Nach dem 1. Weltkrie, Siegfrieden?

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5 Antworten

Als denen klar war, dass der richtige Sieg nicht möglich ist hofften sie einen Frieden schliessen zu können, den sie irgendwie als einen doch Sieg verkaufen könnten vor der Öffentlichkeit.

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Kommentar von earnest
03.07.2016, 12:31

Nein, der Begriff "Siegfrieden" war der verblendete Wunschtraum der deutschen Imperialisten. Von Anfang an. Aber selbst, als es schon zappenduster aussah, hingen sie dieser Schimäre nach.

Das Friedensdiktat von Brest-Litowsk war ein Beispiel dafür, wie solch ein Siegfrieden aussah. Dagegen war Versailles Kindergeburtstag.

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Die oberste Heeresleitung strebte einen Frieden an, bei dem Deutschland Gebietsgewinne, Reparationen o.Ä. erhalten hätte.

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Kommentar von earnest
03.07.2016, 12:33

Das ist richtig; es war aber nicht nur die OHL, sondern auch die politische Führung (die hierin den Vorstellungen der deutschen Imperialisten willig folgte).

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Sie wollten gewinnen und die Bedingungen diktieren.

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Siegfrieden: Friedensschluss nach einem Krieg, in dem eine Partei klar gesiegt hat, deutscher Propagandabegriff im Ersten Weltkrieg

https://de.wikipedia.org/wiki/Sieg

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Sie wollten ihre Gegner besiegen und dann den Frieden aushandeln. Soweit kam es aber nicht. Nachdem dann Amerika als Gegner in den Krieg eingetreten war, konnte Deutschland nicht mehr gewinnen. Wer einen Krieg gewinnt, kann bestimmen.

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