Nach dem Abi jobben. Schlecht im Lebenslauf?

6 Antworten

Gehe offen damit um und sage, warum du lieber erst ein Jahr arbeiten wolltest, statt studieren. Und nenne es nicht "Selbstfindungsphase" oder so.

In der Regel wird es gerne gesehen, wenn ein Bewerber nicht allein die Schulwelt kennt, sondern schon weiß was Arbeit bedeutet.

Deine Frage ist ungenau!
Was genau meinst du denn?

Niemand kann direkt nach dem Abi mit dem Studieren anfangen, weil das Wintersemester erst im Oktober beginnt. Also eine Pause von mehreren Monaten besteht immer, für alle Abiturienten.

Oder meinst du, erst im darauf folgenden Jahr mit dem Studium anfangen? (Steht so nicht in deiner Frage)
Also über ein Jahr lang ZIELLOS jobben?
Welchen Sinn sollte das machen? Brauchst du Wartesemester, weil dein Abischnitt nicht gut genug ist?
Dann wären Praktika oder eine Ausbildung in der Fachrichtung sinnvoller.

Andernfalls ist es doch viel sinnvoller, gleich mit dem Studium anzufangen und ein Jahr früher ins richtige Berufsleben mit Akademiker-Gehalt einzusteigen, anstatt über ein Jahr mit Mindestlohn zu verplempern.

Wie auch immer:
Ob dein Lebenslauf ganz akribisch analysiert wird bei Bewerbungen, das hängt natürlich auch davon ab, was du studieren willst, wie gesucht die entsprechenden Absolventen am Arbeitsmarkt sind und wie deine Noten und sonstige Qualifikationen sind.

Z.B. mit gut abgeschlossenem Informatikstudium wirst du überall genommen, egal ob da eine Lücke in deinem Lebenslauf ist ;-)
Bei den Studiengängen, wo wenig Bedarf besteht und wo sich auf jede einzelne Stelle hunderte Absolventen bewerben, da kommt es schon drauf an, dass man einen besseren Eindruck macht als die anderen Bewerber ;-)

Warum sollte es? Macht sich gut, da du berufliche Erfahrung gesammelt hast. Mach am besten Praktika. Die erhöhen dass du angenommen wirst später

Nein schlechter kommt es wen Lücken im Lebenslauf sind! Oder abgerbochenen Sachen wie Ausbildung oder Studium!

Arbeiten (egal in welcher Form) sieht weitaus besser aus als "Selbstfindungsphase"

Das will KEIN Personaler gerne lesen.

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