Nach dem Tod,was denkt ihr?

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23 Antworten

Ich bin Buddhist und stehe dazu, dass ich es nicht weiß.

Ich  glaube weder an einen allmächtigen Gott, noch an eine unsterbliche
Seele, oder ein Jenseits. Allerdings kann man ihre Existenz vermutlich
nicht gänzlich ausschließen.

Ich sehe das jedenfalls so: Es gibt offenbar absolut nichts ewiges und unveränderliches. Lebewesen altern und sterben, ganze Galaxien entstehen und vergehen wieder und sogar  unser Konstrukt der Zeit muss durch Schaltsekunden angepasst werden.

Da erscheint die Existenz etwas unveränderlich ewigen doch sehr fraglich.

Außerdem ist unser "Ich" also unser Bewusstsein, ein Ergebnis von Vorgängen in  unserem Gehirn. Unsere Persönlichkeit ist daher von der Gehirnaktivität abhängig. Ein bewusstloser Mensch hat keine Persönlichkeit.

Wenn also mit dem Tod die Aktivität des Gehirns endet, dann verlischt auch
unser Bewusstsein endgültig. Das "Ich" ist tot, selbst wenn der
Kreislauf durch Beatmung noch eine Zeit lang aktiv gehalten wird.

Für die Existenz einer Seele, oder eines feinstofflichen "Astralkörpers",
der sich nach dem Tod vom Körper löst, gibt es bislang keine allgemein
anerkannten Beweise.

Daher ist aus meiner Sicht alles was darüber hinausgehend den Tod betrifft, eine reine Frage des Glaubens und nicht des Wissens.

Selbst so genannte Nahtoderfahrungen von Menschen die wiederbelebt wurden, sind aus meiner Sicht kein hinreichender Beleg für eine weitere Existenz - zu den verschiedenen Erklärungsversuchen gehören zB Halluzinationen, da dieser oft geschilderte "Tunneleffekt" durch Sauerstoffmangel hervorgerufen werden kann.

Aus meiner Sicht ist der endgültige Tod auch keine erschreckende Erfahrung, sondern gehört einfach zum natürlichen Lauf des Lebens dazu.

Wir machen uns ständig um irgendwelche Dinge Sorgen. Der Tod selbst ist kein Grund sich Sorgen zu machen - denn der kommt todsicher. ;-)

Für mich hat ein mögliches Leben nach dem Tod keine besondere Bedeutung, sondern ich bemühe mich darum, ein Leben vor dem Tod zu haben.

Es gibt die Aussage "Viele Menschen träumen ihr ganzes Leben lang und wachen erst auf, wenn sie sterben". Diese Erfahrung möchte ich nicht machen.

Daher versuche ich mein Leben möglichst bewusst zu verbringen und alles was in diesem Leben geschieht, auf einer tieferen Ebene zu akzeptieren.

Dadurch, dass wir möglicherweise nur ein Leben haben, fühle ich mich außerdem in der Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen.

Sterben ist eigentlich sehr bequem - man entgeht allen Pflichten, Verantwortungen, Sorgen - das Leben dagegen ist anspruchsvoll.

Daher versuche ich auf eine Weise zu leben, in der ich anderen möglichst
wenig Schaden zufüge und mich bemühe, von Nutzen für mich und Andere zu
sein.

Ich will kommenden Generationen keinen Scherbenhaufen
hinterlassen, also hinterfrage ich mein Konsumverhalten und bemühe mich
um eine achtsame Lebensweise, die auch die Bedürfnisse anderer Wesen
berücksichtigt.

Ich habe daher auch keine Angst vor irgendeiner Art von göttlichem "Richterspruch", wie er von manchen Religionen gelehrt wird.

Ist dieser angebliche Gott tatsächlich allwissend und barmherzig, dann wird
er sehen, dass ein Atheist zwar nie an ihn geglaubt, sich aber stets
darum bemüht hat, rücksichtsvoll zu sein und zu helfen, und sich daher
seiner Erbarmen.

