Nach dem Cannabis Konsum andauernd Horror-trips, warum?

17 Antworten

Von Berufs wegen hatte ich Zugriff auf Erhebungen von Kollegen, die - zusammengenommen mit meinen eigenen Erfahrungen mit meinen Patienten - eindeutig aufzeigen, dass sich der REGELMÄSSIGE Konsum von THC - insbesondere wenn schon in der Jugend begonnen - schon nach wenigen Jahren DEUTLICH negativ auf die cerebralen Leistungen des Konsumenten auswirkt.

Leider ist es den wenigsten Konsumenten möglich, diesen kognitiven Zerfall selbst wahrzunehmen, aber manchmal bekommt man doch Äusserungen von Mitzwanzigern zu hören, die man sonst eher von Greisen erwartet. Auch privat kenne ich ein paar Dauerkonsumenten, die das Zeug jetzt schon 30 Jahre oder länger nehmen und erkennbar und massiv abgebaut haben, was sie mit ihrem Alter von ca. 50 nicht rechtfertigen können.

Wenn dann noch dazukommt, dass man - ganz individuell - das Zeug psychisch-emotional nicht verträgt, wäre es doch Wahnsinn, am weiteren Konsum festzuhalten.

Wenn Du entspannen möchtest, dann lerne Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Selbsthypnose. Alles gänzlich ohne ungesunde Nebenwirkungen und insbesondere bezüglich Selbsthypnose auch viel geiler, weil man sich damit auch noch positive Wirksuggestionen geben kann. Allerdings auch nur dann, wenn man das bei einem Hypnosetherapeuten erlernt.

Wenn es Dir beim THC-Konsum noch um etwas anderes geht, dann her mit dem Grund!

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Um es nochmal ganz klar zu sagen: Wenn Du davon Horrortrips bekommst, liegt bei Dir womöglich eine Disposition für schwerwiegende psychische Störungen vor.

Das heisst, dass Du diese Störung womöglich niemals bekommst, wenn Du das Zeug weglässt und auch keine anderen Rauschmittel nimmst und auch darüber hinaus verantwortlich und pfleglich mit Deiner Psyche umgehst, z.B. indem Du auf gewisse Filme verzichtest und immer ein besonderes Augenmerk darauf hast, wie es Dir psychisch-emotional geht und Dir ggfls. lieber zu früh als zu spät professionelle Unterstützung holst.

Das heisst aber auch, dass Du eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit hast als andere, wenn Du am Konsum festhältst. Imho solltest Du diese Horrortrips als LETZTES ALARMSIGNAL Deiner Psyche deuten und dieses bitte unbedingt beherzigen.

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jetz hab ich angst bekommen auf den trips hängenzubleiben

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@Ester722

Sehr gut. Denn diese Angst ist berechtigt. Man nennt das dann nur nicht mehr Trip.

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Okay also erstmal nennt man dasnicht trip weil der konsum von cannabis nichts mit einem Trip zu tun hat.

Ein Trip tritt eher bei Pilzen, LSD etc. auf.

Hoffentlich hast du selbst gemerkt das der Drogen konsum auf dich nicht so gut wirkt. Hör sofort auf zu konsumieren und suche einen Psychater auf.

Auf mich klingt deine schreibweiße wie der schleichende beginn einer shizophrenie.
Das ist zwar extrem selten und die warscheinlichkeit daran zu erkranken liegt in der allgemeinbevölkerung bei 0,67%

Aber die Prozentzahl kann sich auch höher belaufen wenn es bspw. schon vorerkrankungen in der Familie gab.

Bei erkrankung eines Elternteils würde die warscheinlichkeit schon bei 30% auf eine erkrankung liegen.

Natürlich kann ich mich auch Irren solche Ferndiagnosen sind überhaupt nicht sicher.

Aber zu deiner eigenen sicherheit empfehle ich dir so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen.

Assalamu alaykum

Cannabis verstärkt deine Gefühle und kann verborgene ängste real erscheinen lassen... Als Anfänger darf man wirklich nur minimale Dosen nehmen... Aber wenn du es nicht Verträgst solltest du gar nicht konsumieren! Nicht jede Psyche kommt mit psychoaktive Substanzen klar!

Du solltest dir keine Tips suchen wie du dir das rein würgen kannst damit du es Verträgst sondern es sein lassen! THC aktiviert nunmal dein Unterbewusstsein da kannst du nichts ändern! Wenn du ein allgemein ängstlicher Mensch bist, ist THC pures Gift für deine Psyche!

