Nach der Ausbildung noch als azubi arbeiten?

3 Antworten

Hallo, sobald du die Prüfung bestanden hast, bist du kein Azubi mehr, richtig. Der Arbeitgeber muss dir dann entweder einen Arbeitsvertrag anbieten (als Facharbeiter mit entsprechendem Gehalt), oder dich nach Hause schicken. Wenn er dich arbeiten lässt hast du Glück, dann hast du nämlich automatisch einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Auch wenn du deine Prüfung schon vor dem im Ausbildungsvertrag angegebenen Datum bestehst, ist dein Azubi-Vertrag damit beendet. Sprich: Im Ausbildungsvertrag ist als Ausbildungsende der 30.08. angegeben, du bestehst deine Prüfung aber bereits am 13.08., dann musst du ab dem 14.08. nicht mehr in den Betrieb kommen (es sei denn du wirst von deiner Firma übernommen, dann bekommst du ab dem 14.08. einen neuen Arbeitsvertrag).

Sicher ist das immer so in jedem Berufsfeld

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@HanyDance

Hallo, ja das ist in jedem Beruf so. Die entsprechenden Paragraphen hat lenzing42 dir genannt.

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Wenn dich dein Arbeitgeber nicht übernehmen will, darf er dich ab dem Zeitpunkt der bestandenen Prüfung doch eigentlich nicht mehr beschäftigen! Wenn er z. B. vergisst dir zu sagen, dass du nicht übernommen wirst und dich nach der bestandenen Prüfung an deinen Arbeitsplatz lässt, gilt das als stillschweigende Zustimmung und du MUSST übernommen werden.

Nach § 21 BBiG endet das Berufsausbildungsverhältnis mit dem Ablauf der vereinbarten Ausbildungszeit.

Besteht der Auszubildende vor Ablauf der Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bestehen der Abschlussprüfung.

§ 24 BBig: Werden Auszubildende im Anschluss an das Berufsausbildungsverhältnis beschäftigt, ohne dass hierüber ausdrücklich etwas vereinbart worden ist, so gilt ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit als begründet.

In diesem Fall bist du also kein Azubi mehr, sondern ausgelernter Facharbeiter, und müsstest entsprechend entlohnt werden.

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Bin seit 31 Jahren in der gleichen FIrma tätig. Nun soll ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, in dem nicht mehr mein monatliches Brutto-Gehalt, sondern das jährliche Brutto-Gehalt ausgewiesen ist. Dieses Jahresgehalt umfasst alle Zahlungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld und tarifliche Erhöhungen. D.h., dass ich nur noch dieses Festgehalt jährlich habe, aber keinen Anspruch auf künftige tarifliche Bestimmungen. Wenn ich diesen Vertrag nun nicht unterschreibe, kann mir dann gekündigt werden. Zu erwähnen ist noch, dass ich einen unbefristeten Schwerbehindertenausweis habe.

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Hallo Leute ich habe meine Ausbildung nicht bestanden und ich hatte kein Bock noch halbes jahr in der gleiche firma zu bleiben also habe ich den Vertrag nicht unterschrieben und mich privat gemeldet bei ihk in 3 Wochen habe ich wieder die Prüfung ich habe mich aber trotzdem bei paar stellen bewerben eine leih Firma hat sich gemeldet ich hab den Arbeitsvertrag bei den unterschrieben usw aber die frau hat mich nicht nach meine Facharbeiter Brief gefragt. Und ich habe auch nichts gesagt das ich nicht bestanden habe also das ich keine Facharbeiter Brief habe meine frage ist mach ich mich strafbar wenn ich nichts sage bekommen sie Infos von der ihk wenn sie das kontrollieren ob ich Facharbeiter bin Bitte nur seriöse antworten mit Klarheit Danke

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Angabe Gehalt bei Steuererklärung

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sitze grad über einer Steuererklärung ... Wenn ich 2014 noch Azubi war bis August und ab August dann richtig eingestellt wurde nach meiner Ausbildung, muss ich dann das Gehalt vom ganzen Jahr angeben oder nur von der Zeit ab nach meiner Ausbildung?

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Bestandene Abschlussprüfung, Weiterbeschäftigung unter "Azubi-Gehalt" & keine Kindergeldzahlung - wer hat Recht?

Erklärung zum Sachverhalt: Der Azubi S hat 2013 eine 2 jährige Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen und hatte somit im April 2015 seine schriftliche Prüfung. Im Juni 2015 fand die mündliche Prüfung statt. Aufgrund einer nicht bestandenen Prüfung wurde der Ausbildungsvertrag von Azubi S bis zum 31.01.2016 verlängert. Im November 2015 wurde die Wiederholungsprüfung geschrieben und wie Azubi S letzte Woche erfahren durfte, hat er die Wiederholungsprüfung bestanden und ist somit ausgelernter Bankkaufmann.

Problem: Die Familienkasse hat den Eltern von Azubi S schriftlich darüber informiert, dass die letzte Zahlung des Kindergeldes im November war, da er fertig mit der Prüfung ist und somit wird für Dezember und Januar nicht mehr gezahlt.

Heute hat Azubi S mit der Familienkasse telefonisch Kontakt aufgenommen, um die Zahlung des Kindergeldes zu klären. Der Herr X von der Familienkasse sagte, dass Azubi S nicht mehr in der Ausbildung ist (§21 BBiG), da die Prüfungen alle bestanden wurden und der Azubi S somit ausgelernter Bankkaufmann ist und er sich als Bankkaufmann bei anderen Unternehmen bewerben kann.

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Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe! Termin beim Anwalt steht bereits, jedoch erst im neuen Jahr und ich würde gerne jetzt schon ungefähr wissen, was korrekt ist.

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