Wenn diesem Gott dagegen wirklich der richtige "Mitgliedsausweis" einer Religionsgemeinschaft wichtiger ist, als die guten Absichten und Taten und er ihn in die Hölle schickt, dann ist dieser Gott aus meiner Sicht eine pedantische, kleinkarierte Krämerseele - und mit so einem Typen würde ich auch nicht im selben Himmel sitzen wollen.

Denn wer ist wohl aufrichtiger?

Ein Atheist der aus humanistischen Idealen heraus gutes tut, oder ein Religionsanhänger, der nur aus Angst vor Gottes Strafe sich verpflichtet fühlt, freundlich zu sein?

Ich gehe also einfach davon aus, dass ein hypothetischer Gott den Menschen nach seinem Charakter und seinen Taten beurteilen würde.

Grundsätzlich bleibe ich aber dabei, dass ich die Existenz dieser Dinge als unwahrscheinlich ansehe und daher nicht daran glaube.

Was die Konzepte von Himmel und Hölle angeht, so sind das für mich lediglich psychologische Druckmittel, um die Menschen emotional einzuschüchtern, zu manipulieren und gefügig zu machen.

Himmel und Hölle stehen meiner Ansicht nach eigentlich lediglich als Symbole für unsere größten Wünsche und tiefsten Ängste und es handelt sich nicht um Orte, Astralebenen, oder dergleichen.

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Kommentar von Enzylexikon
25.07.2016, 12:40

Vielen Dank für den Stern. :-)

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Moin,

ich glaube, dann ist nichts weiter los. Ich bin dann tot. Meine Moleküle streben nach den Naturgesetzen die größtmögliche Entropie (Unordnung) an, soll heißen, da mein Organismus nicht mehr dafür sorgt, dass alles schön beieinander und ordentlich bleibt, zerfalle ich einfach, sofern man mich nicht einäschert. Ich glaube nicht, dass ich oder mein Bewusstsein in irgendeiner Form erhalten bleiben und insofern interessiert es mich im Hier und Jetzt auch nicht weiter. Menschen, die mich kannten, werden wohl in der einen oder anderen Weise an mich denken. Manche, die mich mochten oder sogar liebten, werden vermutlich am Anfang traurig sein. Aber ich hoffe inständig, dass sie sich meine Sicht der Dinge anzueignen in der Lage sein werden: der Tod gehört nun einmal zum Leben dazu. Er beendet das Dasein. Danach kommt nichts mehr...

Ich lebe dieses eine Leben und versuche, es so gut es eben geht und so lange wie möglich zu leben. Ich mag mein Dasein wie es ist. Ich bin glücklich. Ich brauche keinen Glauben an irgendwelche Verheißungen im Jenseits. Ursprünglich bin ich im evangelisch-lutherischen Glauben großgeworden, bin konfirmiert worden und all das. Im Laufe meines Lebens habe ich mich dann sehr intensiv mit solchen Fragen auseinandergesetzt, bin aber immer wieder (nicht zuletzt durch meine naturwissenschaftliche Ausbildung) zu dem Schluss gekommen, dass all der religiöse Firlefanz nicht das Richtige für mich ist. Ich habe immer Menschen bewundert, aber eben auch ein bisschen komisch gefunden, die sich einen (kindlich-naiven) Glauben bewahren können. Ich konnte es nicht, aber ich bin deshalb nicht unglücklich. Im Gegenteil, ich finde mein Leben prima, wie ich bereits sagte, denn es ist leicht und unbeschwert. Ich habe keine Sorge, was mein Tun auf Erden für Auswirkungen im jenseitigen Leben haben wird, ich lasse mir von keiner Glaubensgemeinschaft irgendwelche Schuldkomplexe einreden, habe folglich auch kein schlechtes Gewissen, sondern lebe einfach vergnügt mein Leben.

