Nach dem Tod Hölle oder Paradies?

25 Antworten

Hallo babygirl,

in den meisten Religionen gibt es die Vorstellung von einem Jenseits, d.h. ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form. Oft wird in dieser Verbindung von einer unsterblichen Seele gesprochen, die den Tod des Körpers überdauert und an irgendeinem Ort (Himmel oder Hölle) weiterlebt. Ist diese Vorstellung jedoch zutreffend? Wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen:

"Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10, NW 2013).

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz (somit wird auch niemand nach dem Tod durch ein Höllenfeuer bestraft). Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben.

Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird:

"Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

LG Philipp

Ich glaube nicht an eine Hölle, da ich davon ausgehe, dass ein Ort, wie die Hölle, physikalisch nicht existieren kann.

Nahtoderlebnisse finde ich interessant, gehe aber davon aus, dass man die meisten von ihnen medizinisch erklären kann. Ein kleiner, aber interessanter Rest mag bleiben und da kann man natürlich seiner Phantasie freien Lauf lassen. Eine weitergehende Forschung in diese Richtung halte ich für angebracht. Sie sollte allerdings ergebnisoffen sein.

Am wahrscheinlichsten erscheint mir die Ansicht, dass nach dem Tod der gleiche Zustand sein wird, wie vor dem Leben.

hm....also soweit mir bekannt:

Waren diejenigen Menschen, die von "Nahtod-Erlebnissen" berichten NICHT: Hirntod

Es ist sicherlich faszinierend, was Herztote berichten...und was sie alles gesehen/erlebt haben...

Allerdings sollte man EINES nicht außer Acht lassen...DAS GEHIRN war noch nicht vom Sauerstoffmangel betroffen..und hat sich deswegen zu zersetzen begonnen...

anderes Beispiel:

Du ahnst gar nicht, WELCHE "Erlebnisse und Gedanken" ich habe...wenn ich nachts bei sanfter Musik einschlafe...( manchmal vergesse ich auch youtube auszuschalten...und es vermischt sich...WAS ich dann dort wohl doch noch höre/wahrnehme....

Ein "gar schreckliches Beispiel" ist:

ich pennte ein, youtube lief fortlaufend...und irgendwann --Stunden später---lief wohl etwas über "Satan"....

Dummerweise wehte dann auch noch irgendwann ein kühler Windhauch durch mein Zimmer...und ich schreckte herzrasend hoch....und musste mich erst orientieren...wer ich bin, wo ich bin...

Frag mich nicht, aber im ersten Moment hätte ich schwören können, dass "Satan" in Gestalt eines kühlen Nebels neben meinem Bett stand...und mir "Dinge" einflüstern wollte...

Der Freund meines Vaters hatte mal eine echte Nahtoderfahrung, als er mal klinisch tot war. Die Ärzte konnten ihn aber wieder zurückholen und einige Zeit später erzählte er uns von seiner Nahtoderfahrung. Er sagt, er sah einen Tunnel und ein Licht am Ende des Tunnels. Er kam dem Licht immer näher. Er sagte, wenn er in dieses Licht gegangen wäre, wäre er ganz tot und könnte nicht mehr zurückkommen.

Meine Freundin hatte auch eine Nahtoderfahrung. Sie litt an Epilepsie und nach ihrem Anfall sagte sie, hätte sie sich selbst auf dem Boden liegen sehen. Mittlerweile lebt meine Freundin aber leider nicht mehr. Sie starb im Januar 2018, also letztes Jahr mit noch nicht einmal 30 Jahren an einem Krampfanfall. Sie war gerade mal so alt wie ich. Nun ist sie wirklich ins Licht gegangen.

Ein Klassenkamerad von mir, der an Diabetes leidet, erzählte uns auch einmal, dass er sich selber liegen sah, als er tief bewusstlos war, wegen Unterzuckerung.

Ich glaube daran, dass es für manche Menschen nach dem Tod in die Hölle geht und für manche in den Himmel/ins Paradies. Ich habe auch schon mehrmals das Licht gesehen, als Gott mich gerettet, bewahrt und gewarnt hat, aber Gott hat mich immer wieder zurückgeschickt, da meine Zeit noch nicht gekommen ist. Gott will, dass ich lebe. Als ich aber mal so kurz davor war, dem Teufel zu dienen, hat Gott mir die Konsequenzen gezeigt und mir die Hölle aus der Ferne gezeigt.

Gott sagte, ich würde in die Hölle kommen, wenn ich Selbstmord begehen würde oder dem Teufel dienen würde. Ich wollte mal Selbstmord begehen, weil ich mit dem Tod meiner Freundin nicht zurecht kam. Ich sah den Himmel vor mir und die Hölle unter mir und als ich zur Hölle sah, spürte ich diese negativen Emotionen wie Angst, Trauer, Leid, Schmerz, Verzweiflung, Gefühllosigkeit, Leere, Dunkelheit, Einsamkeit und so weiter und allein diese Gefühle haben mir schon gereicht. In die Hölle will ich ganz sicher nicht. Gott ist gnädig. Seit Gottes Warnung versuche ich mein Leben weiterzuleben, auch wenn es nicht immer einfach ist.

Aber ich lebe weiter. Egal, wie tief ich auch falle. Ich stehe immer wieder auf und gebe mein Bestes und versuche das Beste aus meinem Leben zu machen. Würde ich dem Teufel dienen, würde ich in die Hölle kommen und Gott verlieren und das möchte ich nicht, denn Gott mir die Liebe, Wärme, Zuneigung und Geborgenheit, die ich brauche. Aber er gibt mir auch Sicherheit und er strahlt so viel Ruhe und Frieden. Wenn ich dem Teufel dienen würde oder Selbstmord begehen würde, würde ich in die Hölle kommen, Gott verlieren und all diese schönen Emotionen nicht mehr spüren und wenn ich dies alles nicht mehr spüren würde, würde ich es vermissen und etwas zu vermissen wäre schrecklich.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

sehr schön geschrieben

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Wie die sogenannten Nahtoderfahrungen zustandekommen, ist hinlänglich medizinisch geklärt. Wenn du dich danach natürlich nur auf (Pseudo)esoterischen Seiten erkundigst, kommen fast nur Kommentare über Himmel und Hölle.

Ich halte mich da an Fakten und bin ziemlich überzeugt, dass der Tod einer tiefen Bewusstlosigkeit gleicht, aus der man eben nicht wieder aufwacht. Nicht umsonst nennen die Franzosen den Schlaf ja auch "La petite mort (der kleine Tod)".

"hinlänglich medizinisch geklärt"

Denkst du dabei an das Buch
"Endloses Bewusstsein - Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung"
des Arztes Uni-Prof. Pim van Lommel?

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@Rudolf36

Nein, das Buch kannte ich bislang nicht. Ich stütze mich eher auf die allgemeinen Erkenntnisse betreffs bspw. Halluzinationen aufgrund Sauerstoffmangels etc.

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