach mal, an diesen Informationen kann man das nicht fest machen. Wenn dein Hals so zu ist, wird eine Not-OP unumgänglich sein, also hängt das maßgeblich davon ab, wie diese verläuft.

Einige Tage Beobachtung würde ich da auf jeden Fall erwarten.

Das mußt du schon den behandelnden Arzt fragen!

so jetzt weiß ich, was ich wissen wollte. es gibt keine zufälle.

deine frage kann ich leider nicht beantworten.

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