Meine Mutter sagte mir einmal - als wir genau deine Frage diskutierten - dass sie glaube, wir würden nach dem Tode Gott immer näher kommen, in seiner Liebe aufgehen und ihm immer ähnlicher werden. Damals fand ich diese Sichtweise einerseits absurd, andererseits passte sie zu meiner damaligen, provokanten Vorstellung, dass es viel logischer wäre, was antike Kulturen glaubten, nämlich dass es mehrere Götter und Göttinnen gebe. Unter deren Streitereien müssten wir Sterbliche dann mehr oder weniger stark leiden. Das fand ich logischer als den Glauben an nur einen liebenden Gott, der mich als Menschen in eine Welt steckt, in der es mir vielleicht gut, so vielen anderen aber so schlecht geht. Der Katastrophen und Schicksalsschläge zulässt, und zu allem Überfluss mich auch noch mit einem Gehirn ausstattet, das es mir ermöglicht, diese Schrecken wahrzunehmen und zu erkennen. Und aus der Antwort meiner Mutter las ich heraus, wenn Menschen nach ihrem Tod Gott immer näher kämen und immer mehr in ihm aufgingen, dann wären sie ab einem bestimmten Zeitpunkt für mich als Mensch nicht mehr von Gott selbst zu unterscheiden. Sie wären nicht Gott, aber sie wären wie Gott! Und dann wären wir wieder beim Polytheismus...

Weil ich ansonsten annehmen müsste, dass Gott ein Sadist ist, wenn es nur ihn gäbe und er tatsächlich allmächtig wäre, zog ich es irgendwann vor, gar nicht mehr an ihn oder irgendeine Macht zu glauben. Alles ist viel besser zu verstehen (und zu ertragen), wenn man annimmt, dass es keinen Gott gibt. Man kann auch ohne Gott und - vor allem - ohne Religion glücklich sein (ich kann es jedenfalls sogar viel besser).

Natürlich will ich nicht verhehlen, dass ich als Atheist ein größeres Risiko eingehe. Wenn ein gläubiger Mensch sich in seiner Ansicht in Bezug auf Gott irrt und er dann stirbt und feststellt, dass das alles nicht stimmt, dann ist nichts weiter los, weil nach dem Tod dann eben nichts weiter los ist. Aber wenn ich mich in Bezug auf Gottes Existenz irre, dann irgendwann sterbe und plötzlich vor ihm stehe, dann... Peinlich, peinlich...

Himmel und Hölle sind typische Ausgeburten der Religion: Angst schüren und Hoffnung verheißen, dann bleiben die lieben Schutzbefohlenen bei der Stange und kaufen Ablassbriefe (wie im Mittelalter) oder zahlen Kirchensteuer unter anderem für die "Bonzen" dieses Systems.

Wiedergeburt? - Hm, interessanter Glaube. Nur frage ich mich wieso dann immer mehr Menschen dazu kommen. Sind das alles wiedergeborene Wellensittiche (oder andere Tiere), die in ihrem tierischen Leben so viel Gutes getan haben, dass sie nun, nach ihrer Wiedegeburt es mal als Mensch versuchen dürfen? Wie wird festgelegt, welche Tat welche Stufe der Wiedergeburt hervorbringt. Und wenn man nur als menschliche Seele immer wieder als Mensch einen neuen Versuch bekommt, bis man alles, was man erleben kann auch durchlebt hat, so scheint es mir, dass ich ein Stadium erreicht habe, in dem es für mich nicht mehr viel herauszuholen gibt. Freunde von mir, die so etwas in Erwägung ziehen, behaupten jedenfalls, ich könnte eine seeehr alte Seele sein. Nun denn, dann könnte ja tatsächlich für mich (bald) der Punkt gekommen sein, nach dem ich ins Nirwana entfleuchen darf. Und dann wären wir wieder am Anfang dieser Antwort: Nach meinem Tod kommt das Nichts!

LG von der Waterkant.

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Kommentar von Bevarian
10.07.2016, 14:53

;)))

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Mit dem erlöschen der Gehirnaktivität ist der Mensch endgültig verschwunden. Unser Verstand, unsere Emotionen, unsere Erinnerungen, schlicht alles was uns zu uns macht ist das Resultat von biochemischen Realtionen an und in den Neuronen unseres Gehirns und somit untrennbar an die Funktion unseres Gehirns geknüpft. 

