Nach Eigenkündigung Urlaubstage und Überstunden nehmen /errechnen

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5 Antworten

Wenn nichts im Vertrag geregelt wurde gilt das BUG mit 24 Tagen bei einer sechs Tage Woche demnach 20 Tage bei einer 5 Tage Woche. Diese werden durch 4,5 Monate gesetzt. Ich gehe ganz einfach mal von einem 9 tägigen Urlaubsanspruch aus......

Dann solltest du uns erstmal mitteilen, wieviele Urlaubstage du in dem befristeten Arbeitsverhaeltnis pro Jahr vertraglich zugesichert bekommen hast. Danach nimmst du den Wert und rechnest diesen Anteilig auf die Periode deines Arbeitsverhaeltnisses an.

Beispiel:

30 Tage / Jahr = 2.5 Tage / Monat

4.5 Monate * 2.5 Tage = 11.25 Tage Urlaubsanspruch

Halte dich an Maximilians Antwort. Die ist absolut richtig.

Sicherheitshalber aber mal nachgefragt, obwohl dies nicht Teil deiner Frage war: Hast du deinen Arbeits- oder ggf. Tarifvertrag auch dahingehend geprueft, ob eine ordentliche Kuendigung ueberhaupt zulaessig ist? Befristete Arbeitsverhaeltnisse koennen naemlich nur dann ordentlich gekuendigt werden, wenn dies arbeits- oder ggf. tarifvertraglich auch ausdruecklich so vereinbart wurde. Gibt es bei befristeten Arbeitsvertraegen hingegen keine vertragliche Vereinbarung einer Kuendigungsmoeglichkeit, kann ueberhaupt niocht ordentlich gekuendigt werden und der Vertrag ist entweder bis zum vereinbarten Ablauf zu erfuellen oder per Aufhebungsvertrag aufzuloesen (was nur geht, wenn beide Seiten - also ausser dir auch der Arbeitgeber - einverstanden sind).

Das steht doch in Deinem Arbeitsvertrag. Wenn dort z.B. 30Tage pro Jahr vereinbart sind, dann sind das 2,5 Tage pro Monat. Bei Dir also bei 30 Tagen Jahresurlaub für März bis Juni 10 Tage zzgl. 1/2 Monat Februar 1,25 Tage = 11,25 Tage.

Den halben Monat wirst Du vergessen können. Anspruch besteht nur bei vollen Kalendermonaten.

Pro Monat bekommst Du 1/12 des Jahresurlaubes. Ist im Vertrag nix anderes geregelt dann sind das 20 Tage im Jahr, geteilt durch 12 und mal 4.

20/12=1,7 x 4 = 6,7 Das wird aufgerundet auf 7 Tage. Grundlage ist das Bundesurlaubsgesetz.

Tut mir leid das es nix mit den 9 Tagen wird und auch nichts mit den 11,25...

Familiengerd 12.06.2014, 20:05

Anspruch besteht nur bei vollen Kalendermonaten.

So ungern ich Dich korrigiere, Maximilian: Grundsätzlich geht es nicht um "Kalendermonate", sondern um "Monate als Zeiteinheiten".

Sonst hätte jemand vom 15.02. bis 14.06. nur Anspruch auf Urlaub für 3 Kalendermonate, tatsächlich hat er aber Anspruch für 4 Monate!

Im konkreten Fall spielt das aber tatsächlich keine Rolle, weil so oder so 1/2 Monat fehlt.

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Familiengerd 12.06.2014, 20:09

Ergänzung:

Ansonsten natürlich - wie immer - richtig!

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