Nach der Geburt eines Kindes (Islam)

4 Antworten

Das Kind eines muslimischen Mannes gilt als Muslim, jedes andere Kind aber auch. Bis seine Eltern es in einer anderen Religion erziehen. Da der Islam - anders als das Judentum - keine Volkszugehörigkeit konstituiert, sucht sich letztendlich jeder seine Religion selbst aus. Unabhängig davon, welche die Religion die Eltern haben.

Ob das jeder Muslim macht, weiß ich nicht, es ist Sunna, also empfohlen. Ins rechte Ohr den Gebetsruf (Azan), ins linke Ohr die verkürzte Form (Iqama), die direkt vor dem Gebet gerufen wird.

Nach der Geburt ist das Kind ein Mensch.

Gemäß der islamischen Glaubensdoktrine besteht die Ansicht, dass das ins Ohr gesagte Glaubensbekenntis auch gleich mal einen Moslem macht. Moslem wird man aber nur dann, wenn ma die 5 Säulen des Islam befolgt. Es ist also letztendlich fraglich, ob ein Mensch dem das Glaubensbekenntis ins Ohr gehaucht wurde überhaupt ein Moslem, bzw. Anhänger einer islamischen Glaubensrichtung wird.

Das ist sachlich falsch. Das Sprechen des Gebetsrufes ändert nichts am Status des Kindes. Es gibt im Islam keine Taufe und auch nichts Vergleichbares. Das ist auch nicht nötig, denn das Kind wird nach islamischer Vorstellung ohne Sünden geboren.

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@Maity

Wie dem auch sei, Maity: Daß nach der Geburt jedes Kind ein Mensch ist - das ist doch ein wichtiger und richtiger Hinweis.

Besonders wenn man auf dieser Seite liest, daß jedes Kind (z.B. einer Muslima) "als Muslim zur Welt" komme.

Gruß, earnest

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@earnest

Du tust ja fast so, als würde das eine das andere ausschließen ;-) Noch mal zur Klarstellung, selbstverständlich ist auch jeder Muslim/jede Muslima ein Mensch. Ich dachte, das sei bekannt?

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Also ob das Kind direkt Moslem ist weiß ich nicht aber damit es Moslem wird muss man den ezan also den ruf zum gebet in das ohr des Kindes flüstern

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