Danach kommt was davor war: Nichts. 

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Ich glaube an Wiedergeburt. Und ich habe auch schon mehrere meiner vergangenen Leben gesehen. Eines davon war besonders interessant, und zwar deshalb, weil ich davor immer Todesangst - nicht übertrieben - hatte, wenn mir jemand Blut abgenommen hat. 

Aber nachdem ich gesehen hatte, was mir damals passiert ist, konnte ich dabei zusehen. Und so ist es bis heute geblieben. 

Begeistert bin ich von der Sache immer noch nicht - aber das liegt mehr daran, dass Blut immer morgens abgenommen werden muss, und das nicht meinem Tagesrhythmus entspricht. 

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Ich glaube, das das Leben eines Menschen mit dem Tod endgültig endet. Da passiert gar nichts mehr. Der Körper verfault dann im Grab und die Seele und die Gedanken und Gefühle gibt es nicht mehr.

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Hallo erik0223,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

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Ich denke zu dem Thema, was ich persönlich glaube, nämlich, dass ich, wenn ich sterbe, in einem ewigen Dasein wie aus einem Traum aufwache und irgendwann in Form einer Teilnahme an einem weiteren (kollektiven) Traum ein weiteres Leben durchlebe, welches relativ zu meinem gegenwärtigen in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft spielen kann, ja sogar eine alternative Variante meines jetzigen Lebens sein kann. Und ich glaube das, weil ich mich daran zu erinnern glaube, derartiges schon erlebt zu haben. 

Mit der Religion, der ich angehöre, hat dies nur gemeinsam, dass man in dieser auch an ein ewiges Dasein, sogar an ein Vorherdasein in dieser ewigen Existenz glaubt, aber nicht an Wiedergeburt oder so.

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Gar nichts kommt nach dem Tod. Das Bewusstsein stirbt mir dem Ende der Gehirnaktivität und das war's dann mit dem Individuum für immer.

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Kommentar von MarkusKapunkt
10.07.2016, 12:45

Ich wünsche dir so sehr, dass du dich irrst.

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Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Du kannst im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.
Wenn Du weitere Argumente haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente.

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Ich glaube, Sterben ist wie Einschlafen, nur dass man nicht träumt und nicht wieder aufwacht.

Die Wiedergeburt als anderes Lebewesen ist vielleicht Wunschdenken. Logisch ist das für mich nicht. Manche Menschen hoffen auf ein besseres Leben nach der Wiedergeburt. Doch wenn es die Wiedergeburt geben sollte, kann man auch ein schlechteres Leben erwischen.

Himmel und Hölle als Aufenthaltsorte nach dem Tod sind Erfindungen, um die Menschen dazu zu bringen, nur Gutes zu tun und Böses zu unterlassen.

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Kommentar von MarkusKapunkt
10.07.2016, 11:47

... Und natürlich dazu, die Gläubigen zu manipulieren und zu kontrollieren. Ohne Hölle bräuchte man ja keine Angst vor den Konsequenzen zu haben, wenn man einem Glaubenslehrer einmal widerspricht, wenn er Dünnpfiff labert.

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Ich weiß es nicht.
Aber da ich an Gott glaube, glaube ich an die Auferstehung.

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Ich denke, da passiert eher nix mehr :( Irgendwie ne komische Vorstellung. Habe Angst vor dem Tod...

Dann wiederum versuche ich positiv zu denken. Ich denke dann an die Regenbogenbrücke, wo ich hoffentlich hinkomme und all meine Sternenkatzen mich freudig begrüßen :) Aber so richtig glaube ich nicht dran :(

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Kommentar von Bevarian
10.07.2016, 15:05

Habe Angst vor dem Tod...

Frei nach Woody-Allen: Vor dem Tod hab' ich keine Angst - nur vor dem Sterben einen Riesenbammel!