Wenn du Entspannung willst, dann greif zu CBD das entspannt... THC entspannt nicht wie du merkst ;)

CBD hat keinerlei psychoaktive Eigenschaften macht also nicht High und ist somit sogar halal! CBD hat antipsychotische Eigenschaften und würde dir einen vorhandenen Rausch sogar dämpfen.. Es beruhigt und lässt dich nicht nur entspannen, sondern ganz nebenbei auch viel besser schlafen... Neben zahlreichen weitere positive gesundheitliche Eigenschaften kannst du das relativ bedenkenlos nehmen

40-50mg CBD über den Tag sollte ausreichen zur Entspannung und gegen ängste :) - aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es nach 2-3 Tage Einnahme bereits eine ordentliche Wirkung aufweist aber auch beim ersten Tag merkt man schon eine deutliche innerliche ruhe (kann aber auch sein da ich im allg viel Erfahrung mit cannabis habe... Mein Körper kennt den Stoff bereits)

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Was redest du? Du kannst doch als Muslim anderen nicht Rauschmittel empfehlen und tun, als, wären die harmlos...

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@Germaghribiya

Ich bin kein Muslim daher kann ich nicht sagen wie ein Muslim in seinem Glauben handeln sollte, allerdings sehe ich CBD nicht als Rauschmittel ich würde dieses Cannabinoid ehr mit Nikotin vergleichen da kein "Rausch" entsteht. Das Risiko von CBD abhängig zu werden ist um ein vielfaches geringer als bei Nikotin. Allerdings sollte man Bedenken das CBD zwar nicht illegal aber trotzdem nicht zum Konsum zugelassen ist, dies ist in meiner persönlichen Meinung nach quatsch und daher kann es auch passieren das man an verunreinigtes CBD kommt.

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@Germaghribiya

Tu ich doch gar nicht 🤦🏻‍♀️ ich sagte lass das THC sein

CBD ist eher ein antirauschmittel das holt einen vom Rausch runter es hat keinerlei berauschende Eigenschaften

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@niightmaster

Nikotin bewirkt das ausschütten von berauschende Hormone es wirkt also stärker berauschend als CBD ^^

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Bezüglich THC unterschreibe ich das.

Bezüglich CBD gebe ich zu bedenken, dass das noch wenig erforscht ist und die Folgen einer regelmäßigen Einnahme, wie sie hier mutmaßlich gegeben wäre, nicht absehbar sind.

Wieso muss man sich überhaupt etwas reinpfeifen? Ist die Welt so schrecklich, wenn man sie mit klarem Kopf erlebt?

Und wer zum Entspannen glaubt ein Mittelchen zu brauchen, der sollte dringend zumindest mal zum Arzt gehen, besser zum Psychotherapeuten.

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ah, hat noch jemand den Tipp mit dem CBD gegeben. 😀

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Realitätsverlust (In mir gefangen) nach Cannabis - Konsum

Hey,

ich bin 16 Jahre alt und habe letztes Jahr viel Cannabis konsumiert. Aufgehört habe ich damit bei einem von vielen Malen, als ich einen Horror-Trip hatte, also Panikattacken, in meinem Film gefangen, völligen Realitätsverlust, Kontrollverlust, Herzrasen, Kribbelanfälle etc. Einfach das Gefühl ich würde sterben... Nach ca. einer Stunde legte sich das Gefühl, ich kam völlig groggy nach Hause und schlief sofort ein. Am nächsten morgen war alles wieder in Ordnung.

Heute vor 2 Monaten nun habe ich nochmals Cannabis konsumiert. Ich liebte das positive Gefühl, high zu sein einfach und dachte, dass es damals einfach mit irgendetwas gestreckt gewesen sein könnte.

Es spielte sich jedoch zu meinem Bedauern das gleiche Szenario durch, wie das letzte Mal... Mit dem Unterschied, dass ich nach den Panikattacken wahnsinnig positiv wieder high war, jedoch völlig in meinem Film gefangen war (= Realitätsverlust).

Ich ging schlafen und am nächsten Tag war es einfach nicht weg... bis heute nicht. Zwar nicht so stark wie auf dem Trip aber es war da.

Seit 2 Monaten nun bin ich in mir gefangen, habe absoluten Realitätsverlust. Ab und zu kommen noch Panikattacken hoch... Wenn ich mich jedoch zusammenreiße und einfach denke alles geht wieder weg, kann ich normal leben und feiern etc. Das Gefühl aber ist immer da, es ist nie weg.

Ich bin nun auch beim Psychiater uhnd bekomme ein Neuroleptikum namens "Seroquel" (150 mg momentan), welches gleichzeitig auch Angstdämpfend wirken soll; denn mein Arzt geht davon aus, dass alles aus der Angst resultiert und darauf quasi das Gefühl aufbaut. Ich jedoch meine, dass ich dieses Gefühl habe, weil sich wegen des THC's oder sonstiges Anderem im Gras etwas dauerfhaft in meinem Gehirn verstellt hat; jedenfalls sich die Angst aus meinem Gefühl ergibt.

Das meint der Arzt nicht, der es grundsätzlich natürlich besser wissen müsste.

Ich selbst jedoch hatte nie mit irgendetwas Probleme, nie Angst oder Depression, bin völlig in der Gesellschaft integriert, habe viele Freunde, mein Leben lief einfach super und perfekt...

Was kann ich tun? Hat jemand etwas ähnliches erlebt?

Ich bitte Alle um mir helfende Antworten

[...]

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