Nach Filmen depressiv?

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hm eine ziemlich komplexe frage für so ein forum, das ganze klingt nach ne echten problem dennoch werd ich mal meinen ehrensenf dazugeben, vlt gibt es dir ja neue impressionen und hilft dir damit.^^

das ganze klingt für mich auf jeden fall nach einer phobie, an so etwas kann man aber arbeiten. ich hatte auch lange berührungsängste mit fremden menschen, das ging sogar so weit das ich keine neuen freunde haben wollte.

als ich dann für ein halbes jahr einen bundesfrewilligendienst gemacht habe wurde ich ins kalte wassser geworfen. zum einen musste ich mit patienten und kollegen umgehen da ich in einem krankenhaus gearbeitet habe. zum anderen habe ich durch seminare kontakt zu anderen jugendlichen aufnehmen müssen.

nach dem halben jahr habe ich eine ausbildung angefangen-->neue schüler, kollegen und vor allem öfters leute am telefon die ich nicht kenne und mit denen ich auf kompetente art und weise reden muss.

diese mischung hat mich ziemlich verändert, es muss einfach ein ruck durch das leben gehen damit man solche schwerwiegenden probleme lösen kann. man darf nicht in einem monotonen sumpf aus untätigkeit und hilflosigkeit versinken sondern muss sich selbst daraus befreien bzw sich heraushelfen lassen (vlt auch von einem psychologen, versuch es doch noch mal bei einem anderen vlt kommst du mit dem besser klar :-) ).

diese filmsache hingegen ist wirklich crazy. du sagst das du genau so wie die person in dem jeweiligen film sein willst selbst wenn ihr etwas schlimmes passiert. das klingt irgendwie so als würdest du einfach nur ein anderes leben haben wollen und wirst durch den film daran erinnert das dein eigenes leben nicht optimal verläuft. und wenn du wirklich verfolgt umgebracht und ähnliches werden willst klingt das nach einer sehnsucht nach aufregung und spannung. wären zwar ganz schön extreme symptome aber was anderes fällt mir dazu echt nicht ein. früher als das kino auch für den ottonormalbürger erhältlich und erschwinglich war schauten viele menschen die filme um ihrem tristen alltag zu entfliehen, sie freuten sich über idealfamilien, wollten ferne länder bereisen und wollten die action die ihnen ihr arbeiterdasein nicht bieten konnte. das ähnliche problem scheinst du zu haben, wenn meine prognose richtig ist dann wäre die lösung relativ einfach. mach einfach mal etwas was dein adrenalin nach oben schnellen lässt, geh bungeejumpen, erlerne eine kampfsportart, zocke spiele (ja auch da kann man ziemlich viel dampf ablassen ;-) ), geh in nen kletterwald und und und.

wie gesagt bei vielen leuten ist das problem das sie nicht aus dem sumpf ihrer negativen gefühle herauskommen, man muss einfach neue erfahrungen und eindrücke sammeln um das leben wieder von einer neue sicht aus zu sehen und geniesen zu können.

ich weis das es einfach ist so etwas zu sagen (bzw zu schreiben) und unglaublich schwer es zu machen aber man muss halt iwie versuchen energie aus irgendetwas (freund, freundin, familie, hobby) zu ziehen um sich aufzuraffen.

puh was für eine schreiberei, ich hoffe ich konnte dir damit etwas helfen und wünsch dir auf jeden fall noch viel glück in deinem leben.

Vielen vielen Dank, du hast mir echt weitergeholfen :)

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ich weiß deine frage ist schon alt, aber mir geht es da ganz genau so... und so bescheuert es sich auch anhört es war bei twilight, bei bellas perfektem leben, dieses ständige vergleichen mit meinem und ihrem leben, meine und ihrer beziehung... ich kann dich völlig verstehen und wünsche dir trotzdem weiter viel glück

Vielleicht wäre es das beste wenn du es nochmal mit einem anderen Psychologen versuchst mit dem du besser klarkommst.

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Energielosigkeit, Lustlosigkeit, Traurigkeit - was tun?

Ich würde sagen seit Studienbeginn im letzten Oktober bin ich sehr viel trauriger geworden. Ich weine so gut wie jeden Tag, hab deutlich mehr Selbstzweifel, hab Schuldgefühle, fühle mich dauerhaft so, als müsste ich was tun, aber mir fehlt der Antrieb, etwas zu tun.

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Ich weiß, dass es so viel wichtigeres gibt, als Noten oder das Studium - gerade momentan zählen die Noten noch nicht einmal was, worüber ich mir im Klaren bin, aber der Anspruch an mich selbst ist irgendwie sehr hoch. Vielleicht sehne ich mich auch einfach nur nach dem Gefühl, stolz auf mich selbst sein zu können. Die Enttäuschung wäre umso niederschmetternder.

Ich weiß momentan einfach nicht, wo mir der Kopf steht. Ich bin ein sehr zurückhaltender und nachdenklicher, aber eigentlich auch glücklicher Mensch und vor allem unter Freunden und Familie möchte ich auch nach wie vor dieser lebensbejahende Mensch sein bzw. versuche viele meiner Gefühle zu unterdrücken und zu überspielen, nur, um dann in Momenten, in denen ich alleine bin, geradezu zusammenzubrechen.

Ich weiß nicht, wie ich aus diesem Loch rauskommen soll. Ob es nur das Studium ist, das diese Gefühlsregungen gerade in mir hervorruft oder ob es etwas tiefergehendes ist. Ich hab ein unglaublich tolles Leben, eine so liebende und unterstützende Familie, eine langjährige, tolle Beziehung, so viel Geborgenheit in meinem Leben und trotzdem kommt diese Traurigkeit und diese Unsicherheit immer wieder und ich weiß nicht, wie ich dagegen ankämpfen und wie ich sie überwinden soll.

Vielleicht hat ja jemand Tipps.

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Was habe ich? (Depression)?

Hey Leute,

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Auch meine generelle Gefühlslage hat sich geändert. Ich liege oft stundenlang im bett und bin komplett unmotiviert. Wichtig ist jedoch zu sagen, dass es immer wieder phasen gibt in denen ich wirklich extrem motiviert bin und auf einmal alles alleine erledige. Ich hab natürlich schon im internet geguckt und bin da (natürlich) auf depressionen gestossen. Ich bin mir nur einfach nicht sicher ob es wirklich so schlimm bei mir ist. Ich hab ehrlich gesagt keine lust da mit jemandem drüber zu reden und schlussendlich stellt sich raus, dass ich keine depression habe. Hoffe ihr versteht was ich mein.

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