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Ich glaube das ich dann vor Gott stehe und Rechenschaft ablegen muss. Den Gott macht jeden frei

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Kommentar von DedeM
10.07.2016, 15:19

Moin,

ähhh, "frei" im Sinne von "nackig"??

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Kommentar von HappyGamer2207
11.07.2016, 11:01

Jeden frei von Sünde

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Ich denke, dass die eigene Existenz auf der bewussten Ebene endet. Man ist sich gar nicht im Klaren darüber, dass man tot ist, es kommt einem so vor, als würde man tief und fest schlafen, aber so, dass alle Sinne ausgeknipst sind. Es wird sich wahrscheinlich so anfühlen, wie zu der Zeit, bevor man geboren wurde: keine Erinnerungen, kein Bewusstsein, kein Empfinden.

Trotzdem hört man nicht auf, in dieser Welr zu existieren, denn man lebt in den Herzen der Menschen und ihren Erinnerungen weiter. Ich halte es sogar für möglich, dass man nach dem Tod auf das Unterbewusstsein seiner Angehörigen oder sogar fremder Menschen einwirken kann, sie in ihren Träumen besuchen kann, ihre Instinkte vor Gefahren warnen kann und sie irgendwann, wenn auch sie sterben werden, begrüßen kann. Auch wenn das natürlich ohne aktive Einflussnahme geschieht, weil man ja tot ist, kann es durchaus sein, dass ein Teil der Seele in unseren Mitmenschen wirkt. Das ist wahrscheinlich die Erklärung für alles, was in nahezu allen Religionen als Glaube an Engel und Schutzgeister vorkommt. Und ich glaube nicht, dass all diese Erlebnisse und Begegnungen, die so viele von uns schon einmal hatten, nur der eigenen Einbildung geschuldet sind. Da ist mit Sicherheit irgendwo noch etwas mehr.

Aber es kann durchaus auch eine negative Form des nachweltlichen Daseins geben. Jemand, der verbittert und einsam stirbt und nichts als Hass in dieser Welt zurücklässt, oder jemand, der auf besonders grausame Weise oder durch einen ungerechten Tod aus dieser Welt scheidet, bleibt als negatives Gefühl, das sogar spürbare Angst und Kälte auslösen kann, bei seinen Mitmenschen präsent. 

An eine Hölle glaube ich nicht.

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Kommentar von Ju202
10.07.2016, 12:07

Was deinen ersten Absatz angeht, muss ich dir in zwei Punkten widersprechen.

1. Wenn alle Sinne ausgeknipst sind, fühlt man nichts. Der Ausdruck "es kommt einem so vor" beschreibt aber ein Gefühl.

2. Ich bin mir sicher, dass man auch vor der Geburt Gefühle und damit ein Bewusstsein hat. In dem Maße, in dem das Gehirn wächst, wächst auch das Bewusstsein.

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Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen, dessen Sünden von Jesus Blut weggewaschen wurden, weil Jesus der einzige sündenlose Mensch war, errettet sind und in den Himmel kommen.
Die Anderen in die Hölle. Nicht als Bestrafung Gottes, sondern einfach deshalb, weil sie ihre Sünde dann selbst tragen müssen weil sie sich nicht dafür entschieden haben, dass Jesus ihre Sünde trägt.

Schau doch einfach mal im Internet nach Nahtoderfahrungen, die sind vom Aufbau her alle sehr gleich und können dir damit eine sehr gute Struktur geben, was nach dem Tod passiert.

LG :)

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Da ich religiös bin (bin Moslem). Glaube ich an ein Leben nach dem Tod, also Himmel und Hölle.

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Ich, als gläubiger Christ, bin überzeugt, dass es ein so unerklärliches wie wunderbares Leben nach dem Tod gibt.

Schöne Grüße!

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Man verfault und verwest, sofern man nicht verbrannt wurde, Das war es dann.

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Kommentar von Bevarian
10.07.2016, 15:00

Man kann aber auch noch auf einen Tiger, Bären oder Hai treffen...    ;)))

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