Nach dem Tod ist es wie vor der Geburt und es gibt keinen Gott, was meint ihr?

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10 Antworten

Suche doch mal im Internet nach verschiedenen Standpunkten. Es gibt z.B. Reinkarantions-Seiten/ Foren oder Trauerforen, in denen Hinterbliebene oft von "Zeichen" ihrer verstorbenen Angehörigen oder Freunde berichten. Einige Wissenschaftler äußern sich auch dazu, Stichwort "Quantenphysik/ Reinkarnation" oder "Nahtoderlebnis".

Am Schluss muss jeder für sich selbst entscheiden, was er glauben will und das wird sich im Laufe des Lebens bei den meisten noch ändern. Es gibt Menschen, die glauben, dass ihre verstorbenen Angehörigen im Himmel sind, andere, die glauben, dass sie wiedergeboren werden, andere, die glauben, dass sie bei ihnen sind/ über sie wachen, wieder andere, die glauben, dass sie "schlafen, bis Gott sie wieder erweckt" usw. Solange dieser Glauben den einzelnen Menschen hilft, ist er gut. Was letztlich "richtig" ist, kann heute keiner mit Sicherheit sagen.  Vieles spricht auch dafür, dass "man" einfach nichts mehr fühlt/ weiß/ wahrnimmt, wenn man tot ist. Nur ist diese Vorstellung nicht sehr tröstlich für viele Hinterbliebene. 

Man sollte daher keine Scheu haben, der Vorstellung nachzuhängen, die am tröstlichsten ist, auch wenn sich diese Vorstellung mit der Zeit (immer wieder) ändert.

Das "nach dem Tod" kann keinesfalls dasselbe wie "vor der Geburt" sein. Immerhin hast Du zwischenzeitlich existiert (was Du vor deiner Zeugung noch nicht konntest...) und die Welt verändert. Wenn auch nur geringfügig... Auf jedenfall hattest Du einen gewissen Einfluß. Du hast also Spuren hinterlassen. Unleugbare... Oft auch unwiderrufliche.

Und in den Erinnerungen Deiner Nachfahren lebst Du fort... Es gibt also ganz sicher eine Form des Lebens nach dem Tod. Ist halt nur keine sonderlich aktive... ;)

Und ob es Gott gibt wird jeder erst dann erfahren, sobald er vor ihm steht, um Rechenschaft über sein mehr oder weniger gottgefälliges Leben abzugeben.

Mir persönlich gefällt der Gedanke nicht sonderlich, dann sagen zu müssen, ich hätte mich gegen ihn aufgelehnt... ;)

warehouse14

Ich bin Christ und habe gerade deshalb überhaupt keine Angst vor dem Tod. Wenn man an Gottes Verheißungen glaubt, ist man davon überzeugt, dass das Leben nach dem Tod unendlich schön werden wird. Es gibt nichts in dieser Welt was damit auch nur annähernd vergleichbar wäre. Nach dem Tod fängt bei Gott im ewigen Leben das eigentliche Leben erst so richtig an. Darauf freue ich mich schon sehr!

Als Paulus in Rom im Gefängnis saß, schrieb er an die Gemeinde in Philippi: "Am liebsten würde ich das irdische Leben hinter mir lassen und bei Christus sein; das wäre bei weitem das Beste. Doch ihr braucht mich noch, und deshalb –davon bin ich überzeugt– ist es wichtiger, dass ich weiterhin hier auf der Erde bleibe" (Philipper 1,24.25).

Das sind 2 Fragen.

1. Nach dem Tod ist es wie vor der Geburt.

Es gibt verschiedene Glaubenssysteme. Ein christlicher oder muslimischer Glaube müsste das verneinen, da die Frage vor der Geburt nicht wirklich gestellt wird und nach dem Tod das Paradies winkt.

Somit bist Du z.B. bei den Hindus und Buddhisten, die an Wiedergeburt glauben. Und hier, im Buddhismus, findest Du den Begriff "Bardo", der genau den Zustand beschreibt, von dem Du sprichst. Das ist dennoch ein, wenn Du willst, hochkomplexer Vorgang, der in verschiedenen Phasen abläuft und nicht einfach mit Leben-an, Tod-aus beschrieben werden kann.

2. Gibt es einen Gott?

Einen Gott gib es bei Monotheisten, auch hier wieder Muslime und Christen, aber auch Juden. So fremd sind diese sich also gar nicht.

