Nach der ersten Zigarette geht es wieder.

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6 Antworten

Wie ist die Frage gemeint?

Meinst du, du leidest unter allgemeinen Durchatmungsproblemen und "behandelst" diese sozusagen, indem du eine Zigarette rauchst, woraufhin du dann momentan wieder besser atmen kannst?

Ich finde, du solltest deine Gesundheitsprobleme lieber mit deinem Hausarzt (ggf. noch einem Facharzt) besprechen und behandeln lassen, anstatt zur Zigarette zu greifen.

In aller Regel gehen Atemprobleme und -krankheiten zurück, wenn man das Rauchen aufgibt. Es kann nur einige Wochen dauern, bis man Linderung verspürt.

Die leichten Probleme beim Entzug zeigen Dir, dass Deine Lunge daran arbeitet, die vom rauchen eingelagerten Schadstoffe abzubauen. Vermutlich wirst Du - wenn Du Deinem Körper seine Arbeit machen lässt - auch mitkriegen, dass Du abgebaute Schadstoffe aushustest.

Anstatt jedesmal wieder mit der Nikotindrogensucht anzufangen (was echt bescheuert ist), lass Dich von einem Lungenfacharzt untersuchen. Besprich auch mit ihm, dass Du mit dem Rauchen aufhören willst und welche seltsamen Beobachtungen Du dabei machst, Angst kriegst und dann immer wieder rauchst.

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In unserem Unterbewusstsein ist ein Autopilot. Wenn Du den verstehst, verstehst Du auch, dass Du dem antrainierst: Ey, mach mir ein bißchen Durchatmungsprobleme, dann mach ich mit der alten Handlung weiter. - Lies dies dazu:

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Wir haben also in uns den Autopilot, man kann auch sagen „Gewohnheitsviech“. Dieser Autopilot ist sehr wertvoll, denn ohne ihn müssten wir täglich alles neu lernen: essen, sitzen, laufen, Nase putzen - einfach alles. Sobald unser Unterbewusstsein eine erlernte Handlung für lebenserleichternd oder lebenserhaltend befunden hat, wird diese Handlung in den „Autopiloten“ integriert.

Willst Du nun eine fest integrierte Handlung im Autopiloten ändern, und das Unterbewusstsein sieht keinen zwingenden Überlebensgrund dafür, wird es versuchen, Dich (= Wachbewusstsein) mit aller Kraft daran zu hindern. Denn das Unterbewusstsein ist sich sicher, dass Du MIT dieser Handlung überlebst (schließlich lebst Du ja), und es weiß nicht, ob Du auch mit der neuen Handlung überlebst. (Es will also Dein Leben schützen und weiß nicht, dass es in diesem Fall so Dein Leben erschwert.)

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Das Unterbewusstsein hat den Verstand eines etwa vierjährigen Kindes. Du als erwachsene Person, die erkannt hat, dass Deine alte Handlung Dein Leben erschwert und Dich vielleicht sogar krank macht und überhaupt willst Du jetzt damit aufhören, musst jetzt die Führung übernehmen.

Dazu brauchst Du Geduld und Durchhaltevermögen. - Das Unterbewusstsein ist natürlich nicht faul und versucht mit aller Raffinesse, Dich von Deiner Verhaltensänderung abzubringen (schließlich weiß es ja nicht, ob Du mit Deiner neuen Art zu handeln überlebst). Sei wachsam! Es wird sich vermutlich allerlei Tricks einfallen lassen, um Dich wieder zur alten Gewohnheit zu locken.

Boss über Dein Leben bist aber Du, nicht Dein Autopilot! Der ist nämlich Dein Diener.

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Unser Autopilot reagiert wie ein großer Dampfer auf dem Meer: Will der Kapitän (also Du) den Kurs ändern, muss er (anders als beim Fahren eines Autos) lange das Steuer in die neue Richtung lenken. Hält er das Steuer nur kurze Zeit (wie bei einem Auto) in die neue Richtung, ändert sich sein Kurs nicht.

Weil sich der Körper dran gewöhnt hat. Kein gutes Zeichen.

Als ich aufgehört habe hatte ich schweissausbrüche, schlaflose nächte und war schlecht drauf.. aber atem beschwerden hatte ich keine.

Entzugserscheinungen

das sind entzugserscheinugen

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