nach der Ausbildung eine andere beginnen, oder jetzt schon umorientieren?

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2 Antworten

Du solltest dringend mit deinen Eltern reden, denn man sollte, wenn man die Möglichkeit hat, einen Beruf erlernen, den man auch ausüben will.

Außerdem finde ich, dass man mit 17 Jahren auch ein Wörtchen mitzureden hat.

Ein freiwilliges Praktikum und eine Beurteilung des Betriebes zu Deiner Leistung wäre bestimmt gut um Deine Eltern von Deiner Berufswahl zu überzeugen.

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Iiizzzyy 29.12.2015, 16:19

Danke für die Einschätzung :)

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Industriekauffrau ist ein Beruf den Du später im Leben immer brauchen kannst. Denn das Wissen wird immer wieder verlangt, egal welchen anderen Beruf Du später drauf sattelst. 

Gerade da Du in Richtung Metall gehst hast Du danach noch manche andere Möglichkeit aufzubauen. Bitte nutze die Ferien und gehe ins BIZ. Dort lasse Dich ausführlich beraten welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten Du später hast. Es dürften einige sein. 

Sehr sinnvoll ist auch mehrere Sprachen zu beherrschen. Womöglich willst Du mal den Hof der Eltern übernehmen. Landwirtschaft tut heute sehr gut daran sich zumindest europaweit zu verbinden gegen den Hirnschxxx der EU. 

Ja, Büro ist nicht unbedingt sexy. Aber nur so lange wie nicht der Hintergrund all des Papierkrams verstanden wird. Ich schreibe Dir ein Beispiel welches real ist:

Jakobs hatte ja mal einen Firmenchef. Der kam mit seinem Buchhalter unangekündigt in seine Werke. Der Buchhalter kannte jede einzelne Schraube "persönlich" denn er war es gewohnt hinter den Zahlen das Material zu erkennen. Er wusste sehr genau wann welche Maschine angeschafft worden war, wie hoch die Kosten für Wartung und - ganz schlimme für die Beiden - Reparatur waren. Beiden konnte kein Mensch ein X für ein U vormachen. Und so lange die Beiden an der Spitze standen vergrößerte sich nicht nur der Betrieb sondern auch die Arbeitsplätze wuchsen. 

Nach ihnen kamen dann so Büroheinis. Und es kam zu manchen Fehlentscheidungen unter denen auch das Personal ganz schön zu leiden hatte. 

Du liest, es schadet absolut nicht zu lernen die Dinge ordentlich schriftlich festzuhalten, Ahnung von der Materie zu haben wenn da mit Papier rumgemacht wird. 

Und dann ist der Beruf nicht staubtrocken sondern sehr spannend. 

Ein anderes Beispiel aus meiner Umschulungszeit zur Industriekauffrau:

Da gab es auch Praktikum. Ich sollte zunächst Ablage machen. Für viele ein sehr langweiliger Job. Über die Ablage habe ich mir einen Überblick über das Unternehmen verschafft. Denn ich kann die Angaben mit den Materialien und den Orten verbinden. Dann sollte ich kopieren. Da ging es um eine Patenterneuerung in USA. Ich habe während der Kopie viel gelernt. 

Gehe niemals davon aus dass das Leben statisch ist. Leben ist ständige Veränderung. Ich habe mehrere ausgelernte Berufe und war in manchen anderen ebenfalls tätig. Nur Du kannst Dich daran hindern die Vielfarbigkeit des Berufslebens zu nutzen. Mit einer guten Grundlage wie dem jetzt anstehenden Beruf wirst Du später mal einen Handwerksmeister viel leichter schaffen. Und nötigen Papierkram der immer wieder anfällt nebenher erledigen können anstatt Dir einen abzubrechen dabei. 

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Iiizzzyy 29.12.2015, 19:14

Danke:) sowas hat meine Mutter auch schon gesagt 

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hertajess 29.12.2015, 19:23
@Iiizzzyy

Deine Mutter wird als Bauersfrau sehr genau wissen wovon sie redet. :))))

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