Nach Einreichen des Scheidungsantrages mit PKH wann erhält man dann einen Termin für die Scheidung bzw. wieder Nachricht vom Gericht?

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3 Antworten

Wenn Du die VKH (=Verfahrenskostenhilfe) bewilligt bekommen hast, wird der Scheidungsantrag an Deinen Mann zugestellt werden.  Ihr beide bekommt  dabei auch Auskunftsbögen zum Versorgungsausgleich  zugesandt, die ihr ausgefüllt an das Gericht zurücksendet (alle Versicherungen angeben, aus denen eine Rente gezahlt wird).  Dies wird dann  die Auskünfte bei den angegebenen Versorgungsträgern erholen. Sobald diese komplett vorliegen wird Scheidungstermin bestimmt werden.

Dies wird etwa  4  - 6  Monate dauern. Falls Lücken im Versicherungsverlauf sind, umgehend beantworten. Je schneller die Auskünfte der Versorgungsträger vorliegen, umso früher ist der Scheidungstermin.

Wieso will der Anwalt wegen Zugewinnausgleich  noch ein eigenes Verfahren  anhängig machen  = Geldmachen !?.  Falls noch weitere Probleme auftauchen sollten (elterliche Sorge, Unterhalt etc.) kann dies im laufenden Scheidungsverfahren als FOLGESACHE anhängig gemacht werden. Ist auch billiger!

Wenn Du VKH bekommen hast, musst Du damit rechnen,  dass diese innerhalb 4 Jahren nach Rechtskraft der Scheidung überprüft wird und bei positiver Änderung Deiner wirtschaftlichen Verhältnisse wirst Du die angefallenen Kosten evtl. noch bezahlen müssen.  

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Kommentar von baakbb
17.09.2016, 01:11

Danke erst Mal für die Info. Gegenseitige Unterhaltansprüche bestehen nicht. Ebenso auch keine elterliche Sorge, da die Kinder bereits erwachsen sind. Es ist so, dass mein Noch-Ehemann evtl. Ansprüche im Rahmen des Zugewinnausgleiches hätte, denn es besteht zwar eine Immobilie (Kauf während der Ehe), die aber noch nicht abbezahlt ist und in meinem Alleineigentum steht. Diese Immobilie wird nun auch demnächst verkauft, wobei ich hier aber auch bei einem Verkauf, der Betrag abzüglich Schulden und nur die Differenz zum Anfangsvermögen, also Vermögen vor der Ehe gegenüber meinem Mann auszugleichen wäre, wobei mein Anfangsvermögen höher war. Von der Anwältin wurde mir erklärt, dass ein Zugewinnanspruch, den dann mein Mann hätte, er dann auch geltend machen müsste. Dass die Immobilie in meinem Alleineigentum steht, wurde bereits auch bei Abgabe des Scheidungsantrages von meiner Anwältin erwähnt, somit denke ich, dass man dies dann schon als "FOLGESACHE" anhängig gemacht werden kann.

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Kommentar von Liesino123
05.10.2016, 18:15

Es ist sinnvoll den Zugewinnausgleich in einem gesonderten Verfahren nach der Rechtskraft der Scheidung einzureichen, wenn zum Beispiel nur eine Person in die Rentenkasse einzahlt.

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Sobald deine VKH gewährt wird (keine Erfahrungswerte) kommt es ganz auf das Gericht an.
Vermutlich wurde sie schon gewährt, da Gerichte vor Bezahlung meist gar nicht tätig werden.
In dem mir bekannten Fall hat es circa 5 Monate nach Bezahlung der Gerichtskosten gedauert, bis der Scheidungstermin angesetzt wurde.
Sollte es Lücken geben bei den Angaben, die zur Berechnung der zu übertragenen Rentenpunkte angefordert werden, dauert es länger.
Deshalb am besten vorher bei der Rentenversicherung anfragen, ob es Zeiträume gibt, die nicht geklärt sind.

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Kommentar von baakbb
15.09.2016, 19:41

Klar beantwortet mir dies auch mein Anwalt, wollte dennoch ein paar Erfahrungswerte anderer Personen hören.

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