Nach dem Abi Jura/Rechtswissenschaften studieren?

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5 Antworten

Hallo :) 

Ich würde sagen, Noten sagen nicht alles aus, nein. Aber ich selber hatte ein Abi von 1.4. Und ich finde das Studium schwer. Es benötigt nicht nur auswendig lernen. Viel ja, aber auch sich hinsetzten, das Lehrbuch lesen, sich Zusammenfassungen schreiben usw. Ein wenig habe ich meine Eindrücke in meinem Blog festgehalten, wenn du es lesen möchtest. 

http://juraonlinereallife.blogspot.de 

Vielleicht gibt es an einer Uni in deine Nähe auch ein Schnupperstudium oder die Möglichkeit, sich mal eine Vorlesung anzuhören? 

Wenn dich das Thema interessiert würde ich sagen, go for it. Wenn es dann nichts für dich ist, kannst du immer noch nach 1-2 Semester Wechseln, das ist ja auch keine Schande. Hauptsache du brennst für das, was du studierst. Aber Jura ist ganz anders als alle Schulfächer, von daher würde ich es nicht für dich ausschließen. 

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Du kannst auch eine Ausbildung in der Verwaltung machen oder Öffentliche Verwaltung studieren, wenn du dich für das Thema Jura interssierst. Dort lernst du auch viele Rechtsgebiete kennen.

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Kommentar von Ugnip
25.07.2016, 10:06

Nach meiner Einschätzung kommt man da mit dem Durchschnitt leider nicht ran...

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also bei uns im Studiengang waren auch welche mit dreier schnitt, aber es muss dir halt gefallen und dich interessieren, ist halt wirklich "trocken"

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Kommentar von fuchsus
02.01.2016, 22:11

"Wenn Jura trocken ist, was ist dann nass?"

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Kommentar von missott
02.01.2016, 23:32

ich meine damit, dass es eventuell langweilig wird.. es ist halt ein Lesestudium.. man muss wirklich Spaß daran haben von Morgens bis Abends in der Bibliothek zu sitzen und z.T. komplizierte Texte zu lesen und zu verstehen, das kann nach einigen Stunden sehr eintönig werden, man muss an Büchern wirklich Spaß haben und daran, sich in Dinge zu "verbeissen"

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Wenn Du gut auswendig lernen kannst, wieso hast Du dann so schlechte Schulnoten ? Mit Auswendiglernen kommt man in der Schule am weitesten. In Jura nicht nur. Du solltest Dir vor einer Studienwahl auch über Deinen späteren Berufswunsch Klarheit verschaffen. In Deinem Fall prognostiziere ich mal, dass es weder für den Staatsdienst noch für eine Großkanzlei reicht (wo außerdem "1a"-Fremdsprachenkenntnisse vorausgesetzt werden). Und da Du offenbar auch keinen Papa oder Onkel mit ner gut gehenden Kanzlei hast, dann kannste Dich schonmal drauf einrichten nach Deinem Referendariat beim Jobcenter zu melden und Hartz4 zu beantragen. (Es gibt viele Anwälte, die nebenbei Hartz4 bekommen)

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Wenn es dich sehr interessiert, dann kann man das natürlich in Erwägung ziehen. Du kannst auch mal ein Praktikum machen oder dir eine Vorlesung anhören, dann kannst du nochmal sehen ob es wirklich etwas für dich ist.
Allerdings gibt es ja immer Zulassungsbeschränkungen, d.h. wenn du dich nicht bei einer privaten Uni oder so bewirbst musst du schauen ob du mit deinem NC in den Studiengang reinkommst.
Ich wünsche dir viel Erfolg.

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Kommentar von Gehirnzellen
02.01.2016, 14:32

Nein, es gibt nicht immer Zulassungsbeschränkungen. An manchen Universitäten hat Rechtswissenschaft gar keinen NC oder eben einen der nicht besonders hoch liegt.

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