Einen in einem Leben nicht zu überschauenden Götterpantheon bieten wieder die Asiaten. Hier hat es aber eine andere Qualität. Du kannst jeden Gott z.B. mit einer Qualität der Schöpfung Deines Geistes identifizieren. Und indem Du dem Gott seinen Treueschwur abringst, erlangst Du Herrschaft über Deinen Geist, und am Ende gibt es keinen Gott.

Marcel, ich kann dir nur sagen was die Bibel darüber berichtet und woran ich glaube.

Vor der Empfängnis/Geburt gab es dich noch nicht, nur die Materialien, bevor sie  genutzt wurden.

Da wir zum Tod von Gott verurteilt wurden, sterben wir = der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod = Römer 6:23;  im Vers 7 des selben Kapitels steht aber, dass wir aber mit dem Tod für unsere Sünden bezahlt haben. Deshalb muß das Jüngste Gericht auch zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden. Denn vorher soll ja die Auferstehung hier auf der Erde stattfinden, eine Auferstehung der Gerechten und Ungerechten. (Joh. 5:28)

Diese Auferstehung kann aber nicht zum jetzigen Zeitpunkt stattfinden, sondern erst dann, wenn unsere Erde wieder durch Jesus Christus zu einem Paradies gemacht wurde. Jesus sagte ja zu dem einen Verbrecher an seiner Seite: "Ich sage dir heute, du wirst mit mir im Paradies sein".

Die Zeit, in der Jesus Christus als König hier auf der Erde herrschen wird, sind 1000 Jahre. In dieser Zeit können die Auferstandenen sich entscheiden, was sie wollen - ewig unter Gottes Herrschaft leben, oder lieber nicht. Das wäre dann der zweite Tod (Off. 20:6), eine Nicht-Existenz, ohne Bewußtsein.

Einige glauben, dass sie nach dem Tod in den Himmel kommen. Das sind aber nur wenige, wenn du Off. 20:6 liest.  Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Im vorangegangen Vers heißt es, dass die Toten erst am Ende der tausend Jahre zum Leben kommen. Wie kann das sein, wenn sie doch in dieser Zeitspanne auferweckt wurden? Es sind aber auch die Ungerechten dabei, die in der Zeit "die von Gott Belehrten" sein werden. (Jesaja 54:3)  Alle
deine Bewohner werden meinen Willen kennen, ich selbst habe sie
gelehrt, und sie werden in Glück und ungestörtem Frieden leben. 
In dem Sinne sind wir in den 1000 Jahren noch dem zweiten Tod unterworfen.* Erst am Ende dieser Zeitspanne wird der Tod in den Feuersee (ewige Vernichtung) geworfen.

*Hierzu wäre auch Offenbarung 21:8 interessant zu lesen. Das zeigt, dass durchaus nicht alle unter Gottes Regierung leben wollen, obwohl sie gesehen haben, dass sie auferstanden sind von den Toten.

Das alles kannst du jetzt vom Tisch fegen und sagen: "Es gibt keinen Gott". Gut, das ist deine persönliche Entscheidung. Du hast, wie jeder andere, die Wahl: Ewiges Leben oder Nichtexistenz.


"Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war." Psalm 140,16

Jedes Leben wird von Gott bestimmt.

Gott ist ewig.

Ja, deiner meinung, ABER: ich finde es kännte alles geben, auch gott, die chance is blos extrem gering...des weiteren sollte man nicht an einer idee kleben bleiben, statt den christen-gott könnte es auch das fliegende spaghettimonster geben :D

Du glaubst an ein fliegendes Spaghetti Monster Aber nicht an Gott?

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@xSchneefuchs

nein. ich glaube an beides nicht. ich sage blos, dass die chance auf die existanz von gott die gleiche ist wie die für die existenz des spaghettimonsters.

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Nein eigentlich nicht,denn wie kommt ein Fliegendes Spaghetti Monster auf die Idee einen Menschen zu formen und nicht lebende Spagetti da ist ja komisch dann essen wir ja Tag für Tag seine Kinder

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Werden wir dann ja sehen.

Oder wir werden uns einfach nicht mehr erinnern das wir hier ein Leben hatten. Vielleicht können wir uns einfach nicht mehr erinnern was vor unserem Leben war.

Das kann dir wohl neimand genau sagen.

Es hat jeder seine eigene Meinung was passieren wird.

Manche glauben an ein Leben nach dem Tod, andere an Reinkarnation, wieder andere denken nach dem Tod ist schluss.

Glaub was du willst irgendwann ist es unausweichlich für jeden soweit^^, dann wird es jeder für sich erfahren

Jeder erfährt es selber und weiß es dann wohl auch wie man stirbt aber das doofe ist ja man kann dann nicht mehr zu den lebenden sagen WIE man stirbt weil es zu spät ist.

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