Nach der Op im Aufwachraum

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8 Antworten

Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N.=Narkose vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat u. weiß, wie viel mg er von den N-medikamenten injizieren muss zur Aufrechterhaltung der N. denn N-med. sind todbringende Med. wenn eine zu hohe Dosis injiziert wird oder du bist im Anschluss geistig behindert. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. vorbeugen. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche im Aufklärungsbogen mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig ist bzw. war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für die N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) nach der OP gleich wieder aufwachen möchte. 4.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich vollkommen wach bin und meine Atmung wieder normal ist. Am anderen Tag um 9:20 Uhr musste ich mich plötzlich ganz schnell fertig machen obwohl ich erst um 10 Uhr OP-fertig sein sollte. Zwei Schwestern haben mich dann in den OP gebracht. Die eine Schw. hat mir Vorwürfe gemacht weil ich gerade vom Duschen kam u. noch nicht OP-fertig war. Die andere Schw. hat sich über mich lustig gemacht u. ausgelacht als ich mich wegen meiner Schmerzen auf den OP Tisch gerollt habe u. nicht wie üblich gerutscht bin. Als sie bemerkte, dass ich dies gesehen hatte war sie plötzlich ganz freundlich und wünschte mir alles Gute. Dann kam ein fremder A. begrüßte mich legte mir einen Zugang u. die Pulsoxymetrie an. Dann ging er wortlos wieder weg. Dann kam ein fremder Mann machte irgendetwas an meinem Arm u. ging auch wieder weg dabei rief er dem A. zu, dass er das Hypnotikum injiziert hat. Da begriff ich, dass er schon die N. eingeleitet hat. Dann schlief ich ein. Keiner war bei mir zum Beatmen. Ich wollte noch reagieren u. nach O2 verlangen aber dazu bin ich nicht mehr gekommen. Das war vielleicht auch gut so, denn hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich von dem schmalen Tisch gefallen beim eingeschlafen weil ich nicht angeschnallt war. Ich war auch noch nicht an die Überwachungsgeräte (RR, EKG) angeschlossen. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann der A. für mich Zeit gehabt hat. Denn nach dem Einschlafen hört man auf zu atmen u. muss beatmet werden. Einige A. sehen das nicht so eng u. sagen ein leichter O2 Mangel ist nicht so schlimm da er ja sowieso gleich 6 l/min an reinen O2 gibt und so die Sättigung wieder auf 99% bringt. Dieser O2 Mangel bedeutet aber für den Körper eine unnötige Stresssituation die fatale Folgen haben kann. Leider bin ich von dieser N. erst spät am Abend auf der Station wieder wach geworden. Vom AWR weiß ich gar nichts. Das war bei meinen anderen OPs nicht so. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm. Gedächtnisstör. Wortfindungsstör. Bluthochdr. u. Schwindel. Während der OP war mein RR für 35 min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt. Das KH in Duisburg Fahrner Str. wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinungen hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Meine Ängste u. Wünsche wurden nicht berücksichtigt. Als ich am anderen Tag eine Schwester darum bat mir eine Tasche aus meinem Schrank zu bringen antwortete sie "das können sie auch selber" u. das nach einer Bandsch. OP. Der Arzt hatte mir noch gesagt, dass ich nach der OP auf keinen Fall schwer heben darf. Dieser KH- Aufenthalt hat mein Leben verändert. Ich habe heute noch Alpträume davon. Da ich dem Aufklärungsanästhes. meine Ängste u. Wünsche nur mündl. mitgeteilt hatte u. er dies nicht an den durchführenden A. weitergegeben hat, ist alles schief gelaufen. Der A. hat lediglich das Personal auf St.4 AB informiert, dass ich sehr ängstlich bin worauf sich das Pers. dann über mich lustig gemacht hat. Im OP konnte man dem Pers. Stress ansehen. Ich habe vor der OP keinen O2 bekommen u. die N. war zeitweise viel zu tief. Meine A.-tin hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Schau dir vorher mal an, wie eine normale N. ablaufen muss damit du merkst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

ede45 30.11.2013, 13:50

Manchmal gibt der Arzt oder die Intensivschwester im Aufwachraum absichtlich noch ein starkes Medikament, damit man eine Gedächtnislücke bekommt und sich später an all das nicht mehr erinnern kann. Damit kann man dann auch gut Versäumnisse vertuschen. So kann der Pat. später nichts beweisen.

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Hallo FunnyGirl.

Ja, ich kann das sehr gut nachvollziehen, hatte schon einige OPs!

Was im Aufwachraum war, wird Dir keiner sagen, denn die wissen ja, dass Jeder anders reagiert, manche beschimpfen das Pflegepersonal odr werden sogar gewalttätig, wissen aber nichts davon!

Du hast offensichtlich die Narkose nicht wirklich gut vertragen, warum auch immer, das musst Du auf jedenfall immer sagen, solltest Du wieder operiert werden müssen, was ich Dir nicht wünsche.

Ich habe auch keine guten Erinnerungen an eine OP, auch ich träume oft davon, bei mir war und ist es immer die maske, die mir Panik versetzt, ich kann deswegen richtig ausflippen.

Du kannst höchtens ein Gespräch verlangen, mit der Pflegekraft, die Dich da betreut hat, ob Dir wirklich gesagt wird, wass da war, weiss ich nicht, in der Regel sagen die das einem nicht, weil die Angst ein anderes mal zu gross wäre für Dich und genau das kann Komplikationen machen.

Sprich doch den Stationsarzt darauf mal an, ev. sagt der Dir, ob da wirklich etwas nicht in Ordnung war. Normalerweise sagt man dem Patienten nichts, die meisten kommen davon gar nichts mit, aber eigentlich hast Du das Recht zu wissen wie es Dir wirklich ging.

Ich habe leider andere Erfahrungen gemacht. Ich weiss heute noch nicht warum ich solche Panik von der Narkosemaske habe und jedesmal gibt es einen Kampf wegen dieser Maske, obwohl ich es jedesmal dem Narkosearzt sage, der mir auch jedesmal versichert, dass man Rücksicht nimmt, man kann und muss auf den Patienten hören und darauf eingehen, weil eine weitere Narkose vllt. nicht so gut verläuft!

Ich vermute, dass man Dir diesen Schlauch zu früh gezogen hat, wo Du noch gar nicht fähig warst, selber zu atmen, deshalb wollte man Dir einen neuen Schlauch schieben, das Du aber mitbekommen hast und nicht schlucken konntest, ich könnte das auch nicht, auch ichhabe eine Erinnerung an diesen Schlauch, immer wenn ich daran denke, muss ich mich beinahe übergeben und atme soagr nicht mehr richtig! Aber Du solltest Dir nicht so grosse Gedanken machen, dieser Fall ist in Deiner Krankenakte vermerkt und zwar so, dass das Jeder sieht, falls Du wieder eine Narkose brauchst, bei jeder Operation muss ein Operationsbericht gemacht werden und Deine Akte wird jedesmal hervor geholt und Jeder sieht es und wird dementsprechend die Narkose machen, da musst Du keine Sorgen haben!

Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass der Patient seine K.Akte verlangen darf, zumindest eine Kopie davon, so kannst Du auch in einem andern Krankenhaus zeigen, was war! Jedenfalls steht das in meinem Patientenrecht- Buch, das ich mir gekauft habe und es ist ein Buch aus sicherer Quelle, bei uns in der Schweiz gibt es eine Fernsehsendung, die heisst Kassensturz und die haben das Buch heraus gegeben, also ein wahres Buch, wo kein Sch... drin steht!

Nun hoffe ich für Dich, dass Du die Situation bald gut verarbeiten kannst & wünsche Dir alles Gute und keine weiteren OPs mehr!

L.G.Elizza

Hallo

Meines erachtens hast du ein Recht die Aufzeichnungen die im Aufwachraum gemacht wurden einzusehen. Sie werden sagen dass das nicht der Fall ist aber es geht hier um deine Gesundheit und ich würde darauf beharren. Wenn es Probleme gegeben hat dann muss das vermerkt sein in den Protokollen. Und hier auf eine Verschwörung zu tippen falls nichts drin steht halt eich für... wie soll ich sagen... quatsch.

LG

FamWa

Hallo ,

leider kann man das auch nur vermuten. Du hast wahrscheinlich irgendwas nicht richtig vertragen ? Vielleicht war die Nakose stärker als vorgesehen ? Lass es darauf beruhen und denk nicht zuviel darüber nach !

Tatsächlich ist es so , dass man gerade bei Kurznarkosen und in der Aufwachphase , viel aus dem Unterbewustsein mitnimmt und meint auch manches gehört zu haben ?

Meine erste Vollnarkose habe ich gut weg gesteckt und hatte keine Probleme. Die 2te bei dem gleichen Arzt für die gleich Op , habe ich ganz anders weg gesteckt ! Da war ich auch viel länger in Narkose und wachte schlechter auf !

Also mach Dich nicht verrückt und nicht so einen Kopf !

Jetzt geht es Dir doch wieder gut !!! :-))

GLG , gute Besserung und ein schönes Wochenende , wünscht Dir ,clipmaus :-))

ede45 30.11.2013, 13:35

Ich würde sagen, es war der selbe Chirurg der dich operiert hat aber ein anderer Anäthesist der die Narkose gemacht hat. Vieleicht ein Anfänger. Jeder muss mal klein anfangen.

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Nun das Narkose Protokoll anzufordern macht wenig Sinn, weil wenn sie Dir auf Dein Anfragen schon nicht gesagt haben was los war, werden die das in dem Protokoll auch nicht rein geschrieben haben, bzw. zum positiven hin manipuliert haben.

Höre mal auf 'Kriminalstaat . de' den Fall 103 an. 

Entweder hast du wirr geträumt, das kommt manchmal vor, oder du hattest tatsächlich Probleme., Da sollte aber im OP Bericht, so viel ich weiß, drin stehen.

Dein behandelnder Arzt z.B. könnte für dich den ausführlichen Bericht anfordern, so viel ich weiß.

Ich nin in letzter zeit auch schon öfter operiert worden und hatte auch so meine verschiedenen Halluzinationen im Aufwachraum....

Hallo, eins ist sicher. Du hast das Recht, eine Kopie des Narkoseprotokolls und dem Protokoll vom Aufwachraum zu verlangen und nicht nur der Hausarzt. Ich habe von jeder OP meine gesamten Protokolle nach Anfrage bekommen. Das ist in Deutschland Gesetz. Die Krankenkassen können dir dabei helfen wenn ein KH mauert.

Ich muss dir was sagen mir ist eine enliche sache passiert und ich kann mich au net erinnern oder als ich jemanden darauf ansprach wollten die mir au net antworten

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